Nach den Weihnachtsfeiertagen stand nun an, auf die Schnelle zu klären, wie man ein Jay-Tech PID 7901 Tablet per WLAN ins Internet bringt. Da mir unterwegs nur mein iPhone zur Verfügung stand, versuchte ich mein Glück doch mit dem Personal Hotspot des iPhones.

Doch leider war damit kein Blumentopf zu gewinnen. Daher hatte ich die Vermutung, dass das PID 7901 nur WEP und kein WPA2 als Verschlüsselungsmethode unterstützt.

Doch weit gefehlt: An einem anderen WPA2-WLAN klappte die Verbindung sofort. Also fing ich an, alles mögliche durchzuprobieren. Zunächste vereinfachte ich das Passwort. Aber das war es nicht.
Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die SSID des iPhones wird aus dessen Namen gebildet. Und dieser Name enthält bei mir Leer- und Sonderzeichen – nicht gut — gar nicht gut!

Also habe ich den Namen geändert. Laut iPhone und iStumbler war die SSID auch sofort geändert. Das PID 7901 hingegen war immer noch der Meinung, den alten Namen zu sehen. Erst ein Neustart des Tablets brachte die Lösung. Es buchte sich in den Personal Hotspot des iPhones ein, und der Zugriff klappte.

Fazit

Was lernen wir daraus? Sonder- und Leerzeichen sind auch immer noch nicht gut. Egal was man versucht, man sollte erstmal ein Minimalprogramm versuchen.

Apple und die Umlaute, damit kann man stundenlang, wenn nicht gar tagelang kämpfen. Einige Probleme kann man in den Griff kriegen, wenn man Mails (zum Beispiel als Newsletter) von einem eigenen Server verschickt.

Ein anderes Problem stellen Umlaute in Namen dar, die Bestandteil einer E-Mail Adresse sind. Hier werden die Umlaute dann so zerschossen dargestellt, dass man nicht mehr ohne weiteres auf solche Mails antworten kann. Für dieses Problem kann ich leider (noch) keine Lösung präsentieren.

Doch nun zu dem, was ich gelöst habe: Es soll von einem Linux-Server eine E-Mail verschickt werden, die sowohl im Betreff wie auch im Mail-Body Umlaute enthält. Empfangen werden soll diese Mail von einem Microsoft Exchange Server 2003, von dem ein iOS Gerät wie das iPhone oder das iPad Mails liest.

Hier kommt es darauf an, dass die Umlaute richtig kodiert werden. Richtig ist hier in dem Sinne zu verstehen, dass man das Verfahren benutzt, das auch von Apple richtig unterstützt wird.

Wie sich herausgestellt hat ist dies quoted-printable. Für das Betreff der Mail muss der Text seinerseits noch kodiert werden. Im folgenden stelle ich ein Perl-Programm vor, das die beiden Perl-Module MIME::Words und MIME::Lite nutzt, um die Inhalte entsprechend zu kodieren:

#!/usr/bin/perl
use MIME::Lite;
use MIME::Words qw(:all);

$subject = "Testmail äöüÄÖÜß";
$usermail = " äöüÄÖÜß";

$msg = MIME::Lite->new
(
 From = 'from@sender.domain',
 To = 'to@empfaenger.domain',
 Encoding = 'quoted-printable',
 Subject = encode_mimewords($subject),
 Type = 'text/plain; charset=latin1',
 Data = "$usermail",
);

$msg->send();

 

SPY mouse

Die Zeit der freien Spiele für das iPhone geht weiter. Zur Zeit ist SPY mouse von den Machern von u.a. Flight Control (das zur Zeit ebenfalls kostenlos erhältlich ist) kostenlos erhältlich.

Bei SPY mouse handelt es sich grob gesagt um eine Mischung  aus Flight Control und Splinter Cell: Man muss der Maus einen Weg zum Aufsammeln der Käsestückchen aufzeigen, indem man ihn mit dem Finger auf das Display malt (wie eben bei Flight Control), sollte sich dabei aber nicht von den Streife gehenden Katzen erwischen lassen und wählt daher einen Weg im Verborgenem (wie eben bei Splinter Cell).

Leider steht zur Zeit nur die iPhone Version kostenlos zur Verfügung. Die HD Version ist für 2,39 € erhältlich.

Also frohes Käse-Sammeln!

TV Spielfilm

In letzter Zeit beobachte ich auch bei iPad-Apps einen Slashdot-Effekt. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass die jeweile App gerade gepusht wird (wie zum Beispiel bei Flight Control) oder aber, dass die jeweile App mit neuen Features oder für neue Geräte eingestellt wurde (wie bei Flipboard oder zite).

Teilweise hängt es aber auch an der Tageszeit: So ist die App von TV Spielfilm in der Regel abends gegen 20:00 Uhr nicht zu benutzen. Sie kann sich einfach keine aktuellen Daten holen. Mit der Printausgabe wäre das nicht passiert ;-)

12 Geschenke

Wie auch im vergangenen Jahr stellt Apple auch dieses Jahr wieder vom 26.Dezember bis zum 6.Januar jeden Tag einen kostenlosen Download als Geschenk zur Verfügung. Damit keinen dieser Downloads verpasst, gibt es die passende App dazu.

Erlaubt man dieser App, push-Nachrichten zu empfangen, erhält man an jedem Tag eine Erinnerung und Infos zum jeweils aktuellen Geschenk.

Allerdings macht Apple sich nicht nur Freunde mit dieser App. Apple setzt iOS 4.3 voraus, was die Benutzung von iPhone 3G- und älteren iPod touch-Geräten verhindert.  Sicherlich nutzt diese App keine Features von iOS, die erst mit iOS 4.3 Einzug erhalten haben. Apple will vielmehr die Nutzer dazu bringen, neue Geräte zu kaufen. Ob das wirklich aufgehen wird, bleibt abzuwarten. Wie schreibt ein Rezeszent so schön? “Hochmut kommt vor dem Fall”. Auf der anderen Seite sieht dies bei Android auch nicht anders aus. Bis die Gerätehersteller eine Aktualisierung bereitstellen — sofern sie es denn überhaupt tun — vergeht einiges an Zeit. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht schreibe ich dazu ein andermal etwas darüber.

Flight Control HD

Zur Zeit gibt es die beiden Flight Control-Varianten Flight Control und Flight Control HD kostenlos im AppStore.

Vor einigen Tagen wurden die beiden Versionen auch aktualisiert und haben dabei jeweils eine neue Karte mit neuen Spielelementen erhalten.

Neue Features

Die iPhone Version wurde um Blitzschlag erweitert: Ab und an wird ein Flugzeug vom Blitz getroffen und kann für eine gewisse Zeit nicht mehr gesteuert werden. Auf dem iPad wurde eine Karte auf den Mond gelegt. Hier fliegen kleine Asteroiden herum, die beim Zusammenstoß ein Raumschiff ins Taumeln bringen. Stößt man mit großen Asteroiden zusammen, so ist das Spiel vorbei.

Ein weiteres Feature, das mit den neuen Versionen eingeführt wurde, wird sehr kontrovers bei den Bewertungen im iTunes Store diskutiert: Kommt es zum Ende eines Spiels, so hat man nun die Möglichkeit, ein Stück zurückzuspulen und das Spiel dort fortzusetzen. Allerdings muss man sich diese Möglichkeit per in-app-purchase erkaufen. Das bedeutet nun, dass man sich de facto die Highscores erkauft, was meiner Meinung nach nicht Sinn des Spiels sein kann. Man sollte sich eher diese Rewinds durch andere Erfolge im Spiel erarbeiten können.

Auf der anderen Seite muss man natürlich auch an den Publisher des Spiels denken. Er will damit Geld verdienen. So sucht er natürlich nach Möglichkeiten, dies zu tun. Die jetzige Lösung krankt aber wie alle Fremium-Arten daran, dass sie eine Wettbewerbsverzerrung der Spieler darstellt.

Server überlastet

Zum anderen scheint der Highscore-Server von Firemint zur Zeit “geslashdotted” zu sein. Ich kann im Moment keinen Highscore melden. Statt dessen erhalte ich immer eine Fehlermeldung.

Weitere Plattformen

Vor langer Zeit hatte ich auch Flight Control für den Nintendo DSi heruntergeladen. Dabei stellte ich fest, dass — zumindest damals — der Preis deutlich höher war als für das iPhone.

Nun habe ich gesehen, dass man Flight Control auch für PC und Mac kaufen kann. Allerdings wird dies über Steam geregelt. Man benötigt also auch dort einen Account, muss dort seine Zahlungsinformationen hinterlegen etc. Das finde ich nicht so toll.

Für Mac-Nutzer gibt es noch die Möglichkeit, über den Mac-App-Store das Programm zu erwerben. Dann wird wie gewohnt über die Apple-Id abgerechnet.

Bei beiden Varianten gibt es wohl extra Karten, die nur in der jeweiligen Version zur Verfügung stehen — schade.

Ob es auch hier wie bei den iOS Versionen möglich ist, verschiedene Geräte zu verbinden, habe ich noch nicht gesehen.

Fazit

Nach wie vor stellen die Fligh Control Spiele aber langen Spielspaß sicher. Man muss sich ganz genau überlegen, wem man sein Gerät in die Hand gibt. Man wird es erstmal eine Zeit lang nicht zurück bekommen. Das Suchtpotential ist ziemlich hoch!

Bildschirmfoto 2011-08-13 um 19.41.05

Nachdem die Tage ja bereits Flipboard für das iPhone verfügbar war, hat nun die zweite große (und wie ich finde deutlich nützlichere) App aus dem Bereich der automatisch generierten E-Magazinen den Sprung vom iPad auf das iPhone geschafft: zite

Wenn man auf dem iPad bereits einen Account bei zite angelegt hat, ist es ganz einfach, auch auf dem iPhone an die Inhalte zu kommen: Man trägt dort seinen zite-Account ein.

Die Bedienung ist erstmal etwas verwirrend, da man durch seitliches Wischen die Kategorien wechselt. Dies wird oben etwas iOS untypisch angezeigt. Ansonsten ist es wirklich Klasse, auf jedem iOS Gerät in zite stöbern zu können.

Google bietet mit Google Currents seit heute eine ähnliche Funktionalität an und kooperiert dabei auch mit Verlagen, die die Inhalte dafür wohl extra bereitstellen. Allerdings ist diese App (zumindest für iOS Geräte) zur Zeit wohl nur in den Vereinigten Staaten erhältlich. Es bleibt abzuwarten, wann dieser Dienst auch hier in Deutschland genutzt werden kann.

Bildschirmfoto 2011-12-07 um 20.30.45

Heute habe ich überrascht festgestellt, dass auf meinem iPhone nun auch Flipboard installiert war. Ich nutze es mehr oder weniger regelmäßig auf dem iPad als Aggregator der Twitter-Timeline und als Reader für meine via Google-Reader abonnierten RSS-Feeds.

 

 

Fehlermeldung auf dem iPhone

Allerdings hakt es auf dem iPhone noch ein wenig: Ich wollte es zunächst benutzen, ohne einen Flipboard-Account einzurichten. Da ich erhielt immer die folgende Fehlermeldung:

Sie kam selbst bei bestehender WLAN Verbindung.

 

Also habe ich nun doch einen Flipboard-Account eingerichtet. Doch auch hier kam es beim bestätigen der E-Mail Adresse zu Problemen. Zur Zeit kämpft Flipboard aufgrund des grossen Ansturmes mit Serverproblemen.

Dennoch ist es meiner Ansicht nach Wert, Flipboard auch auf dem iPhone mal auszuprobieren. Sicherlich ist die Darstellung nicht so schön wie auf dem iPad. Dafür ist die Bedienung aber sehr schön an das iPhone angepasst: Man blättert einfach mit dem Daumen durch die Seiten.

Mit dem Wechsel vom iPhone 3GS auf das iPhone 4S funktionierte plötzlich nicht mehr die Visual VoiceMail. Statt die Anzahl der eingegangenen Nachrichten anzuzeigen und bereits als Soundfile vorliegen zu haben, wählte das iPhone jedesmal die Mobilbox an, um so an die Nachrichten zu gelangen.

Nach ein wenig Googlen fand ich die Lösung in einem Forum:

Aktivieren Sie Messaging für das iPhone:
Gehen Sie zu Einstellungen > Telefon > T-Mobile Dienste
Tippen Sie auf Aktiviere Messaging
(Optional) Rufen Sie Ihre Nummer von einem anderen Gerät an und warten Sie, bis der Anrufbeantworter ran geht.

 

Diese Beschreibung funktioniert bei mir, ist aber ohne Gewähr, insbesondere was damit verbundene Kosten betrifft.

Nachdem ich seit Anfang dieser Woche nun Nutzer eines iPhone 4S bin, habe ich auch das von mir benutzte iPad 2 von iOS 4.3.5 auf iOS 5.0.1 upgegraded. Das Upgrade selbst verlief ziemlich harmlos, wenngleich man einiges an Zeit mitbringen muss. Zunächst wird das neue Betriebssystem eingespielt. Danach werden die Daten aus dem zuvor erstellten Backup wiederhergestellt.

Auch den Wechsel vom iPhone 3G mit iOS 4.3.5 auf das iPhone 4S mit iOS 5.0.1 machte ich über das Wiederherstellen aus dem Backup.

Doch was fällt nun an Veränderungen auf?

Auf dem iPhone stürzte zunächst die Twitter-App immer ab. Mit iOS 5 verwaltet nun das Betriebssystem selbst die Twitter Accounts. Diesen hatte allerdings noch nicht gepflegt. Nach dem Nachtragen der Zugangsdaten, lief die Twitter-App auch wieder.

Als nächstes fallen die Erinnerungen auf: Hier werden die Aufgaben aus dem Exchange-Postfach synchronisiert. Allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie die Sortierung hier ausschaut. Ich denke, ich werde weiterhin mit iMExchange2 arbeiten.

Die Mitteilungszentrale habe ich mir als nächstes vorgenommen und erstmal die meisten Apps dort rausgeschmissen. Bedenkt man nämlich, dass das Display jedesmal (wenn auch nur für ein paar Sekunden) das Display eingeschaltet wird, wenn zum Beispiel eine Mail eingeht, so ist dies im Hinblick auf die Akku-Laufzeit bestimmt nicht verkehrt.

Apropos Akku-Laufzeit: Auf dem iPad habe ich keine großen Veränderungen nach dem iOS-Upgrade festgestellt. Die Akku-Laufzeit auf dem iPhone 4S ist meines Erachtens ungeähr so, wie sie dies auch auf dem knapp 3 Jahre alten iPhone 3GS war.

Und dann noch Siri. Ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Ich hoffe nur, dass man mich nie in der Öffentlichkeit mit meinem Telefon reden hören wird ;-)

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