Hans-Henner Hess: Herrentag: Anwalt Fickels erster Fall

Herrentag: Anwalt Fickels erster Fall von Hans-Henner Hess hatte ich irgendwann einmal bei Apple in einer Kostenlos-Aktion bekommen. Nun habe ich den Krimi, der in Thüringen spielt und immer wieder Anspielungen bzw. Erinnerungen aus der DDR-Zeit bringt, auf iPhone und iPad gelesen.

Der Krimi liest sich ganz flüssig weg. Er ist sehr kurzweilig und spielt immer wieder mit den unterschiedlichen Mentalitäten und Sprachvarianten der zugereisten West-Juristen aus dem nahen Fränkischen. So rrrollt ein Rrrichder aus dem Nahe gelegenen Bad Kissingen das R derrmaßen, dass man auch beim Lesen eine Vorrschdellung davon begommt. Eine Schande dass Franken keine harten Konsonanten kennen 😉

Inhaltlich dreht es sich um einen recht erfolglosen Anwalt, der nun an einen Mandanten kommt, gegen den wegen Mordes an einer Richterin ermittelt wird. Zu allem Überfluss ist die Oberstaatsanwältin seine Exfrau.
Dazu ein Landrat, der Karriere machen will. Es fehlt nicht viel, und man könnte dies alles auch als Pater Braun Story in Sat.1 erwarten.

Nett zu lesen. Wenn es die anderen Teile auch mal günstiger gibt, werde ich sicherlich zuschlagen.

Tom Clancy’s Commander-in-Chief

Wie ich ja bereits angekündigt hatte, habe ich auch Tom Clancy’s Commander-in-Chief gelesen. Dies ist deutlich besser als Under Fire.
Auch diesmal hat man wieder das Gefühl, dass Tom Clancy oder nun seine Nachfolger im Geiste, in die Zukunft sehen können. Das Buch besteht wie so oft bei Tom Clancy aus verschiedenen Handlungssträngen, die später zusammen laufen.

Panama Papers

So dreht sich ein Handlungsstrang darum, dass der amtierende russische Präsident sein Geld in Sicherheit bringen will. Er nutzt dazu einen Dienstleister auf den British Virgin Islands, der das Geld kurzfristig in Bitcoins umtauscht, um es dann in diverse Scheinfirmen zu stecken. Die Panama Papers lassen grüßen…

Nicht überragend, aber lesenswert

Klar, das Niveau der ursprünglichen Clancy-Romane wird nicht mehr gehalten. Aber dennoch ist das Buch recht lesenswert und für Clancy-Fans ein Muss!

Grant Blackwood: Tom Clancy – Under Fire

Mit Tom Clancy – Under Fire hat Grant Blackwood einen weiteren Roman im Tom Clancy-Universum geschrieben. Er dreht sich nur um Jack Ryan Jr. und ein wenig um den „Campus“.
Ich war ja sehr skeptisch. Die Bewertungen auf Amazon waren unterirdisch. Da mit Tom Clancy’s Commander-in-Chief (dazu später mehr) bereits ein weiterer Roman in eben diesem Universum erschienen ist, der deutlich bessere Bewertungen erhalten hatte, überlegte ich doch stark, ob ich nicht Under Fire überspringen sollte.

Ich habe es nicht getan. Auf goodreads.com wurde das Buch immerhin mit 3 bis 4 Sternen beurteilt. Nachdem ich es gelesen hatte, musste ich gestehen, toll ist’s nicht. Es ist manchmal etwas sehr verwirrend.
Da ich aber jetzt bereits mit Commander-in-Chief angefangen habe, muss ich sagen, dass es eine gute Idee war. Schließlich taucht hier eine Person auf, die in Under Fire eingeführt wurde.

Wer also einen gewissen Vollständigkeitsfimmel hat, sollte das Buch lesen. Man erwarte aber bitte keinen Roman wie Jagd auf Roter Oktober… 😉

Googles 2-Faktor-Authentisierung

Wie ich die Tage ja bereits schrieb, hatte ich mich vor einiger Zeit entschieden, die 2-Faktor-Authentisierung bei Google zu aktivieren. Man kann den zusätzlichen Code entweder als SMS empfangen oder aber auch von einer App, dem Google Authenticator generieren lassen.

Auf die SMS will ich mich nicht verlassen. Beim Ändern wartete ich mal über 10 Minuten, bis die SMS ankam, so dass ich zwischenzeitlich den Mist deaktivierte.

Laut obiger Anleitung kann man den Google Authenticator auch auf mehr als einem Gerät installieren. Allerdings ist der Weg meines Erachtens echt bescheiden: Man muss beim Einrichten des Google Authenticator alle Geräte den Code scannen lassen. Später lässt sich kein Gerät mehr hinzufügen.

Hat man die 2-Faktor-Authentisierung aktiviert, geht’s dran, die diversen Geräte zu konfigurieren. So muss man sich dann auf jedem Gerät, in jedem Browser neu einloggen.

Auch Google Drive, die Synchonisierung von Chrome und diverse Apps müssen angefasst werden.

Google Drive startet man am besten neu. Beim Chrome meldet man sich am besten ab und dann erneut an. Bei Ingress auf iOS deinstalliert man am besten die App und installiert neu, um sich dann neu anzumelden…. intuitiv ist anders.

Moto G: Einmal mehr fast wie abgebrannt

Es war in letzter Zeit ja recht ruhig um mein Moto G geworden. Die SD-Karten Problematik hatte sich erledigt, die Akku-Laufzeit war ziemlich bescheiden; ich kam gerade so über den Tag. Daher wagte ich auch nicht das Upgrade auf Lollipop 5.1. Ansonsten klappte das meiste eigentlich, wie ich es von einem 200€-Handy erwarten konnte.

Doch dann war es mal wieder so weit: Es wurde ungewöhnlich. Ich stellte morgens fest, dass der Akku-Verbrauch wieder extrem hoch war. Doch diesmal waren es nicht die Google Play Services. Diesmal war es das Android System selbst. Im weiteren Verlauf des Tages stellte ich fest, dass ich mich auch in kein WLAN mehr einbuchen konnte.

Bevor ich nun das gesamte Gerät zurücksetze, dachte ich, dass ich vielleicht die Cache-Partition lösche. Aber dabei gab’s nur ’ne Fehlermeldung.

Also musste ich das Gerät zurücksetzen — komplett!

Vor einiger Zeit führte ich auch bei meinem Google-Account die 2-Faktor-Authentisierung ein. Dazu nutzte ich dann das Moto G, um die passenden Codes zu erzeugen.

Immerhin habe ich daran gedacht, dies auf mein iPad zu transferieren.

Danach habe ich das gesamte Gerät zurückgesetzt und zunächst nur die wichtigsten Apps installiert — und vor allem eingerichtet.
Das fühlt sich an wie einmal abgebrannt.

Das verrückte daran ist allerdings, dass der Akku nun länger zu halten scheint. Vielleicht liegt’s daran, dass ich zunächst die Ortungsdienste bzw. den Standort nicht für Google bzw. Google Apps freigab. Ich konnte so immerhin noch Ingress spielen. Soll aber der Chrome den Standort ermitteln können, muss man das freigeben. Dennoch ist die Laufzeit gefühlt besser geworden.

Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland

Bei Ein König für Deutschland von Andreas Eschbach handelt es sich um einen Roman, der sich mit der Problematik von Wahlcomputern befasst. Der Roman beginnt damit, dass ein Programmierer in Amerika beauftragt wird, einen bestehenden Wahlcomputer so zu manipulieren, dass er das Wahlergebnis nach den Vorgaben des Auftraggebers „anpasst“. Dies soll natürlich nie zur Anwendung kommen.

Als kurz darauf bei den Präsidentschaftswahlen in den USA George W. Bush knapp und sehr umstritten zum Präsidenten gewählt wird, beginnt der Entwickler zu zweifeln. Daraufhin wird er aufgefordert bei einer Wahlfälschung in Europa mitzuwirken.

Im zweiten Teil der Handlung, der in Deutschland spielt, wird dann auf dieser Grundlage der Gedanke durchgespielt, wie man die Öffentlichkeit von der Gefährlichkeit von Wahlcomputern überzeugen kann: Am besten dadurch, dass man eine völlig absurde Partei — hier eine, die die Monarchie wieder einführen möchte — den Wahlsieg verschafft.

Andreas Eschbach legt die Probleme der Wahlcomputer im ersten Teil sehr deutlich dar und belegt mit vielen Quellenangaben, wie absurd die beiden Präsidentschaftswahlen in den USA waren, in denen George W. Bush gewählt wurde. Da bleibt doch mehr als nur ein „Geschmäckle“ zurück.

Der zweite Teil der Handlung macht aus dem fast zum Sachbuch gewordenen Buch einen Roman, der sich gut liest und den man erst wieder bei Seite legt, wenn man durch ist.

Zur Zeit wird dieses Buch in verschiedenen Ausgaben in diversen Buchhandlungen als „Mängelexemplar verramscht“. Wer dort das Glück hat, für ein paar Euro ein Exemplar zu ergattern, macht nichts falsch.

Moto G mit SD-Karte class 4

Bisher wurde die langsame  SD-Karte der class 4 nicht direkt deaktiviert. Allerdings beobachte ich, das der Aufruf der Übersicht der Apps teilweise mehrere Sekunden dauert. Auch das Beenden des Chrome und der damit verbundene Aufruf des Home-Screens dauert teilweise bis zu 5 Sekunden.

Ich bin mir nicht sicher, ob das am zu geringen Hauptspeicher des Moto G liegt oder an der SD-Karte.

Aber die langsame SD-Karte bereit auch noch weitere Probleme. So tritt es regelmäßig auf, dass beim Verschieben von Apps auf oder von der SD-Karte dieser Vorgang zu hängen scheint. Ein Herunterfahren des Gerätes ist dann auch nicht mehr möglich. Man muss das Gerät hart ausschalten. Das bedeutet aber, dass man mit Datenverlust zu rechnen hat.

Zur Zeit habe ich die SD-Karte deaktiviert, um zu testen, ob dann die oben beschriebenen Hänger auch noch auftreten.

Insgesamt bin ich noch unentschlossen, ob ich das Gerät zurückgebe. Zum einen ist der Preis von 200 Euro natürlich ungschlagbar. Auf der anderen Seite sind 8 GB Speicher extrem wenig — vor allem, wenn man von 32 GB bei iPhone kommt. Auch der Akku ist im Vergleich zum 3 Jahre alten iPhone 4S eher ein Rückschritt.

Doch was gibt es an Alternativen? Das Nexus 5 kostet in der 16 GB 320 Euro, bei 32 GB 380 Euro. Der Akku scheint aber wohl noch bescheidener zu sein. Das iPhone 5S kostet mit 16 GB 600 Euro, ist aber vom Display doch zusätzlich ein Eck kleiner.

Auch das neue Moto G deaktiviert die SD-Karte willkürlich

Das neue Moto G wurde heute auf einmal extrem langsam. Die Bedienung war ziemlich zäh (es fühlte sich fast wie ein iPad 2 mit iOS 7 an 🙂 ). Mir schwante schon, was nun kommen sollte. Und siehe da, auch das neue Gerät deaktivierte die SD-Karte.

Nach dem Ausschalten, Ziehen und neu Einstecken der SD-Karte war diese kurz sichtbar. Innerhalb weniger Minuten wurde sie aber erneut deaktiviert. Sämtliche darauf gespeicherten Apps verschwanden wieder vom Homescreen.

Nun habe ich einen letzten Versuch gestartet: Ich verwende eine Class 4 SD-Karte statt der Class 10 Karten, die ich bisher versucht habe — mal schauen, ob das etwas hilft. Das Verschieben der Apps auf die SD-Karte dauert aber auf jeden Fall deutlich länger.

Der entscheidende Unterschied zwischen Android und iOS

Der Austausch meines Moto G zeigte mir den größten Unterschied zwischen Apples iOS und Android.

Ein iPhone-Tausch läuft in etwa so ab:

  1. Schließe das iPhone an einen Rechner mit iTunes an.
  2. Wähle verschlüsselte Backups aus, damit auch WLAN-Passworte etc. mit gesichert werden.
  3. Mache eine Vollsicherung des iPhones.
  4. Schließe das neue iPhone an.
  5. Wähle wiederherstellen aus.
  6. Warte eine Zeit lang.
  7. Fertig.

Beim Tausch des Moto G bin ich so vorgegangen. Es mag sein, dass das nicht der empfohlene Weg ist. Aber einen kanonischen Weg habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

  1. Alle Fotos auf die SD-Karte spielen. Es mag sein, dass man das auch über Google und die cloud machen kann. Ich wollte aber nicht alles ins Netz spielen. Beim Verschieben wurde die SD-Karte wieder deaktiviert. Danach waren nur noch halb so viele Fotos da. Der Rest war weg!
  2. Alle Apps auf die SD-Karte spielen. Ich dachte, dann spare ich mir nachher das Installieren.
  3. SD-Karte ins neue Handy stecken.
  4. Neues Handy einschalten. Es startet ein komischer Migrations-Assistent, den ich irgendwann mittendrin abgebrochen habe.
  5. Google-Konto angeben. Plötzlich werden alle möglichen Apps auf das Gerät geladen. Aber nicht alle!
  6. Ein Teil der Fotos hat’s tatsächlich aufs neue Handy geschafft.
  7. Jede einzelne App muss dann wieder auf den Desktop gezogen werden. Dann muss sie angeklickt und eingerichtet werden — wie war noch der Zugang dafür und hierfür?
  8. Andere Geräte-Einstellungen müssen manuell nachgezogen werden.
  9. Ungewollte Apps müssen deaktiviert werden.

Das ist in meinen Augen echt Mist!  Apple zeigt, was alles möglich ist. Klar, auch da habe ich teilweise schlechte Erfahrungen gemacht. Meistens funktioniert’s aber ohne Probleme. Und vor allen: Es ist überhaupt ein Weg der Migration, sowie von Backup und Restore eines gesamten Systems vorgesehen!

Das Drama um die SD-Karte beim Moto G geht weiter

Auch gestern wurde die SD-Karte in meinem Moto G wieder plötzlich ausgeworfen, wie das schon mehrfach der Fall war. Diesmal war es aber eine andere Karte. Ich hatte sie ja am Samstag getauscht. Daraufhin googelte ich ein wenig und fand zum einen den Hinweis im Forum von Motorola, dass es anscheinend mit schnellen SD-Karten Probleme gibt. Dort heißt es zu UHS-1 cards: „The card will work, but the Moto G 4G/LTE will not support UHS-1 speeds.“

Auf Facebook gibt sich Motorola sehr zugeknöpft. Antworten auf die Probleme gibt’s nicht öffentlich. Ein abschreckendes Beispiel!

Mit diesem Wissen nahm ich Kontakt zu Amazon auf, schilderte mein Problem und fragte, ob sie den Rat hätten. Die Antwort kam ziemlich prompt. Ich solle doch mein Gerät einschicken, ich erhielte ein Austauschgerät.

Heute musste ich feststellen, dass dieses Gerät bereits unterwegs war und heute ankam. Ich glaube allerdings nicht, dass es an dem einzelnen Gerät liegt, sondern dass es eher ein Serienfehler ist. Evtl. ist’s auch ein grundsätzliches Android Problem. Das ungewollte Deaktivieren der SD-Karte tritt wohl auch bei anderen Herstellern auf.

Da saß ich nun. Mir blieb nun nichts anderes übrig, als das neue Gerät einzurichten.