Googles 2-Faktor-Authentisierung

Wie ich die Tage ja bereits schrieb, hatte ich mich vor einiger Zeit entschieden, die 2-Faktor-Authentisierung bei Google zu aktivieren. Man kann den zusätzlichen Code entweder als SMS empfangen oder aber auch von einer App, dem Google Authenticator generieren lassen.

Auf die SMS will ich mich nicht verlassen. Beim Ändern wartete ich mal über 10 Minuten, bis die SMS ankam, so dass ich zwischenzeitlich den Mist deaktivierte.

Laut obiger Anleitung kann man den Google Authenticator auch auf mehr als einem Gerät installieren. Allerdings ist der Weg meines Erachtens echt bescheiden: Man muss beim Einrichten des Google Authenticator alle Geräte den Code scannen lassen. Später lässt sich kein Gerät mehr hinzufügen.

Hat man die 2-Faktor-Authentisierung aktiviert, geht’s dran, die diversen Geräte zu konfigurieren. So muss man sich dann auf jedem Gerät, in jedem Browser neu einloggen.

Auch Google Drive, die Synchonisierung von Chrome und diverse Apps müssen angefasst werden.

Google Drive startet man am besten neu. Beim Chrome meldet man sich am besten ab und dann erneut an. Bei Ingress auf iOS deinstalliert man am besten die App und installiert neu, um sich dann neu anzumelden…. intuitiv ist anders.

Moto G: Einmal mehr fast wie abgebrannt

Es war in letzter Zeit ja recht ruhig um mein Moto G geworden. Die SD-Karten Problematik hatte sich erledigt, die Akku-Laufzeit war ziemlich bescheiden; ich kam gerade so über den Tag. Daher wagte ich auch nicht das Upgrade auf Lollipop 5.1. Ansonsten klappte das meiste eigentlich, wie ich es von einem 200€-Handy erwarten konnte.

Doch dann war es mal wieder so weit: Es wurde ungewöhnlich. Ich stellte morgens fest, dass der Akku-Verbrauch wieder extrem hoch war. Doch diesmal waren es nicht die Google Play Services. Diesmal war es das Android System selbst. Im weiteren Verlauf des Tages stellte ich fest, dass ich mich auch in kein WLAN mehr einbuchen konnte.

Bevor ich nun das gesamte Gerät zurücksetze, dachte ich, dass ich vielleicht die Cache-Partition lösche. Aber dabei gab’s nur ’ne Fehlermeldung.

Also musste ich das Gerät zurücksetzen — komplett!

Vor einiger Zeit führte ich auch bei meinem Google-Account die 2-Faktor-Authentisierung ein. Dazu nutzte ich dann das Moto G, um die passenden Codes zu erzeugen.

Immerhin habe ich daran gedacht, dies auf mein iPad zu transferieren.

Danach habe ich das gesamte Gerät zurückgesetzt und zunächst nur die wichtigsten Apps installiert — und vor allem eingerichtet.
Das fühlt sich an wie einmal abgebrannt.

Das verrückte daran ist allerdings, dass der Akku nun länger zu halten scheint. Vielleicht liegt’s daran, dass ich zunächst die Ortungsdienste bzw. den Standort nicht für Google bzw. Google Apps freigab. Ich konnte so immerhin noch Ingress spielen. Soll aber der Chrome den Standort ermitteln können, muss man das freigeben. Dennoch ist die Laufzeit gefühlt besser geworden.

Ist Firefox 14 das Ende der Keyword-Analyse?

Nachdem Firefox 14 erschienen ist, wird es spannend sein zu beobachten, wie sich das auf die Keyword-Analyse auswirkt. Firefox 14 ruft nämlich aus dem Suchfeld Google in der https-verschlüsselten Variante auf. Damit werden von der Trefferliste auf die eigentliche Zielseite keine Referrer mehr übertragen, so dass die Zielseite keine Informationen mehr ermitteln kann, die auf die Herkunftsseite schließen lassen. Der genaue Suchbegriff wie auch die Position auf der Trefferliste bleiben im Dunkeln.

Für bei Google eingeloggte Nutzer erfolgte bereits seit einiger Zeit die Suche standardmäßig verschlüsselt, so dass sich in der Referrer-Analyse von beispielsweise Piwik die Keyword-Angabe „Suchbegriff nicht definiert“ häufte. Piwik geht darauf mittlerweile in seinen FAQs ein.

Über die Google Webmaster-Tools hat man zwar weiterhin die Möglichkeit solche Informationen zu erhalten. Allerdings sind sie dort sehr ungenau, wenn es sich um seltene Ereignisse handelt.

Probleme mit Firefox und Google

Gestern hatte ich mal wieder ein seltsames Problem: Habe ich meinem aktuellen Firefox 10 unter Windows 7 etwas auf Google gesucht und habe dann einen Treffer angeklickt, so wurde immer wieder nur die Trefferliste geladen. Ich erinnerte mich daran, darüber etwas gelesen zu haben, wenn die Instant Suche aktiv ist.

Ein Deaktivieren der Instant Suche brachte leider auch keine Besserung. In anderen Browsern traten diese Probleme nicht auf, auf anderen Rechnern mit Firefox ebenfalls nicht. Der klassische Fall….

Nach einigem Rumstochern deaktivierte ich dann https-everywhere. Und siehe da, der Spuk war vorbei. Das ist ziemlich schade, da ich dieses Plug-in eigentlich als recht sinnvoll erachte….

Folgen der Ladezeitoptimierung

Nachdem ich Ende August ein paar Optimierungen an meiner Website vornahm, die ich aufgrund von Googles Page Speed Online-Tests vornahm, habe ich nun einen Blick auf Googles Webmaster Tools geworfen und musste feststellen, dass das Crawlen meiner Site sich doch drastisch verändert hat:

So hat sich angeblich die Ladezeit erhöht, obwohl Sinn und Zweck ja eigentlich das Senken der Ladezeit war.

Ladezeit

 

 

 

 

 

 

Die Anzahl der pro Tag heruntergeladenen Kilobytes hat sich drastisch gesenkt. Okay, das ist plausibel, da ich die Inhalte ja nun vor dem Ausliefern zippe.

Downloadgröße

 

 

 

 

 

 

Doch kann dies auch dadurch erklärt werden, dass sich die Anzahl der pro Tag gecrawlten Seiten drastisch reduziert hat.

Anzahl der gecrawlten Seiten

 

 

 

 

 

 

Ob dieses Verhalten nun daran liegt, dass ich auch am Cache-Verhalten geschraubt habe, weiß ich nicht. Ich habe nun zunächst erstmal mod_gzip deaktiviert und verzichte auf das zippen der ausgelieferten Daten.

In diesem Zeitraum habe ich allerdings nur einen geringen Rückgang an Besuchen beobachtet, den ich vor allem darauf zurückführe, dass ich in den letzten Wochen eher selten etwas geschrieben habe und der Blog daher (aus Google Sicht) an Attraktivität verlor.

Ich bin gespannt, wie sich die Graphen bei den Webmastertools nun weiterentwickeln werden. Das übertragen Volumen sollte ja in jedem Fall ansteigen, auch wenn die Anzahl der gecrawlten Seiten niedrig bleibt.

Optimierung der Ladezeiten mit Hilfe von Googles Page Speed Online

Ich habe mir mal meine Website vorgenommen und sie Googles Page Speed Online zum Analysieren gegeben. Hauptpunkte zum Optimieren war die Verwendung von serverseitiger Komprimierung und Cachebarkeit.

Ersteres konnte ich mit Hilfe des Apache-Moduls mod_gzip umsetzen. Da ich historisch bedingt noch den Apache 1.3 einsetze, musste ich ein wenig suchen, bis ich die passende Version fand.

Die Cachebarkeit bin ich dann mit dem Modul mod_expire angegangen.

Somit blieb als nächstes die Hinweise mittlerer Priorität: Die Minimierung der zu ladenden Grafiken durch die Verwendung von CSS-Sprites. Um das bestehende WordPress-Theme nun umzustellen, nutze ich den Dienst Sprite me. Dieser erstellt aus einer bestehenden Website ein Grafikdatei und liefert die passenden Änderungen für die CSS-Dateien mit.

So habe ich es nun geschafft, dass Googles Page Speed mir nur noch Vorschläge niedriger Priorität vorschlägt. Die Gesamtbewertung meiner Homepage ist nun auf 94 von 100 Punkten geklettert.

Google +1 WordPress Plugin

Die ganze Diskussion um die Datenschutzprobleme von Facebooks I like it Button hat mich nun dazu bewogen, mal einen Blick in die Google Webmaster Tools zu werfen, um zu sehen, ob denn irgend jemand mich „geplus-einst“ hat. Das Ergebnis war doch sehr ernüchternd. Daher ziehe ich nun als Konsequenz den Stecker (zumindest, was dies anbelangt, nicht beim Bloggen selbst 😉 ) und deaktiviere wieder das von mir genutzte Plugin wp-plus-one.

Chrome als Waffe im Kampf gegen Content-Farmen

Google statt seinen Browser Chrome nun mit einer optionalen Erweiterung aus, mit der man Treffer in der Trefferliste von Google in eine persönliche Blockliste übernehmen kann. Diese Seiten sollen dann nicht mehr in späteren Trefferlisten auftauchen.

Einem Bericht auf golem.de zufolge werte Google diese Markierungen (noch) nicht aus, um damit Content-Farmen das Handwerk zu legen, die versuchen, über stupide Verlinkerei von belanglosem Content ihr Ranking bei Google zu erhöhen. Vielmehr habe Google zunächst in den USA den Algorithmus zur Berechnung des Rankings geändert, um diesen Content-Farmen das Handwerk zu legen.

Google ist manchmal richtig schnell

Nachdem ich meinen vorherigen Artikel über die QR Codes erstellt hatte, schaute ich eben nach, ob denn der Artikel schon bei Google vorliegt. Und siehe da: Nach nicht mal 20 Minuten findet man ihn schon bei Google. Zugebener Maßen habe ich die Suche auf meine Seite eingeschränkt, da ich keine Lust hatte, mich durch die Suchergebnisse zu klicken.