Ich finde die US-Variante der englischen Tastatur-Belegung für Programmierer sehr praktisch. So findet man sämtliche Klammern (runde, geschweifte, eckige und spitze Klammern) immer direkt oder höchstens per Shift-Taste “versteckt”.  Im deutschen Tastatur-Layout sieht dies leider anders aus. Da benötigt man entweder die AltGr-Taste oder aber auf dem Mac die Alt-Taste. Beim Mac sind die Klammern noch nicht mal entsprechend beschriftet.

Doch der große Nachteil sind die Umlaute. Auf dem Mac sind die Umlaute und das ß immerhin via Alt-u und dem jeweiligen Vokal bzw. Alt-s zu erreichen. Unter Windows sieht dies anders aus. Hier kann man entweder mit Deadkeys der US-Intl. Variante arbeiten. Das ist allerdings unschön, wenn man einfach nur eine normales Anführungszeichen schreiben will. Dazu muss man dann immer noch die Leertaste hinterher schieben.

Dafür habe ich nun eine Lösung gefunden: den Microsoft Keyboard Layout Creator. Mit diesem Tool von Microsoft kann man sich sein eigenes Tastaturlayout erstellen. Ich habe mir dazu als Vorlage das US-Layout genommen und dann auf AltGr-Vokal die jeweiligen Umlaute gelegt. Für die Großbuchstaben ist jeweils noch die Shift-Taste nötig. Die Ausgabe dieses Tools ist dann eine setup-Datei samt verschiedener dll-Dateien. Nach der Installation steht in Windows das neue Tastaturlayout zur Verfügung.

Bildschirmfoto 2011-07-30 um 18.30.10

Ich habe mir die Tage nun bei Evernote einen Account eingerichtet, um zu testen, ob dieser Dienst eine Alternative zu meinem “echten” Notizbuch sein kann. In seiner Grundform ist dieser Dienst kostenlos. Gelegenheit also, ihn zu testen.

Man kann Evernote über verschiedene Wege bedienen: Zum einen bietet sich das Webinterface an. Für Windows und Mac OS X gibt es native Programme, wobei ich zunächst aus Rücksichtnahme auf die Stabilität meines Windows Rechners auf die Installation dort verzichtet habe. Das Mac Programm macht auf den ersten Blick einen recht guten Eindruck.

Es gibt ebenso kostenlose Apps für iPhone und iPad.

Was kann man mit Evernote abbilden?

Zunächst einmal lassen sich Notizen in verschiedenen Notizbüchern ablegen. Notizen stellen dabei Texte dar, die man per WebGui oder nativen Client auch formatieren kann (zu den Ausnahmen komme ich gleich). Ebenso lassen sich Bilder und PDFs ablegen. Auch Audio-Files kann man ablegen und mit Hinweisen versehen. Webseiten lassen sich ebenfalls als URL oder als Textauszug ablegen. Dazu gibt es für die gängigen Browser Add-ons, um dies per Mausklick zu tun.

Jede Notiz lässt sich mit Schlagworten versehen, über die man sie später leichter auffinden kann.

Aufgabe: Todo-Listen

Wie ich bereits schon früher schrieb, habe ich in meinen Notizbuch auch Todo-Listen, die ich gerne abbilden möchte. Auch dies ist mit Evernote möglich. Evernote bietet dazu an, Checkboxen in die Notizen einzubinden. Ein Beschreibung dessen findet man im Artikel To Do-Liste mit Evernote erstellen im webwork-tools.de Blog. Dort wird auch beschrieben, wie man nach offenen und erledigten Aufgaben suchen kann.

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Auf dem iPad lassen sich diese Todo-Listen leider nicht pflegen. Versucht man sie zu bearbeiten, so wird man gefragt, ob man etwas anhängen möchte oder ob man das Rich-Text-Format auflösen möchte. Im zweiten Fall sieht die Todo-Liste so aus, wie man es in folgendem Screenshot sehen kann.

Das ist natürlich nicht das, was ich haben wollte.

Problemfall iPad bzw. iOS

Insgesamt stellen die iOS Geräte die Schwachstelle von Evernote dar. Im Forum von Evernote wird das Problem mit den Todo-Listen auf dem iPad seit einiger Zeit diskutiert. Allerdings werden von offizieller Evernote-Seite aus keine Hoffnungen auf eine Lösung gemacht.

Ebenso eingeschränkt ist die Zusammenarbeit mit dem Safari auf dem iPad. Kann man wie oben beschrieben auf PC und Mac ein Plug-in installieren, um die gerade aufgerufene Seite bei Evernote abzulegen, kann man beim iOS-Safari keine Add-ons installieren. Ob es möglich ist, durch ein “geschicktes”, Javascript-gespicktes Bookmark diese Funktion nachzurüsten, wie dies zum Beispiel bei Instapaper möglich ist, weiß ich bisher noch nicht.

Fazit

Bei all diesen kleinen Einschränkungen stellt sich dann die Frage nach dem Einsatz. Soll man Evernote als weiteren Cloud-Dienst nutzen? Um interessante Webseiten zu sichern, nutze ich mittlerweile zwei Dienste: Vor einiger Zeit habe ich bereits del.icio.us den Rücken gekehrt und verwende seitdem Google Bookmarks. Aus iOS Apps heraus speichere ich Seiten auch gerne beim bereits oben erwähnten Dienst Instapaper. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen habe ich über die passenden Apps die Möglichkeit, die gespeicherten Seiten auch offline auf meinem mobilen Gerät parat zu haben. Zum anderen wird aber Instapaper von diversen Apps wie Twitter-Client und RSS-Reader unterstützt. Ebenso kann ich vom mobilen Safari Seiten dort direkt ablegen.

Um PDFs abzulegen, nutze ich bereits auch schon verschiedene Wege: Zum einen Dropbox. Hier lagern allerdings keine “sensitiven” Dateien. Der GoodReader bietet zudem noch die Möglichkeit, Dateien per sftp von eigenen Servern zu laden.

Wie man sieht, die Konkurrenz für Evernote ist groß. Gewichtige Alleinstellungsmerkmale — um mal den deutschen Begirff für USP zu verwenden — habe ich bisher noch nicht finden können.

Ich habe ja gedacht, ich wäre alleine auf dieser Welt mit dem folgenden Phänom: Bei meinem Dell Latitude D620, das unter Windows XP lief, war die Tastaturwiederhol-Rate jedesmal langsam, wenn ich das Notebook im Suspendmode eingedockt und aufgeweckt hatte. Im Windows-Dialog war zwar noch die höchste Rate eingestellt. Aber erst nach dem Anklicken des Schiebereglers und dem Absenden hatte ich wieder die höchtse Rate.

Bei meinem Latitude E6500 fällt mir sogar dieser Effekt auf, wenn ich den Rechner ausgedockt schlafen schicke und wieder aufwecke. Jetzt stolperte ich über die diese beiden Postings:

http://www.hanselman.com/blog/CommentView.aspx?guid=b3642f8d-3270-42c3-9313-3c1018492485 und http://www.technologyquestions.com/technology/mobile-pc-hardware/37391-bug-dell-laptops-keyboard-repeat-rate.html

Beide beschreiben das Phänomen. Im zweiten wird sogar ein praktischer Würg-Around angeboten:

Man speichere eine .bat-Datei mit dem Inhalt

mode con: rate=31

ab und rufe diese Batchdatei einfach per Doppelclick auf. Bei mir liegt die Datei nun in der Schnellstartleiste nur einen Mausclick entfernt ;-)

Seit einigerZeit wurdenvon meinem Windows XP keine neuen USB-Sticks mehr erkannt. Alte Sticks bzw. USB-Festplatten konnten noch benutzt werden. Aber bei neuen Geräten wollte Windows immer nach einem Treiber suchen, den es natürlich nicht gab.

Befragt man Google nach der Lösung eines solchen Problems, so findet man die unterschiedlichsten Ansätze. Einer bestand darin, die Hardware auszutauschen, da evtl. die USB-Hardware einen Knacks hätte. Dies konnte ich aber ausschließen, da der USB Stick durch ein XP, das in einer VMware-Session lief, erkannt wurde.

Der Hinweis, der eigentlich alls toppte, lautete: Windows neu installieren. Darauf wollte ich aber zunächst verzichten.

Ein erster Hinweis, den ich verfolgte, fand ich unter http://www.windows-tweaks.info/html/unused-treiber.html. Ich deinstallierte also alle nicht (mehr) benutzten Geräte. Ja selbst die USB.Hardware des Rechners deinstallierte ich, so dass sie nach einem Neustart neu installiert werden konnte. Leider brachte dies nicht den erhofften Erfolg.

Auf die richtige Spur brachte mich diese Seite: http://www.uwe-sieber.de/usbtrouble.html Hier wird vorgeschlagen, die Datei C:WINDOWSinfinfcache.1 zu löschen. Sie soll dann nach einem Neustart automatisch wieder angelegt werden. Leider brachte auch dies keinen Erfolg. Aber ich schaute mir den Inhalt des Verzeichnisses C:WINDOWSinf mal genauer an und verglich ihn mit dem Inhalt der XP-Installation, die den Stick erkennt. Und siehe da, mir fehlten die beiden Dateien USBSTOR.INF und USBSTOR.PNF. Nachdem ich diese kopiert habe, wurde der Stick sofort erkannt. Ich habe aber keine Idee, wie diese beiden Dateien verschwunden sein könnten.

Wenn ich auf das Icon im System-Tray meines Windows XP klickte, um eingesteckte USB-Hardware sicher zu entfernen, erhielt ich plötzlich immer die Fehlermeldung Beim Aufruf von shell32.dll Control_RunDLL hotplug.dll ist eine Ausnahme aufgetreten (die englische Variante dieser Fehlermeldung lautet: An exception occurred while trying to run Shell32.dll, Control_RunDLL
hotplug.dll
). Dabei hatte ich doch gar nichts geändert, und gestern ging's noch (Na, wem kommt alles dieser Satz bekannt vor ? ;-)

Nun gut, ich habe ein wenig gegoogelt. Ich stolperte zunächst über den Beitrag von Johannes Jarolim.
Die dort beschriebene mögliche Ursache "Vorherige Installation und Deinstallation eines noname USB-to-Serial Adapters – Der Treiber ist wahrscheinlich schlampig programmiert und hinterläßt einen nicht stabilen Zustand des Systems." könnte auch bei mir zutreffen. Schließlich hatte ich einen neuen SATA2USB-Adapter angeschlossen. Nun gut. Dummerweise fand ich nicht so recht das passende Gerät im Gerätemanager. Deinstallieren wollte ich nicht so ohne weiteres. Ein Deaktivieren brachte keine Erfolg (außer, dass ich mir den USB-Port meiner externen Maus weggeschossen hatten. Zum Glück war's ein Notebook mit integrierte Maus…)

Nun denn, weiter gesucht. Der Beitrag von MrBuckDharma brachte mich auf den richtigen Weg: Im Gerätemanager die "Ausgeblendeten Geräte anzeigen", und dann tauchten bei den Speichervolumes welche auf, die am Schluss "Karos" hatten. Aha, das sind die Übeltäter. Dort die Treiber aktualisiert und die Namen änderten sich in Standardvolume. Der Fehler trat aber immer noch auf – auch nach einem Neustart. Dann habe ich doch mal die beiden anderen genommen, die noch den Zusatz "E" bzw. "N" hatten. Und siehe da, der Rechner wurde fündig und installierte neue Treiber. Nach einem Neustart war der Fehler weg.

Interessant ist auch die Bemerkung von MrBuckDharma, dass er Acronis 11 benutze, ohne es zu installieren. Auch ich nutze nun zum ersten Mal Acronis 11, um ein Image des Rechners zu erstellen und bootete nur vom Notfall-Medium. Wie dadurch der Fehler zustande kommen soll, ist mir allerdings rätselhaft.

Doch der Hammer zum Schluss. Hätte ich den Artikel von Johannes Jarolim zu Ende gelesen, so hätte ich auch dort die Lösung in den Kommentaren gefunden …

Bereits vor einem halben Jahr hatte ich bei meinem Windows XP Home den Effekt beobachtet, dass der Rechner mit 100% CPU-Auslastung sich nur noch mit sich selbstt beschäftigte, nachdem das AutoUpdate angestoßen haben. Ein Prozess mit Namen svchost blockierte dann den Rechner…

Nun hat Mircosoft einen Patch herausgegeben, der dieses Problem beheben soll. heise.de schreibt dazu einen Artikel. Man kann nur hoffen, dass man nichtvor einem Henne-Ei-Problem steht. Bei mir hattesich das Problem seinerzeit von alleine erledigt – Windows eben.

Gestern konnte man bei heise.de eine nette Stilblüte sehen. Gerade meldet heise, dass aktuell eine zweite Lücke im Internet Explorer ausgenutzt wird. Ein Hohn ist es dann schon, wenn Microsoft oben im Banner für den Patch zur VML-Lücke wirbt …

Ich glaube, mein Rechner hat sich im Wochentag geirrt. Ich habe das Gefühl, heute ist schon Montag: Innerhalb von drei Stunden zwei Blue Screens. Das ist für Windows XP doch ein wenig viel…. Beim ersten Mal hat’s mir die Einstellungen des Firefox so zerissen, dass zum Teil die RSS-Feeds im Sage zerschossen waren und auch andere Einstellungen weg waren.
Jedes Mal lief eine VMware Instanz. Ob’s daran lag? Eigentlich sollte das ja nichts machen.

Also manchmal glaube ich, dass ich Probleme erfinde. Mir ist nun folgendes Phänomen untergekommen:
Mein Laptop wird mit Windows XP SP2 betrieben. Er befindet sich in der Docking-Statation. Ich setze die Tastaturwiederholung in der Systemsteuerung auf maximal. Danach docke ich den Laptop aus. Nach dem Aufwecken des Rechners ohne Docking Station ist die Tastaturwiederholung immer noch maximal. Docke ich dann den Rechner wieder ein, ist sie es nicht mehr, obwohl dies in der Systemsteuerung behauptet wird. Erst nach dem Ändern dort, ist sie wieder maximal.
Dieses (Fehl-)Verhalten ist zwar nicht kriegsentscheidend. Es ist aber doch recht lästig. Ist Euch das schon mal aufgefallen? Habt Ihr gar eine Lösung dafür?

Meine Probleme mit dem Arbeitsplatz ohne Rückmeldung scheint gelöst zu sein: Das Löschen der eingebundenen Netzwerklaufwerke brachte die Lösung. Allerdings musste ich das bei meinem Notebook sowohl im eingedockten als auch im ausgedockten Zustand tun.

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