Gestern hatte ich ein seltsames Phänomen mit dem Firefox 10 und den Remote-Karten von Dell (Dell Remote Access Card – DRAC).

Über diese Karten kann man aus der Ferne auf die Konsole eines Servers zugreifen, ihn stromlos machen und wieder einschalten. Der Zugriff findet dabei über ein Webinterface statt, die Datenübertragung ist SSL-verschlüsselt.

Nun wollte ich gestern auf eine solche Karte in einem neuen Server zugreifen. Doch ich erhielt immer eine Fehlermeldung

Fehler: Gesicherte Verbindung fehlgeschlagen und im weiteren Verlauf den Fehlercode: sec_error_reused_issuer_and_serial.

Fehlermeldung im Firefox 10

Mein erster Gedanke war der, dass ich irgendwo unter dieser IP ein altes Zertifikat gespeichert hatte. Aber da war keines. Nachdem ich ein wenig gegoogelt habe, war ich auch nicht schlauer als vorher. Dieses Phänomen scheint seit mindestens Firefox 3 zu existieren. Es gab immer den Rat, das Zertifikat über Einstellungen->Erweitert->Verschlüsselung->Zertifiakte anzeigen->Server bzw. andere zu löschen. Doch wie bei vielen meiner Leidensgenossen, tauchte das betreffende Zertifikat nicht auf.

Ich habe daraufhin sämtliche eingetragenen Zertifikate gelöscht — allerdings ohne den erhofften Erfolg.

Der nächste Schritt war nun, im Firefox Profil die Datei cert8.db bei gestopptem Firefox umzubenennen. Nach dem Neustart war eine neue, leere Fassung angelegt. Meine Client-Zertifikate (wie zum Beispiel für den Zugriff zum SAP Service Market Place) waren natürlich weg. Aber siehe da, der Zugriff auf den Server klappte.

Dafür war der Zugriff auf alle anderen Remote Karten nicht mehr möglich. Das Verhalten ist reproduzierbar. Greife ich nach dem Löschen der cert8.db zuerst auf einen anderen Server zu, klappt’s mit dem neuen nicht, dafür aber mit allen alten.

Es liegt auch nicht an meiner lokalen Firefox Installation, da ich dieses Verhalten auch auf einem anderen Rechner mit Firefox 10 hatte — einmal unter Windows 7, einmal unter Windows XP

Ich kenne nun zumindest einen Weg, auf beide “Server-Gruppen” zuzugreifen. Schön ist’s aber nicht.

Download (1)

Das Mozilla-Projekt hat sich dazu entschlossen, nun auch eine Version von Firefox länger als die in letzter Zeit üblichen 6 Wochen zu unterstützen. Diese Version soll Firefox ESR (Firefox Exntende Support Release) heißen. Diese Versionen sollen dann 15 Monate mit Bugfixes versorgt werden. Einmal im Jahr wird es eine neue Version geben. Es wird also eine Überschneidung von 3 Monaten geben, in denen man die Umstellung auf die neue Version durchführen kann.

Diese Firefox ESR richtet sich vor allem an Unternehmen, die ihre Software via Software-Verteilung auf die einzelnen Desktop-Rechner bringen. Diese hätten in der Vergangenheit alle 6 Wochen eine neue Verteilung bauen müssen, was im Endeffekt dazu führte, dass sie sich von Firefox abwanden, seit das Mozialla-Projekt sich entschloss, alle 6 Wochen eine neue Version zu veröffentlichen.

Die Idee einer Long-Term-Service Version ist nicht neu. So gibt es bei der Linux-Distribution Ubuntu auch eine LTS-Version. Allerdings sehe ich das bei Linux-Distributionen mit anderen Augen. Spannend wird es nämlich bei Firefox werden, wie die Entwickler von Add-ons damit umgehen werden. Werden Sie ihre Add-on immer für die jeweils aktuelle Version von Firefox und die ESR-Version bereit stellen?

Ebenso bedeutet das für Webentwickler, dass sie nun wieder einen Browser mehr haben, den es zu unterstützen gilt. Zwar sind die Unterschiede beim Firefox in der Regel nicht so gravierend wie beim IE6, IE7, IE8 und IE9. Aber ich konnte schon das eine oder andere Rendern feststellen.

Erwartet wird die erste ESR-Version für Ende Januar 2012.

Wordpress

Seit einigen Tagen setze ich das Firefox-add-on HTTPS-Everywhere ein, um automatisch auf die verschlüsselte Variante einer Website zuzugreifen.
Das funktioniert auch sehr gut, doch bin recht erstaunt, an wievielen Stellen ich nun Warnungen erhalte, dass Seitenbestandteile bzw. Zielseiten nicht verschlüsselt sind.

Man sieht dies zum Beispiel an den Seiten von WordPress.org. Diese sind auch via https erreichbar. Doch nutzt man die Suche der Seite, so werden diese Anfragen unverschlüsselt verschickt. Das mag in diesem Fall ziemlich harmlos sein, macht aber deutlich, dass es nicht einfach damit getan ist, “noch ‘nen https-Prozess aufzusetzen”.

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Dadurch, dass der Firefox nun regelmäßig eine neue Major Release erfährt, steht mit jedem Update die Suche nach den passenden Add-on Versionen an. Besonders ärgerlich ist das für die Erweiterung HTML Validator.

Bedauerlicherweise kann man dieses Add-on nicht über die normale Add-on Seite von Firefox installieren. Aber auch über die Entwicklerseite erhält man so nur die Version für die Windows-Version des Firefox.

Glücklicherweise ist aber Thomas Lohschmidt hier sehr aktiv und stellt wie schon für frühere Versionen auf seiner Seite die passende Version für Mac OS X zur Verfügung.

Einen großen Dank an dieser Stelle an ihn.

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Wie ich beim Update auf Firefox 5 feststellen musste, wird der HTML Validator auf dem Mac nicht für den Firefox 5 bereit gestellt.

Nun bin ich aber fündig geworden. Im Forum, das sich mit dem Compilieren dieses Add-ons befasst, gibt es einen Thread, in dem ein Nutzer den passenden Download Link  angibt. Es gibt da wohl noch das eine oder andere Problem mit dem 32-bit Modus bzw. der 64-bit Fassung.

Allerdings muss ich nun erkennen, dass ich das nicht mehr testen kann, da sich heute mein Firefox bereits auf Version 6.0 aktualisiert hat…

Die letzten Tage musste ich beobachten, dass ein User-Agent im 15 Minuten Abstand immer genau eine Seite dieses Blogs abgerufen hat. Dies hat meine Zugriffsstatisiken natürlich ziemlich durcheinander gebracht.

Ursache für dieses Verhalten war ein Firefox 3.6. Evtl. war dort ein Addon installiert, das regelmäßig alle offenen Tabs aktualisiert.

Nun war die Frage, wie ich diese Zugriffe los werde. Ich habe nun im richtigen Augenblick den Webprozess angehalten, so dass dieser Zugriff ins Leere läuft. Die Fehlermeldung im Firefox sollte dann dazu führen, dass (in diesem Tab)  nichts mehr geladen wird.

Bisher hat’s auch funktioniert.

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Seit kurzem ist nun die 5. Version des Firefox erschienen. Firefox 4.0 ist erst im März erschienen, da erscheint nun Firefox 5.0. Man hat sich entschieden, nun die Major Releases hochzuzählen wie einst die Unterversionen – Marketing ist alles.

Doch was bringt dies für den Nutzer? Ich habe eben das Update durchgeführt mit dem Ergebnis, dass nun mal wieder der HTML-Validator nicht funktioniert. Für den Firefox ist der HTML-Validator zur Zeit in Version 0.906 nur für Windows verfügbar. Der Mac wird zur Zeit noch nicht unterstützt. Nur für Firefox 4 ist diese Erweiterung verfügbar.
Marc Gueury schreibt zur Release Strategie von Firefox

Since Firefox 4+ and rapid releases, XPCOM has been unfrozen. (see here)
This means practically that every extension by binary, like this one, needs to be recompiled for each Firefox version.
Due that Firefox version will follow one after the other, the current model of the extension is not viable anymore at long term.
I will need to change the structure deeply in a next version. Help is welcome.

Es bleibt zu hoffen, dass er seine nützliche Erweiterung weiterhin auch für den Mac zur Verfügung stellen wird.

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Ich bin ein großer Freund des HTML Validators für den Firefox. Doch leider ist dieser auf Mac OS X (angeblich) nicht verfügbar, wenn man sich an die offizielle Add-on Seite von Firefox hält.

Doch das stimmt leider nicht. Auf der Seite des Plug-ins selbst findet man aktuelle Download-Möglichkeiten. Dort findet man drei Varianten für den Mac:

  • Mac OSX Intel 32
  • Mac OSX Intel 64 bits
  • Mac OSX Intel 32/64 bits (universal build)

Leider musste ich etwas probieren, bis ich die richtige Variante fand. Zwei liefern Fehler, wenn man sie versucht zu konfigurieren. Laut Google sollen diese Fehler an der Sprachversion des Firefox liegen….

Glücklicherweise brachte bei mir die reine 64-Bit Fassung ein funktionierendes Ergebnis.

Heute kam nun ja das erste Update des Firefox 4. Und damit kamen auch die ersten Probleme.

Das Add-on PageSpeed von Google, das eigentlich den Firefox ab Version 3.6 unterstützen soll, läuft nicht mehr, da es mit Version 4.0.1 nicht kompatibel ist.

64-Bit Technologie gibt es ja nicht erst seit gestern. Doch hat man das Gefühl, dass sie auf dem Desktop wirklich erst eben erst vorhanden ist. So gibt es nun den Firefox 4 in der Tat für Mac OS X als 64-Bit Variante. Genau genommen enthält sie beide Varianten. Klickt man mit der rechten Maustaste auf die App selbst kann man unter “Information” auswählen, dass man Firefox “im 32-Bit Modus öffnen” möchte.

Warum man das tun sollte? Ganz einfach: Ich mir von Google die Erweiterung Page Speed installiert. Doch leider konnte ich sie nicht benutzen. Wie sich dann herausstellte, ist sie nur im 32-Bit Modus zu benutzen. Schade eigentlich. Gerade Mac OS X will doch sämtliche System-internen Einstellungen eigentlich vor dem Nutzer verbergen — und schafft das auch recht gut. Aber solche Dinge holen dann den Nutzer doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

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