Nachdem ich die VMware Tools unter VMware Workstation 6.5 auf meinem Ubuntu 8.10 Gastsystem installiert hatte, ging leider maustechnisch so ziemlich gar nichts mehr. Ein Linksklick auf ein Icon in der Menüleiste oben führte leider nicht zum Starten des passenden Programms.

Nach einigem Lesen von Artikeln im Internet war klar, dass ich nicht allein mit diesem Problem war. Es zeigte sich, dass VMware als amerikanisches Unternehmen mal wieder einen Schhnellschuss in dieser Richtung abgeliefert hat. Vielleicht laufen die Gäste unter der Version 6.5 zwei Prozessor-Zyklen schneller als unter anderen Virtualisierungslösungen. Aber was bringt das, wenn man dafür Stunden mit der Suche nach Lösungen für Probleme verbringen muss.

Nun denn, ich hatte ja noch meine xorg.conf von vor dem Update.  Und siehe da, spiele ich die zurück, klappt's auch mit der Maus. Der Witz ist, dass in dieser xorg.conf eigentlich alle, was die Maus betrifft, auskommentiert ist und über den HAL gesteuert wird.

Bei VMware Workstatation 6.5 muss man das Beep an anderer Stelle ausschalten. Jetzt muss man in die Datei C:/Dokumente und Einstellungen/All UsersAnwendungsdaten/VMware/VMware Workstation/config.ini die magische Zeile MKS.nobeep="TRUE" eintragen. Und schon kann man wieder ruhigen Gewissens VWmware im Zug nutzen.

Vor einiger Zeit habe ich den Schritt gewagt, meine VMware Workstation von Version 5.5 auf Version 6 upzugraden.Positiv überrascht war ich, dass es nun wieder VMware Tools für Debian und Ubuntu gibt. Auch erschien das Starten und Beenden sowie das Schlafen-Schicken und Wieder-Aufwecken eventuell etwas schneller zu gehen. Ich glaube aber, dass hier einfach die Notebook-Festplatte der limitierende Faktor ist.

Nun denn, ich installierte also Version 6.0.3 Build 80004. Allerdings musste ich feststellen, dass mein Ubuntu immer mal wieder einfror. Es ging gar nichts mehr. Noch nicht mal ausschalten konnte ich die virtuelle Maschine.  Auch konnte ich die VMware Workstation nicht beenden. Es gab immer nur ein Pop-up, dass schließlich noch ein Gast laufe…. Super Sache an sich. Aber so musste ich per Taskmanager den Prozess hart abschießen.

Nun habe ich ein Upgrade auf Version 6.0.4 Build 93057 durchgeführt. Die Installation lief zwar problemlos durch. Aber mit Download, Installation, Neueinstellung der Netzwerkeigenschaften und anscheinend dem Reparieren der durch das Abschießen des Prozesses vermutlich in Mittleidenschaft gezogenen Gastinstallation ist so mal eben eine knappe Stunde ins Land gegangen ….

Selbst dran Schuld, wenn man auch Software eines amerikanischen Unternehmens mit einer Versionsnummer installiert, die auf  0.3 endet. Die kann ja noch nichts taugen ….

Die Tage beobachtete ich, dass mein Mausrad unter Ubuntu nicht mehr funktionierte. Dieses Ubuntu läuft unter VMware Workstation 6. Also habe ich dieser Seite folgend in der Datei /etc/X11/xorg.conf die folgende Zeile eingerichtet:

Option "Protocol" "IMPS/2"

Ursprünglich stand dort:

Option "Protocol" "PS/2"

Im folgenden musste ich aber beobachten, dass der Mauszeiger im Vollbildmodus manchmal nicht bis an den linken oder oberen Rand kommt. Der "Sicherheitsabstand" war nicht immer konstant. Manchmal fand sich am oberen Rand auch noch der Windowsmauszeiger wieder, der verhinderte, dass der Linuxmauszeiger nach oben kann.

Man musste dann jedesmal mit der Maus nach unten bzw. rechts, um den Mauszeiger zu befreien. Die Neuinstallation der VMwaretools, wie es hier beschrieben wurde, brachte (glücklicherweise) auch keinen Erfolg.

Nun habe ich dem Ubuntu Users-Wiki folgend die Zeile

Driver "mouse"

durch

Driver "vmmouse"

ersetzt. Mal schauen, ob das denn nun Abhilfe schafft.

Nachtrag: Ich habe unter http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=10383 bzw. http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=10307 eine Bestätigung meiner Versuche gefunden. Auch dort wird das Phänomen beschrieben, dass entweder zwei Mauszeiger auftauchen oder aber der Mauszeiger nicht den oberen Rand erreichen kann.

Ich habe eben mal wiederbei meinem Debian etch die Pakete aktualisiert. Dabei wurde auch auch der X.org 7.0 X-Server durch die 7.1er Version ersetzt. Das Ergebnis war mal wieder ernüchternd.

Das System läuft als Gast in einer VMware Workstation 5.5.1 und hatte damals beim Wechsel auf diese Version schon Probleme mit dem XServer.

Auch diesmal brachte erst eine De- und Neuinstallation aller XServer-Pakete das gewünschte Ergebnis. Dabei habe ich die bestehende Installation der VMware-Tools in Ruhe gelassen.

Auch die Netzwerkkarte war erst nach dem Eintrag des Treibers pcnet32 in die Datei /etc/modules nach dem Reboot wieder ansprechbar.

Nachdem ich die VMware Workstation 5.5 im Einsatz habe, wollte ich leichtsinnigerweise auch die VMware tools aktualisieren. Leider gab es die Fehlermeldung "Problem extracting version of  X.org". Ich habe daraufhin mal gegoogelt und bin auf die Einträge
http://www.vmware.com/community/thread.jspa?threadID=37355&tstart=30
und
http://www.vmware.com/community/thread.jspa?threadID=36866&tstart=0
gestoßen. Damit und mit ein wenig Tüftelei habe ich die Tools dann zum Laufen gebracht. Den ersten Beitrag konnte ich so verwenden. Beim zweiten ist anzumerken, dass zum einen bei Punkt 4 statt http://ftp.cvut.cz/vmware/vmware-any-any-update99.tar.gz nun http://ftp.cvut.cz/vmware/vmware-any-any-update101.tar.gz
herunterzuladen ist.

Aber auch beim Patchen des bin/vmware-config-tools.pl musste ich von der Anleitung unter http://heapoverflow.com/vmware-config-tools.txt abweichen. Statt

sub xserver7 {  return '/usr/bin/X';}musste ich sub xserver7 {  return '/usr/bin/Xorg ';}

ergänzen. Aber letztlich lief doch alles. Ich frage mich nur, warum es denn bei VMware.com selbst keine aktuelisierten Tools zu finden sind (bzw. ich keine gefunden habe…).

Ich habe kürzlich auf einem neuen Rechner auch die VMware Version gewechselt. Und schon waren sie wieder da, die Probleme, die man alle schon mal gelöst hatte, aber nicht mehr weiß, wie das genau war …
Eines davon waren die lauten Beeps, die bei Linux al Gast zum Beispiel beim Autovervollständigen per TAB-Taste in der Shell entstehen: In voller Lautstärke tönt es dann immer, egal was man macht. Egal was man macht? Nein. Hier gibt es einen ersten Hinweis drauf, dass man die Zeile
mks.noBeep = "TRUE"
in die Datei
C:Documents and SettingsAll UsersApplication DataVMwareVMware Workstationconfig.ini
eintragen soll. Nur leider gibt es diese Datei bei mir nicht…
Ich habe sie dann in die Datei preferences.ini im Verzeichnisbaum des jeweiligen Nutzeres eingetragen. Damit funktioniert es dann auch.

 

Ich habe nun auch KNOPPIX 4.0.2 als Gast unter VMware 5.0.0 Build 13124 unter Windows XP SP1 als Host starten können. Evtl. tauchen die Probleme, die es noch zu geben scheint, unter der DVD-Variante auf. Daher werde ich meine Leitung mal glühen lassen und mir die DVD-Version besorgen.

Noch immer scheint es Probleme mit Knoppix 4 als Gast unter VMware zu geben. Ich konnte diese Probleme aber bis jetzt nicht nachvollziehen. Daher bitte ich darum, diese Probleme doch mal genau zu beschreiben. Vielleicht kann ich ja weiterhelfen.

Es bleibt noch nachzutragen, dass die Festplatten-Installation von Knoppix erfolgreich war. Sie dauerte zwar auf Grund der schwachen Hardware des Hosts etwas länger, lief aber ohne Fehler.

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