Der Blackberry 8800 eignet sich mit seinem eingebauten GPS-Epmfänger und der simplen aber effektiven Software BBTracker sehr gut dafür, Wege aufzuzeichnen, die man per Fuß oder Fahrrad zurücklegt.

Die aufgezeichneten Wege lassen sich sehr bequem nach Google-Maps exportieren. Jagt man aber den Datenexport zunächst durch gpsbabelGUI , kann man dann Steigungsprofile etc mit GPS-Track-Analyse erstellen. 

Zu erwähnen ist noch, dass die Autoren von BBTracker als auch GPS-Track-Analyse extrem schnell bei auftretenden Problemen hilfreiche Antworten geben.

Leider hat heise.de vor kurzem ihren Newsletter umgestellt: Er ist nun nur noch im Multipart-Format empfangbar. Dies führt leider dazu, dass man den Newsletter nicht mehr gescheit auf dem BlackBerry lesen kann. Als Alternative bietet sich bedingt die mobile-Seite an, auf der man aber nur die Headlines und nicht mehr die Kurztexte lesen kann.

Schade eigentlich ….

Heute kam es dann doch, das Headset für den Blackberry 8800. Ich habe es heute abend dann gleich mal ausprobiert. Der Klang ist natürlich nicht sonderlich. Ich denke aber, dass er dennoch ausreicht, um sich morgens während der Bahnfahrt gegen das Gequassel von irgendwelchen Teenies oder Senioren-Clubs abschirmen zu können.

Was mir gleich auffiel, ist, dass der Klingelton bei eingesteckten Ohrstöpsel trotzdem über den eingebauten Lautsprecher läuft. Vielleicht kann man das ja noch irgendwo einstellen. Schließlich erscheint es mir nicht sonderlich sinnvoll

Ohne Geduld geht gar nichts: Ich war seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Stereo-Headset für meinen Blackberry 8800. Bei Blackberry direkt gibt es das gute Teil für schlappe 24,99€ zzgl. 10,72€ Versandkosten. Insgesamt wären also 35,71€ fällig. Interessanterweise wird die Verfügbarkeit dort auch regelmäßig in die Zukunft verschoben.

Nun gut, wofür gibt es eBay? Dort bin ich bei ikarus-com fündig geworden. 12,20€ plus 2,80€, also 15,00€ ist doch ein echtes Schnäppchen. Also letzten Donnerstag bestellt, Frei vormittag das Geld überwiesen. Am Mittwoch(!) wurde mir mittgeteilt, dass das Geld nun da sei und die Bestellung rausgegangen sei. Heute ist Samstag und von der bestellten Ware ist weit und breit nichts zu sehen. Beim nächsten Mal gehe ich wohl wieder zum Händler um die Ecke. Da weiß ich wenigstens gleich, ob und wann ich die Ware bekomme. Diesmal bin ich wohl doch der Geiz ist geil-Mentalität zum Opfer gefallen.

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Blackberry gewechselt. Statt des Blackberry 7290 nutze ich nun einen Blackberry 8800. Was als erstes auffällt: Das Gerät sieht geil aus. Es ist deutlich flacher, und besitzt nicht mehr die typische Blackberry Form. Auch in der T-Mobile Edition ist es nun schwarz und nicht mehr Metallic-blau. Das Craddle ist nun eine Ledertasche, die durch einen Magnetverschluss in der Lasche zu schließen ist. Das stimmt mich etwas skeptisch, wie sich das mit den Magnetstreifen in ec-Karten verträgt, die vielleicht in derselben Tasche getragen werden.

Das Gerät verfügt über einen GPS-Empfänger. Die vorinstallierte Software zeigt recht unkompliziert den aktuellen Standort an. Eine Straßensuche kann man aber getrost vergessen, da sie so gut wie nie etwas findet. Als Navigationsprogramm habe ich mir zunächst das bis Ende des Jahres kostenlose Nav4All installiert. Es macht einen recht guten Eindruck. Mangels Halterung im Auto hatte ich den Blackberry in die Hemdtasche gesteckt. Der GPS-Empfang ist so noch gegeben. Man kann dann allerdings nicht mehr aufs Display schauen. Das Gerät lotst einen dann per Richtungsangaben und entsprechenden Pfeilen auf dem Display. Hat man sich erst einmal an ein TomTom gewöhnt, so merkt man, was man daran hat. Trotzdem führte mich auch der Blackberry sicher nach Hause.

Der Blackberry 8800 soll sich auch als Mediaplayer, insbesondere als MP3-Player nutzen lassen: Nunja: T-Mobile lieftert nur ein Headset für ein Ohr mit. Als ich meine MP3-Player Ohrhörer anschließen wollte, scheiterte das am 2,5 mm Klinkenstecker Anschluss des Blackberries. MP3-Player haben in der Regel einen 3,5 mm Klinkenstecker Anschluss. Auch ein neu gekaufter 2,5 mm Ohrhörer nutzte nichts, da so nur der rechte Ohrhörer mit einem Signal versorgt wird. Im Blackberry-Shop wird zwar ein Stereo-Headset angeboten. Ich fürchte aber, dass dies einfach nur auf beide Ohrhörer dasselbe Signal legt. Knapp 25,00€ zzgl. knapp 11,00€ Versandkosten finde ich schon recht happig.

Nun gut, so muss ich die 2GB MicroSD-Karte, die ich dem Blackberry spendiert habe, halt als normalen USB-Stick nutzen. Dabei gilt zu beachten, dass man die Daten auf dem Blackberry erst dann sieht, wenn man ihn vom PC getrennt hat…

Doch nun zu den Kernkompetenzen des Blackberries: Im Vergleich zum 7290 ist die Tastatur kleiner. Die Tasten liegen enger zusammen. Man trifft sie zwar noch recht gut. Ein "Zwei-Daumen-Schreiben" ist noch möglich. Der 7290 liegt aber deutlich in Sachen Eingabe vorne. Statt des Rades und der Escape-Taste an der Seite besitzt der 8800 nun zwei Tasten plus Trackball, der auch klickbar ist. Das erfordert zunächst eine Umgewöhnung, da die zusätzliche Taste das Menü aufruft. Dafür gibt es nun noch zwei extra Tasten für die Telefonbenutzung: Eine grüne zum Abheben und eine rote zum Auflegen.

Der Vibrationsalarm fällt deutlich schwächer aus. Ich habe ihn in der Jackentasche bis jetzt nur übergangen. Bemerkt habe ich ihn noch nicht!

Dafür ist das Gerät an sich deutlich schneller. Nicht nur durch die Unterstützung von EDGE statt des normalen GPRS. Auch der gesamte Seitenaufbau im Browser ist deutlich schneller.

Ein Versuch die KlickTel-Software zu nutzen, liefert leider immer eine Fehlermeldung. Das Gerät ist wohl noch zu neu….

Ich habe mir kürzlich den Opera Mini für meinen Blackberry 7290 installiert. Die Installation war recht simpel. Man geht direkt auf mini.opera.com mit dem Blackberry-eigenen Browser und kann von dort den Browser per Klick installieren.

Nach der Installation muss man dann noch die Bedingungen akzeptieren. Bereits hier fällt auf, dass es sich nicht um eine native Blackberry Anwendung handelt. Ein Scrollen per Leertaste ist nicht vorgesehen. Man scrollt sich mit dem Rad durch den Text. Auch die URL-Eingabe ist etwas ungewöhnlich: Man gelangt über das Menü auf eine bis auf ein www. leere Seite, auf der man dann die URL eingibt. Auch hier funktionieren die pfiffigen Blackberry Hilfen nicht. Statt einfach die Leertaste für einen Punkt in der URL zu tippen, muss man wirklich per Shift-M den Punkt tippen. Hat man dann die Seite gelesen, die wirklich schön gerendert dargestellt wird, kann man den Browser nicht per ESC-Taste beenden, um zu einer anderen Anwendung zu kommen.

Auch beim Laden der Seite geht der Browser einen nicht-Blackberry Weg. Er baut vielmehr eine TCP/IP-Verbindung direkt mit Opera auf (zum Beispiel mit p10-04.opera-mini.net). Von dort wird dann auf die eigentliche Seite zugegriffen, klein gerechnet und zum Blackberry übertragen. Insbesondere nutzt er nicht den Blacberry Enterprise Server (BES), über den normalerweise die Kommunikation mit den Blackberry Clients läuft. So ist es nicht möglich, mit dem Opera Mini auf Seiten im Intranet zuzugreifen. Auch dürfte die Point-to-Point Verschlüsselung, die ja sonst zwischen Client und BES besteht, nicht gegeben sein.

Dies sind alles Punkte, die den großen Vorteil der besseren Darstellung gegenüber dem normalen Blackberry Browser schmälern. Sie können den Einsatz im Firmenumfeld sogar verbieten.

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