iBooks oder Kindle: Was ist der besser E-Book Reader?

Nachdem ich in letzter Zeit vor allem mit dem Kindle gelesen haben, habe ich die Tage dann doch wieder zum iPad und zum iPhone gegriffen, um zu lesen. Ich hatte nämlich noch von einer alten 12 Tage – 12 Geschenke Aktion von Apple das Buch Die Pfeiler der Macht von Ken Follet zu lesen.

Nun zeigte sich sehr rasch, womit man bzw. ich besser lese: Draußen im Sonnenlicht kann man das iPad vergessen. Die Umgebung ist zu hell, im spiegelnden Display kann man sich betrachten, aber nicht lesen. Außerdem ist es schwerer als ein Kindle.

Aber auch die Lese-Apps unterscheiden sich. So funktionierte die Synchronisation der aktuellen Leseposition beim Kindle und den Kindle-Apps auf iPad und iPhone immer problemlos. Bei iBooks hingegen musste ich mehrfach suchen, bis ich die aktuelle Seite fand. Das ist natürlich sehr ärgerlich, zumal die Seitennummerierung beim iPad natürlich eine andere als auf dem iPhone ist.

Der Kindle hat zusätzlich den Vorteil, dass man nicht abgelengt wird: Keine Mail, die oben kurz aufpoppt, nicht mal eben schnell was im Internet nachschauen etc.

Zum Lesen ist also meines Erachtens der Kindle die bessere Umgebung.

Trend zum Zweitspiel: iOS-Spiel zu Splinter Cell Blacklist

Nachdem ich die Tage kurz über die Begleitapps zu GTA V schrieb, soll nicht unerwähnt bleiben, dass es Splinter Cell Blacklist ebenfalls eine App für das iPhone und das iPad (Splinter Cell Blacklist Spider-Bot vorhanden ist. Hier hat das Begleitspiel sogar noch einen echten Unterhaltungswert.

Wie im Hauptspiel gibt es drei verschiedene Varianten. Entweder versucht man schleichend und möglichst unbemerkt sein Ziel zu erreichen oder aber man schießt sich den Weg frei (oder was von beidem).

Schleichvariante Splinter Cell Blacklist Spider-Bot
Schleichvariante Splinter Cell Blacklist Spider-Bot

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Ace Patrol von Sid Meier

Der Altmeister der unterhaltsamen Strategiespiele Sid Meier, der schon zu Zeiten des C64 und des Atari ST geniale Spiele wie Pirates!, Silent Service und Civilization mit seinem Label MicroProse veröffentlichte, ist nun auch auf iOS-Geräten mit einem neuen Titel vertreten: Sid Meier’s Ace Patrol.

Dieses Spiel soll von Sid Meier selbst entwickelt worden sein. Ein Grund also, sich das Spiel, das in Deutschland erst heute erschienen ist, mal anzuschauen. Das Spiel selbst ist kostenlos, so dass man es (ein wenig) testen kann —  bevor man es dann per in-app Käufe nachrüstet.

Das Spiel handelt während des ersten Weltkrieges über der deutsch-französischen Front. Als Mitglied der britischen Luftwaffe fliegt man Doppeldecker, um deutsche Flugzeuge, Ballons und Zeppeline abzuschießen. Dabei wird rundenbasierend gespielt. Für jedes eigene Flugzeug, das man steuert, wählt man aus, auf welches Hex-Feld sich das Flugzeug bewegen soll. Dann zieht der Gegner.

Ich habe die ersten Missionen auf dem iPad gespielt. Die Steuerung ist manchmal etwas ungewöhnlich. Insbesondere das Bewegen der Kamera gelingt mir anfangs nicht intuitiv. Auch ist mir noch nicht ganz klar, welche Bedeutungen im Spielverlauf die gesammelten Verbesserungen spielen. Im Laufe des Spiels gibt es aber Hinweise dazu.

Schnell waren die ersten Missionen gespielt, so dass ich mir für 0,89 Euro die erste Erweiterung gekauft habe. Mal schauen, wie weit man damit kommt. Auf jeden kommt man schnell zu dem Punkt, dass verletzte Piloten und defekte Flugzeuge zu dem Hinweis führen „Käufe deaktiviert“, da ich standardmäßig in-app-Käufe blocke. So musste ich bereits Mission einfach so verfallen lassen, da mir kein Pilot mit Flugzeug zur Verfügung stand. (Wieso man nicht mit Flugzeugen verletzter Piloten fliegen kann, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.)

Unklar ist mir auch noch, wann ich welche Manöver fliegen kann. So bleibt es zur Zeit dabei, zu schauen, was der beste Zug jetzt ist, ohne vorherzusagen, ob dies beim nächsten Zug evtl. ein gravierender Nachteil ist.

Das Spiel lässt sich sowohl auf dem iPad wie auch auf dem iPhone spielen. Leider wird der Spielstand nicht zwischen beiden synchronisiert. Ob wenigstens die in-app Käufe auf beiden Seiten zur Verfügung stehen, konnte ich noch nicht testen.

Beim Mehrspieler Modus über Netzwerk erhalte ich auf dem iPhone die Meldung, ich möge doch die neueste Version herunterladen — was ich aber heute tat ….

Fazit

Das Spiel macht Spaß, ist mal was anderes. Allerdings ist es an der einen oder anderen Stelle noch nicht ganz fertig. Außerdem ist die Variante mit dem ewigen Nachkaufen von add-ons sehr nervig.

Mit iOS 6 hat Apple so richtig daneben gegriffen

Mit iOS 6 hat sich Apple so einige Eier gelegt. Die Offensichtlichen sind u.a. der Wegfall der YouTube App. Dies kann man aber noch verschmerzen. Die nächste Stufe ist dann die Umstellung der Karten-App, weg von Google-Maps hin zur eigenen App. Dafür hat Apple sich sogar entschuldigt.

Doch auch das ist relativ harmlos. Weit gewichtiger finde ich, dass mittlerweile davor gewarnt wird, iOS in Zusammenhang mit einem Exchange-Server einzusetzen. Damit wird die meines Erachtens nach die Grundfunktion (zum Telefonieren wird das iPhone eh nicht genutzt) schlechthin von iOS-Geräten doch komplett ausgeschaltet.

Mindestens ebenso schwer wiegend kann für einige sein, dass ihr VPN nach dem Upgrade auf iOS 6 nicht mehr funktioniert (z.B. hier).

Da man bei Apple ein Upgrade leider nicht einfach zurückdrehen kann (weder bei Apps noch beim iOS selbst), sind das fatale Probleme, vor die ein Nutzer gestellt wird.

Dies zeigt meiner Ansicht nach deutlich, dass iOS-Geräte keine Business-Geräte sind. Denn selbst wenn eine zentrale IT-Abteilung vorab das Upgrade durchführt, lassen sich nicht alle Probleme sofort erkennen. Gibt man dann das Upgrade frei, ist es eine Einbahnstraße.

Ein Vergleich von Google Analytics und Piwik auf dem iPhone/iPad

Vergleicht man die beiden Webanalytics Tools Piwik und den Platzhirsch Google Analytics, so kommt man meiner Meinung nach zu dem Ergebnis, dass Google Analytics an Auswertungsmöglichkeiten Piwik (noch) weit voraus ist.

Doch wie sieht dies aus, wenn man auf die verfügbaren iOS-Apps schaut, mit denen man „mal auf die Schnelle von unterwegs“ die Zugriffe checken kann.

Hier hat Piwik mit der kostenlosen App Piwik mobile meiner Ansicht nach die Nase weit vorne. Ich habe mir für Google Analytics die App Quicklytics gekauft. Doch ich muss sagen, dass sie auf dem iPhone praktisch nicht zu verwenden ist. Zu wenig Abfragemöglichkeiten stehen hier zur Verfügung. Auf dem iPad sieht es etwas besser aus. Hier sind beide Varianten ebenbürtig. Dafür ist Piwik mobile aber kostenlos.

Work-around für Bug in Feeddler Pro

Solange der Fehler im Feeddler Pro, der das Anzeigen von einigen Artikeln von Feeds verhindert, nicht behoben ist und von Apple nicht freigebeben wurde, bietet sich als Alternative immerhin noch die freie Variante von Feeddler an. Damit lassen sich zum Beispiel zwar keine Artikel offline synchronisieren. Zum Lesen der abonnierten Feeds reicht’s aber alle Mal.

Feeddler Pro kurzfristig nicht im (deutschen) App-Store verfügbar

Heute kam ein Update des Feeddler Pro, einem eigentlich sehr guten RSS-Reader für iPad und iPhone. Doch leider brachte die Version v1.12 eine Menge ärgerlicher Bugs mit: Nutzer berichten von Abstürzen beim App-Start. Außerdem werden die abonnierten Feeds, die bei Google Reader in Ordner sortiert wurden, teilweise nicht angezeigt, obwohl die darin enthaltenen ungelesenen Artikel als solche gezählt werden.

Der Hersteller scheint daraufhin die bezahlte Variante aus dem (deutschen) App-Store genommen zu haben. iTunes bringt zur Zeit nämlich die folgende Fehlermeldung:

Der von Ihnen angeforderte Artikel ist zur Zeit nicht im deutschen Store erhältlich.

Hier rächt sich nun das Konzept von Apple mit der Freigabe eines jeden Updates: Der Hersteller kann nicht so einfach wieder auf die funktionierende Vorgänger-Version v1.11 zurückschalten. Es heißt nun ca. 14 Tage warten, bis der Review-Prozess von Apple angeschlossen ist.

Durch das Herausnehmen der App aus dem App-Store nimmt der Hersteller seinen Nutzern die Möglichkeit, (schlechte) Bewertungen und Rezensionen abgeben zu können.

Google Currents nun auch in Deutschland verfügbar

Seit ein paar Wochen ist Google Currents auch in Deutschland u.a. für dasiPad und iPhone  aber auch für Android-Geräte verfügbar. Hierbei handelt es sich um so etwas ähnliches wie Flipboard.

Man abonniert hier Inhalte, die Currents dann in Magazin-Form darstellt. Bei Flipboard kann man neben RSS-Feeds auch Twitter und Facebook als Datenquelle angeben. Bei Currents ist dies nur mit RSS-Feeds möglich. Hierbei kann man einen Google-Reader Account als Quelle angeben. Man muss dann aber manuell jeden einzelnen dort aufgeführten Feed hinzufügen.

Aber auch an anderer Stelle erscheint mir das Arbeiten mit Google Currents als etwas schwerfällig. So werden zum Beispiel die auf dem iPad in der Google Currents App gelesenen Artikel nicht als solche wieder zurück zu Google Reader synchronisiert, so dass man diesen Artikel dann an anderer Stelle erneut als ungelesen präsentiert bekommt. Dieses Problem gibt es bei Flipboard nicht. Allerdings muss man hier immerhin den Artikel anklicken. Blättert man einfach durch die Übersichtsseiten, so werden keine Artikel als gelesen markiert. Bei Feeddler Pro, einem kostenpflichtigen und — wie ich finde — ausgezeichnetem RSS-Reader für iOS Geräte kann man Artikel alleine durch das Weg-Scrollen als gelesen markieren – sehr praktisch.

Die Sortierung der RSS-Artikel ist in Currents auch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht chronologisch. Wonach sortiert wird, ist mir noch nicht aufgefallen.

Dafür hat man bei Currents im Gegensatz zu Flipboard die Möglichkeit, Inhalte samt Bildern auf das mobile Gerät zu synchronisieren und diese dann offline zu lesen. (Dies ist übrigens mit Feeddler Pro auch möglich.)

Ich komme im Moment mit der Kombination Feeddler Pro als RSS-Reader und Zite als Quelle für neue Inhalte, die außerdem ausgezeichnet präsentiert werden, viel besser klar als mit dem noch recht spartanisch erscheinenden Currents.

Auf jeden Fall stellen aber RSS-Feeds nicht die Hauptquelle für Inhalte in Google Currents dar. Vielmehr zielt dies darauf ab, dass „Inhalteanbieter“ diese explizit für Google Currents anbieten. Im deutschsprachigen Angebot habe ich allerdings noch nichts spannendes gefunden. Zu neu scheint das in Deutschland zu sein.

iOS und die Zeitumstellung

Nachdem am letzten Wochenende die Uhren wieder umgestellt wurden, zeigte sich ein erneutes Problem des iOS Kalenders.

Termine, die auf dem Exchange über die Zeitumstellung hinweg liefen und tagesweise eingestellt wurden (also z.B. von 0:00 Uhr am 24.3. bis 00:00 Uhr am 26.3.) wurden auf dem iPhone nicht mehr oben als Tagestermin angezeigt sondern bedeckten den gesamten Tag, da der Endtermin nun nicht mehr bei 0:00 Uhr MESZ lag sondern noch bei 0:00 Uhr MEZ.