64-Bit Technologie gibt es ja nicht erst seit gestern. Doch hat man das Gefühl, dass sie auf dem Desktop wirklich erst eben erst vorhanden ist. So gibt es nun den Firefox 4 in der Tat für Mac OS X als 64-Bit Variante. Genau genommen enthält sie beide Varianten. Klickt man mit der rechten Maustaste auf die App selbst kann man unter “Information” auswählen, dass man Firefox “im 32-Bit Modus öffnen” möchte.

Warum man das tun sollte? Ganz einfach: Ich mir von Google die Erweiterung Page Speed installiert. Doch leider konnte ich sie nicht benutzen. Wie sich dann herausstellte, ist sie nur im 32-Bit Modus zu benutzen. Schade eigentlich. Gerade Mac OS X will doch sämtliche System-internen Einstellungen eigentlich vor dem Nutzer verbergen — und schafft das auch recht gut. Aber solche Dinge holen dann den Nutzer doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Firefox

Eben habe ich unter Mac OS X den aktuellen Firefox 4 installiert. Dies klappte problemlos über die Update Funktion des 3.6er Firefox. Zunächst wurde auf die letzte Version des 3.6er Zweiges aktualisiert und dann auf die Version 4.

Das Update stellte dann fest, dass zum Beispiel die Firebug Erweiterung nicht laufen wird. Sie fand aber auch selbständig das passende Update auf die Version 1.7.

Selbst meine Add ‘n’ Edit Cookie Erweiterung, die ja sonst immer mein Problemkind war, läuft problemlos.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass die Tabs nun (wie auch bei Google Chrome) oben angeordnet sind und nicht wie früher unterhalb der Adresszeile.

In den nächsten Tagen werde ich dann auf einem Windows-System schon mal auf die Version 4 umstellen, um nicht gleich meinen Hauptarbeitsplatz Rechner zu gefährden.

Bildschirmfoto 2011-03-04 um 21.33.04

Ich nutze seit gefühlten Ewigkeiten im Firefox die Erweiterung Add’n'Edit Cookies. Leider war dies nie offiziell für die aktuellen Firefox Versionen freigegeben, so dass ich mich immer mit den Nightly Tester Tools behelfen musste. Damit kann man die Kompatibilität zu aktuellen Firefox Versionen erzwingen. Ob dann die Erweiterungen auch laufen, steht auf einem anderen Blatt. Ich hatte aber bisher immer nur positive Erfahrungen gemacht.

Heute musste ich aber nun leider erkennen, dass mit dem Update auf Firefox 3.6.15 dies nicht mehr funktioniert. Ich konnte mir dann aber anders helfen.

Gibt man in die Adresszeile about:config ein und sucht dann nach compatible, so kann man damit sämtliche Add-on freigeben.

Wie ich aber beim Schreiben dieses Artikels feststellen durfte, gibt es nun das Add-on Add & Edit Cookies+. Dieses Add-on beinhaltet die alte Funktionalität und ist bis Firefox Version 4 freigegeben.

images

Nachdem Google nun die Developer-Tools von Chrome verbessert hat, hat sich die Nützlichkeit für mich um ein weiteres Stück erhöht. Nun werden sämtliche HTTP-Header angezeigt, so dass man zur Fehlersuche sehen kann, was denn nun wirklich über die Leitung gegangen ist.

Nun fehlt mir zu meinem Glück nur noch eine schöne Möglichkeit, Cookies löschen und manipulieren zu können, wie ich dies zur Zeit im Firefox mit Add N Edit Cookies tun kann. Dieses Addon ist zwar nicht für den aktuellen Firefox gedacht. Mit dem Nightly Tester Tools lässt sich dies aber erzwingen.

Diese Meldung, dass das Zertifikat von api.del.icio.us falsch sei und nur für mail.google.com gelte, habe ich eben für einige Minuten vom Firefox erhalten.

Fehlermeldung

Als ich dem dann per Safari nachgehen wollte, erhielt ich dort keine Warnung. Es dauerte aber einige Zeit, bis ich die Stelle fand, an der ich das Zertifikat im Safari einsehen kann, gefunden habe. (Sie liegt oben rechts gut versteckt.)

Safari

 

Als ich dann wieder zum Firefox wechselte, war statt der Zertifiaktswarnung nun dieselbe Seite wie im Safari zu sehen.

Es stellt sich nun die Frage: Hat der Firefox die Zertifikate durcheinander gebracht? Das hielte ich für ein nicht unerhebliches Sicherheitsproblem. Oder steheh Google und Yahoo, denen del.icio.us gehört, sich doch näher, als man bisher dachte?

Da Dojo in einer neuen Version (Dojo 1.4.0) erschienen ist, habe ich mir doch mal die Beispielseiten dazu angeschaut: Beim Erweitern einer Box kracht es denn dann auch gleich: Im Firefiox 3.5.5 auf dem Mac wird der rechte Rand oben und unten angefressen dargestellt (vgl. Bild).

Bild 1 

 

Auch beim vertikalen Ein- und Ausfahren tritt dieser Effekt auf. (vgl. Bild)

 Bild 2

Im Safari tritt dieses Phänomen nicht auf. Auch nach einem Scrollen oder Überdecken der passenden Stelle ist die Fehldarstellung weg.

Inwieweit hier die neueste Version von Dojo zum Einsatz kommt, kann ich so ad hoc nicht abschätzen. Im Quellcode der Datei dojo.js steht noch Copyright (c) 2004-2008

Oder vieleicht ist dies auch ein Problem der anderen Bestandteile. Vielleicht bezieht sich dies einfach auch nur auf eine veraltetete Version von dojo.fx. Gut schaut's auf jeden Fall nicht aus, wenn's beim ersten Beispiel, das man ausprobiert, gleich kracht. Wenn das im IE 6 der Fall wäre, könnte man ja noch drüber hinweg sehen. Aber der aktuelle Firefox ist doch schon ein anderes Kaliber… 

 

Die Default-Google-Suchebeim Firefox 3 ist google.com. Ich war es aber gewohnt, immer die deutsche Oberfläche von Google zu nutzen.

Man kann dies leicht unter C:ProgrammeMozilla Firefoxsearchpluginsgoogle.xml ändern. Man ändert dort von google.com auf google.de.

Danke für den passenden Hinweis auf http://www.artweb-design.de, wo genau das Gegenteil beschrieben wird ;-)

Das Verhalten beim Caching des Firefox 3.0, wie er bei Ubuntu ausgeliefert wird, ist "sehr Netzwerk-schonend". So überprüft er eine einmal geladene Seite nicht wieder auf Aktualisierung. Anscheinend wurde die Cache-Einstellung beim Firefox 3.0 auch aus den normalen Config-Dialogen entfernt, so dass man selbst per about:config Hand anlegen muss.

Man muss nämlich den Wert browser.cache.check_doc_frequency auf 1 setzen, wenn man jedesmal die Seite überprüfen lassen will. Die Bedeutung der anderen Werte findet man hier.

Nach dem Hinweis auf heise.de habe ich doch auch gleich mal das Plugin NoScript ausprobiert.

Nun gut, am Anfang muss man alle möglichen Einstellungen vornehmen. Dann schien man wirklich mit arbeiten zu können. Doch plötzlich zeigten sich auf Seiten, auf denen man eigentlich JavaScript erlaubt hat seltsame Effekte, die auf ein deaktiviertes JavaScript deuten ließen.

Also habe ich alles JavaScript erlaubt — ohne Erfolg!

Dann habe ich das Plugin deaktiviert — ohne Erfolg!!

Dann habe ich das Plugin deintsalliert — ohne Erfolg!!!

Erst ein Zurückkopieren  eines alten Profils ließ den Firefo die Seite wieder normal erscheinen ….

Nach einer Woche habe ich mich dann nun doch getraut, von Firefox 2 auf den Firefox 3 zu wechseln. Die größte Befürchtung, nachdem ich letztens auf meinem Ubuntu schon eine Beta des Firefox 3 testen musste und das Firebug nicht lief, war die, dass die wichtigstens Add-ons nicht laufen. Glücklicherweise funktioniert das Firebug. Es hat sich etwas verändert. Man kann nun einzelne Bestand aktivieren und deaktivieren.

Die erste Erweiterung, die es nicht mehr gibt, ist Add and Edit-Cookies. Dafür muss nun Firecookie herhalten. Die Mousegestures wurden durch ein anderes Add-on ersetzt.

Interessant finde ich die Locationbar2. Damit kann man einfach durch den passenden Click auf die Adresszeile auf Teil-URLs zugreifen.

Schade finde ich, dass der Back-Button keine History-Funktion mehr bietet. Diese Funktion liegt nun rechts neben dem Vor-Button. Als Gewohnheitstier fällt eine Umgewöhnung nicht leicht.

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