Ich setze nun seit einem knappen Vierteljahr T-Entertain von der Telekom ein. Es handelt sich dabei um das IPTV-Angebot der Telekom. Ich kann damit ein Programm auf Festplatte aufnehmen und ein anderes anschauen. Leider kann ich nicht zwei unterschiedliche Programme gleichzeitig aufnehmen.

Als Festplatten-Rekorder wird der von der Telekom angebotene Media Receiver 300 genutzt. Besonders beim Angebot der Telekom ist, dass ich aus der Ferne Sendungen programmieren kann. Das geht zum einen über eine Website. Zum anderen ist das aber über iOS-Apps für das iPhone und das iPad möglich. Erfährt man also unterwegs in einem Gespräch von einer Sendung, die einen interessiert, kann  man diese sofort über das iPhone programmieren.

Dies funktioniert meistens auch ganz gut. Allerdings kommt es doch immer mal wieder vor, dass dieser Dienst gerade nicht funktioniert. Man erhält dann die absonderlichsten Fehlermeldungen, die aber im Grunde einfach nur “Geht nicht” aussagen.

Zudem sollte man vor allem seine Serienaufnahmen regelmäßig kontrollieren. So bauen die Aufnahmen nicht nur auf die Zeit sondern auch auf den Sendungstitel. Die Tage war nun das Programm in der Entertain-Programmangabe falsch. Somit hätte er die eigentlich programmierte Sendung nicht aufgenommen. Ich bin dann auf den Wiederholungstermin in der Nacht ausgewichen. Hätte es diesen aber nicht gegeben, hätte ich die Sendung erst gar nicht aufnehmen können – nicht schön.

Leider besitzt der Media Receiver ein Manko: Er baut auf Windows Mediacenter auf. Dies zeigte sich vor einiger Zeit darin, dass der Receiver zu einer geplanten Sendung nicht anspring und aufnahm. Als ich ihn manuell einschaltete, passierte zunächst nicht viel. Dann erschien aber die Meldung, ich möge warten, bis der Receiver gestartet sei. Nach geschlagenen 10 Minuten (!) war es dann endlich soweit, und er begann mit der Aufname der (Rest-) Sendung.

Ich dachte ja, dass selbst in der neuesten Version v24 preSP2 die Option für das vlan8 noch nicht enthalten ist. Aber da habe ich mich getäuscht. Ich fand die folgende Commit Meldung, wonach das vlan8 erst dann erscheint, wenn man das vlan7 aktiviert hat. Also habe ich doch noch mal die neueste Version installiert. Allerdings ohne Erfolg: Mit aktivierter vlan7 Option ist keine Einwahl möglich, auch dann nicht, wenn man vlan8 noch mitnimmt. Deaktiviert man dann vlan7 (und lässt vlan8 aktiviert), so verschwindet vlan8 wieder, eine Einwahl ist möglich, allerdings erhält man keinen Verbindung nach draußen…

Also vorerst kein IPTV :-(

Ich habe nun noch ein wenig weiter gestöbert. Den Threads hier und hier zufolge scheint es in der Tat im Moment (noch?) nicht möglich zu sein, mit einem DD-WRT Router an einem ADSL2+ Anschluss IPTV zu nutzen. Schade.

Ich habe nun die letzten Stunden versucht, durch ein Update meines WRT 54GL von DD-WRT v23  auf v24SP1 den Router IPTV tauglich zu machen.

Leider ist es beim Versuch geblieben. Ich habe genau dieselben Effekte wie in den einschlägigen Foren beschrieben: Nach wenigen Sekunden bleibt das Bild einfach stehen. Es gibt im Netz diverse Anleitungen, um dieses Problem in den Griff zu kriegen. Leider haben alle bei mir versagt.

Ich stolperte dann über folgenden PDF, das beschreibt, was man wo anzuklicken hat. Leider gibt es in der v24SP1 und der letzten v24-Entwicklerversion, die ich gefunden haben, nicht den Punkt VLAN8 Unterstützung. So wie ich das im Netz verstanden habe, hat die T-Com wohl von vlan7 auf vlan8 umgestellt, weshalb alle alten Anleitungen nicht mehr passen. 

Es bleibt jetzt nur die Wahl, noch mehr Zeit zu investieren oder doch einen Speedport von der T-Com zu nehmen. Aber da weiß ich dann nicht, ob das Wake On Lan/Wan funktioniert….

Eine kleine Anekdote für zwischendurch. Seit ich nach endlich 2,5 Monaten von der T-Com mein Entertain geschaltet bekommen habe, scheine ich von Hessen nach Mecklenburg-Vorpommern umgezogen zu sein: Auf sämtlichen Zugriffsstatistiken taucht nun Greifswald auf. Soviel also zu den Statistiken mit der Herkunft der Nutzer im Netz….

Nachdem aus Congster vor einiger Zeit Congstar geworden ist, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis mir mein alter Zugang, den ich über Congster hatte. Gekündigt wird.

Letzte Woche war es soweit: Per Mail erhielt ich eine Korrektur einer Telefonnummer, die leider in der Kündigung wohl falsch geschrieben wurde. Nur, dass ich bis dahin keine Kündigung erhalten hatte. Drei Tage später kam dann diese Kündigung tatsächlich per Post.

Nun war guter Rat teuer. Sollte ich wirklich meinen DSL-6000 Anschluss, den ich über die T-Com  habe umstellen lassen auf eines dieser Surf & Comfort Pakete? Oder sollteich mir einen weiteren reinen ISP suchen?

Nun gut, der Wahnsinn trieb mich am 2.5. in den T-Punkt in Bad Vilbel. Ich wollte auf DSL-16000 umstellen. Der Verkäufer dort bot mir sogar an, auch das IPTV Paket Entertain zu buchen. Es kostet daselbe  allerdings würden dann nicht nur 6 MBit garantiert, sondern sogar 11 MBit.

Den Receiver würde ich kostenlos sofort mit bekommen.

Nagut, das machte ich dann. Dann ging es los. Ich müsse die 50 Euro für den Receiver jetzt bezahlen. Sie würden mir auf der nächsten Telefonrechnung gutgeschrieben werden — okay.

Achso, den Receiver kriegte ich dann doch nicht mit. Er würde mir nächste mit der Auftragsbestätigung zugeschickt werden — ohne Porto (das habe ich sogar schriftlich!).

Den Auftrag könnte er jetzt auch nur aufnehmen, da das System im Moment nicht verfügbar sei. Er würde das dann am Montag nachholen.

(Per Internet  konnte ich es selbst auch nicht beantragen, da das System meinen Anschluss gar nicht kennt — obwohl er von T-Com ist ….)

Als ich zuhause nachschaute, was ich genau gebucht hatte, stellte ich fest, dass nicht 11MBit garantiert werden sondern nur 10 MBit — ich traue nie wieder einem T-Com Verkäufer!

Als bis Donnerstag keine Auftragbestätigung kam, rief ich bei der T-Com an: "Ist eingegeben, am 18.Mai wird umgestellt. Die Auftragsbestätigung ist unterwegs."

Bis heute, Samstag kam nichts an. Also im T-Punkt angerufen. "Nö, in das System komme ich nicht rein — ich melde mich".

"Also, es techn. Probleme. Es muss noch eine Bereinigung stattfinden. Die Auftragsbestätigung kommt nächste Woche. Wann der Termin für die Umstellung ist, kann ich nicht sagen."

Wieso konnte das die Dame am Donnerstag?

Ich hätte meinem Instinkt vertrauen sollen und nichts am Anschluss ändern sollen….

Heute um kurz vor 12:00 Uhr mittags war es vorbei mit der Herrlichkeit: Meine bis dato erstaunlich gute und auch konstant gute DSL-Leitung mit einer SNR zwischen 9 und 10 dB brach zusammen und musste sich neu synchronosieren. Danach schwankt die SNR nur noch zwischen 4 und 5 dB. Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt.

SNR

Es stellt sich nur die Frage, was die T-Com wieder an den Leitungen gefummelt hat.

Es scheint, dass sich das Routing bei der T-Com in Richtung auf meinen vServer in letzter Zeit geändert hat. So sah das Routing am 4.1.2007 wie folgt aus:

HOST: debian                      Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev  1. firewall.mst                 90.7%  1000    0.4   1.4   0.4   3.9   0.7  2. ???                          100.0  1000    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0  3. 217.0.66.2                    0.0%  1000   63.8  13.2   6.5 244.7  20.8  4. so2-1-0-622M.ar1.FRA2.gblx.n  0.0%  1000   64.0  15.2   6.7 256.8  22.0  5. so2-0-0-2488M.ar2.FRA3.gblx.  0.0%  1000   21.6  25.0   7.0 329.6  38.4  6. ge9-1-600.cr1.FRA3.ip-exchan  0.0%  1000    9.4  14.0   6.9 251.2  20.4  7. srp2-0.cr1.NBG1.content-core  0.0%  1000   14.0  17.6  10.1 262.1  20.5  8. srp8-0.cr1.NBG2.content-core  0.0%  1000   12.4  18.2  10.2 267.6  21.0  9. CC.DHK.NBG.V-BONE.net         0.0%  1000   13.3  18.4  10.6 249.9  21.2 10. AS33956.RS8600.v-bone.net     0.0%  1000   13.3  18.4  10.7 232.5  20.4 11. AS33956.RS8000.v-bone.net     0.0%  1000   13.2  18.5  10.6 240.7  21.0 12. m15s09.vlinux.de              0.0%  1000   11.5  17.9  10.3 775.7  31.5

bzw. in IP-Adressen:

HOST: debian                      Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev  1. 192.168.99.5                 55.5%  1000    0.5   1.2   0.4   3.1   0.5  2. ???                          100.0  1000    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0  3. 217.0.66.2                    0.0%  1000    7.5  12.9   6.6 242.6  20.2  4. 208.49.136.173                0.0%  1000   11.9  14.6   6.8 256.6  22.5  5. 67.17.65.58                   0.0%  1000    7.5  23.7   7.0 329.7  35.8  6. 208.48.239.10                 0.0%  1000    8.0  13.5   7.0 251.1  20.1  7. 212.123.127.17                0.0%  1000   10.3  16.8  10.0 254.7  20.2  8. 212.123.127.35                0.0%  1000   10.7  16.9  10.2 266.3  21.1  9. 212.123.111.62                0.0%  1000   11.1  16.8  10.5 249.9  20.7 10. 80.244.255.234                0.0%  1000   11.3  17.3  10.6 228.2  20.4 11. 80.244.255.242                0.0%  1000   11.8  17.6  10.8 240.7  21.4 12. 83.151.28.203                 0.0%  1000   11.1  16.9  10.3 267.5  20.3

Am nächsten Tag, also am 5.1.2007 sah es dann so aus:

HOST: debian                      Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev  1. firewall.mst                 54.4%  1000    0.5   0.6   0.4   2.7   0.5  2. ???                          100.0  1000    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0  3. 217.0.66.6                    0.0%  1000    7.8  11.8   6.4 145.1  16.7  4. f-ea3.F.DE.net.DTAG.DE        0.0%  1000   14.0  19.6   6.8 206.0  34.0  5. oc48-pos8-0.cr1.FRA3.ip-exch  0.0%  1000    7.8  12.9   6.8 140.9  16.7  6. srp4-0.cr2.NBG1.content-core  0.0%  1000   12.8  16.2   9.8 143.2  16.8  7. srp8-0.cr1.NBG2.content-core  0.0%  1000   13.9  16.6  10.2 140.5  16.2  8. cbb.dhk.nbg.v-bone.net        1.0%  1000   10.7  23.5  10.2 3241. 143.9  9. AS33956.RS8600.v-bone.net     0.0%  1000   12.8  17.1  10.6 154.5  18.0 10. AS33956.RS8000.v-bone.net     1.8%  1000   14.0  27.9  10.7 4943. 201.6 11. m15s09.vlinux.de              0.0%  1000   11.9  16.4  10.3 155.7  17.5

bzw.

HOST: debian                      Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev  1. 192.168.99.5                 88.9%  1000    0.9   0.5   0.4   1.9   0.2  2. ???                          100.0  1000    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0  3. 217.0.66.6                    0.0%  1000   31.1  12.4   6.5 139.3  15.7  4. 62.154.17.50                  0.0%  1000    7.6  20.5   6.8 240.1  35.5  5. 193.158.5.22                  0.0%  1000    6.9  12.3   6.8 135.2  15.7  6. 212.123.127.18                0.0%  1000   10.5  16.1  10.0 170.5  17.0  7. 212.123.127.35                0.0%  1000   11.3  16.2  10.2 152.6  16.6  8. 81.95.15.30                   1.0%  1000   11.6  26.8  10.5 3996. 184.9  9. 80.244.255.234                0.0%  1000   12.2  16.8  10.4 154.4  17.0 10. 80.244.255.242                2.1%  1000   12.0  25.9  10.6 4653. 188.7 11. 83.151.28.203                 0.0%  1000   11.6  16.1  10.2 149.8  16.1

 Nun werden also die problematischen Hops gemieden. Das umgestellte Routing machte sich auch in leicht kleineren Ping-Zeiten bemerkbar.

 

Mich wunderte, warum die Paketverluste nur in einer Richtung festzustellen sind. Ich bat daher Herrn Vollmar, mir ein Traceroute aus seiner Richtung zu senden. Das Bild sieht damit wie folgt aus:

1 83.151.25.1 (83.151.25.1) 1.181 ms 0.756 ms 0.668 ms 2 RS8000.AS33956.v-bone.net (80.244.255.241) 0.743 ms 0.248 ms 0.410 ms 3 nbg-s1-rou-1071.DE.eurorings.net (134.222.107.33) 0.545 ms 0.707 ms 0.538 ms 4 nbg-s1-rou-1073.DE.eurorings.net (134.222.228.78) 12.685 ms 176.699 ms 11.064 ms 5 ffm-s1-rou-1021.DE.eurorings.net (134.222.228.69) 4.611 ms 4.358 ms 4.118 ms 6 ffm-s1-rou-1022.DE.eurorings.net (134.222.231.142) 4.484 ms 4.425 ms 4.324 ms 7 ffm-s2-rou-1001.DE.eurorings.net (134.222.231.214) 4.969 ms 4.574 ms 4.491 ms 8 ffm-s2-DTAG-gw.DE.eurorings.net (134.222.105.234) 4.404 ms 4.007 ms 4.189 ms 9 F-EA3.F.DE.net.DTAG.DE (193.158.5.21) 9.031 ms 8.824 ms 9.169 ms 10 f-ea1.F.DE.net.DTAG.DE (62.154.17.182) 9.848 ms 9.893 ms 10.129 ms 11 217.0.66.1 (217.0.66.1) 20.557 ms 13.207 ms 9.917 ms  

Man sieht, dass der Rückweg ein völlig anderer ist als der Hinweg. Hier kommt der vermeintliche Problempunkt 62.156.139.98 nicht vor. Allerdings sollten die Rückpakete diesen beim Rückweg passieren und dann Gefahr laufen, verworfen zu werden.

Neues gibt es auch vom Ticket bei der T-Kom zu berichten: Ich erhielt gestern nachmittag eine Mail, dass kein Fehler bei meinem DSL-Anschluss festgestellt werden konnte und das Ticket daher nun geschlossen werde. Als Krönung stand (allerdings erst ca. 2 Stunden später) statt der 6 Mbit/s nur ca. 1-2 MBit/s zur Verfügung. Nach weiteren 4 Stunden hat sich dies aber von alleine behoben. Mir sagte früher mal ein T-Com Techniker, dass die Anschlüsse immer erst auf 1 MBit/s gestellt werden und dann innerhalb von 24 Stunden ihre richtige Einstellung erhalten.

Ich habe nun heute mein Glück nochmal mit einer neuen Meldung versucht. Mal schauen, vielleicht liest sie ja diesmal einer.

 

Gestern abend habe ich dann eine Störungsmeldung aufgemacht. Dies ging leider nicht über meine Kundennummer. Es gab nur die Meldung

Unser System kann leider die von Ihnen eingegebenen Daten nicht finden. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben auf Richtigkeit und versuchen Sie es erneut.

Naja, also alles händisch eingegeben. Ich habe alles beschrieben und darauf hingewiesen, dass es wohl kein Problem des DSL-Anschlusses ist.

Nach dem Absenden gab's eine Mail, ich möge doch bitte im Internet den Status verfolgen. Gesagt – getan. Leider klappte das noch immer nicht. Ich rief daraufhin bei der Hotline an, um klären zu lassen, wieso das denn nicht geht. Nach 5 Minuten in der Warteschleife (das war das erste Mal, dass es mir bei der Telekom so erging!) mit der Ansage, ich möge es doch bitte im Internet versuchen, hatte ich einen Mitarbeiter in der Leitung. Er konnte mir nicht erklären, warum das im Internet nicht geht. Er wollte mir gleich bei meinem eigentlichen Problem helfen. Ich habe es ihm dann nochmal geschildert. Da erkannte er, dass er ja gar nicht meinen Anschluss durchmessen muss. Richtig, sagte ich ihm. Mir sei schon klar, dass er mir im Zweifel nicht direkt helfen kann. Er möge aber doch bitte das Problem an die passende Stelle weitergeben. Er versprach, sich kundig zu machen und mir bescheid zu geben.

In der Tat rief er zehn Minuten später an und meinte, es gebe tatsächlich eine Stelle, die dafür zuständig sei. (Wäre auch traurig gewesen, wenn es sie nicht gäbe…) Aber dahin könne ich mich nicht direkt wenden. Er werde dies tun. Man werde sich bei mir melden.

Dies ist der Stand von gestern 20:10 Uhr. Seitdem hat sich nichts getan….

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