Der DAZN-Support, Teil 2

Nachdem in der ersten Runde seitens des DAZN-Supports nur Textbausteine geschickt wurden, ging die zweite Runde dann doch etwas ins Detail. Allerdings wurde mir dann erzählt, dass die Geschwindigkeit des Uplinks zu niedrig sei. Bei meiner Leitung müsse dieser mindestens die und die Größe erreichen. Lustigerweise läge dies sogar über dem vertraglich Vereinbarten.

Mit scheint also, dass beim Support nicht wirklich Wissen vorhanden ist, sondern nur die üblichen Sprüche abgelassen werden.

Ich vermute, dass entweder die Leistung der Streaming-Server einfach nicht ausreicht. Mir fiel auf, dass bei echten Live-Streams die Stabilität etwas besser zu sein scheint, als bei „Relive-Events“.
Zum anderen könnte aber auch die jeweilige App recht Ressourcen-hungrig sein. So läuft der Stream auf meinem MacBookPro aus 2009 überhaupt nicht stabil. Alle paar Sekunden gibt’s einen kurzen Aussetzer.
Auch die App auf dem Fernseher zeigt manchmal Fehlermeldungen, die — obwohl der Stream wieder läuft — nicht verschwinden. Dann hilft es nur, den Fernseher stromlos zu machen. Dies ist dann etwas nervig.

Der Support von DAZN

Wie ich ja bereits schrieb, teste ich zur Zeit DAZN. Inhaltlich bin ich auch sehr zufrieden mit dem Angebot.

Leider hapert er ein wenig mit der Zuverlässigkeit. So bleibt der Stream immer mal wieder für einige Sekunden hängen. Teilweise bricht auch die Bildqualität dermaßen ein, dass man die eingeblendeten Spielinformationen nicht mehr lesen kann.

Diese Probleme treten sowohl beim iPad wie auch am Smart-TV von Samsung auf.

Fehlersuche

Zunächst war der Gedanke, dass es am WLAN liegt. Also habe ich mit meinem iPad direkt neben den (Haupt-) WLAN-Router gesetzt. Die Stabilität des Stream war damit ein wenig besser. Es gab aber immer noch Hänger.

Der Fernseher hingegen ist per Kabel angeschlossen. Auch dort treten regelmäßig Hänger auf.

Ein Blick auf die Auslastung der Internet-Verbindung zeigte, dass jedesmal, wenn der Stream hin, der Durchsatz auf Null ging. Eine parallel laufende Anwendung, die die Leitung belegt, kann also ausgeschlossen werden. Die Leitung stand also voll zur Verfügung.

Der DAZN-Support

Auf Twitter riet man mir, mich an den Support zu wenden. Gesagt, getan.

Das Positive vorweg: Die Antwortzeit war klasse: Nach der Eingangsbestätigung meiner Anfrage (leider ohne den Text zu wiederholen) erhielt ich nach einer halben Stunde eine Antwort. Für Freitag Abend ein guter Wert!

Leider bestand die Antwort nur aus Textbausteinen:

  • Router neu starten
  • einen anderen Browser nehmen (ich schrieb, ich schaue per iPad und TV !!
  • Ist Silverlight auf dem aktuellen Stand? (Auf dem iPad ?? oder dem Fernseher ??)
  • Browserverlauf, Cookies und Cache leeren (Auf dem iPad ?? oder dem Fernseher ??)
  • Plug-in oder Anti-Virenprogramme (Auf dem iPad ?? oder dem Fernseher ??)
  • Speedtest per https://www.wieistmeineip.de/ machen

Auf meine Klarstellung hin wurde ich dann aufgefordert, die App zu löschen und neu zu installieren.
Den Erfolg dieser Maßnahme kann sich jeder denken — nehmen Sie zwei Aspirin und kommen Sie morgen wieder….

DAZN – das Netflix des Sports

Die Werbeaussage von DAZN, das Netflix des Sports zu sein, legt die Latte ziemlich hoch.

Nachdem ich die neue Saison der MLB am vergangenen Wochenende angefangen hat und Sport1 sogar ein Spiel live übertragen hat, machte ich mich auf die Suche, wo und wie ich weitere Spiele der MLB sehen kann.

Neben Sport1 US im Kabelfernsehen, wird dies auch als Streaming-Angebot für den Browser angeboten. Der Preis beträgt hierfür 10 Euro im Monat. Allerdings schließt man hier gleich ein Jahresabo ab.

Daneben gibt es aber auch DAZN, die alle möglichen Sportarten übertragen, u.a. eben auch Major League Baseball. Auch dies kostet 10 Euro im Monat. Allerdings ist das Abo monatlich kündbar. Zudem gibt es einen Gratismonat (Netflix lässt grüßen).

Angebot und Nutzerführung

Das Angebot ist recht umfassend. Jeden Tag gibt es drei bis vier MLB Spiele, die man sich dann einen Monat lang als „Relive“ anschauen kann.

Ich habe mir sowohl auf dem iPad wie auch auf meinem Samsung-Fernseher die DAZN-App installiert.
Leider ist die Nutzerfreundlichkeit recht mau. Auch in den „Relive“-Spielen gibt es Werbepausen. Diese lassen sich zwar prinzipiell überspulen. Doch ist die Benutzerführung auf dem iPad total unbrauchbar, auf dem Fernseher etwas besser. Doch dauert es auch hier eine gefühlte Ewigkeit, bis der Stream wieder läuft. Eine Voransicht während des Spulens wie bei Netflix gibt es nicht.

Stabilität

Von den vielen negativen Bewertungen im App-Store gewarnt war ich skeptisch, was die Stabilität betrifft. Und in der Tat stellte ich regelmäßig Hänger beim Abspielen selbst der Relive-Spiele fest. Dabei traten diese Hänger sowohl beim Fernseher, der per Kabel angeschlossen ist, auf wie auch beim iPad über WLAN.

Googles 2-Faktor-Authentisierung

Wie ich die Tage ja bereits schrieb, hatte ich mich vor einiger Zeit entschieden, die 2-Faktor-Authentisierung bei Google zu aktivieren. Man kann den zusätzlichen Code entweder als SMS empfangen oder aber auch von einer App, dem Google Authenticator generieren lassen.

Auf die SMS will ich mich nicht verlassen. Beim Ändern wartete ich mal über 10 Minuten, bis die SMS ankam, so dass ich zwischenzeitlich den Mist deaktivierte.

Laut obiger Anleitung kann man den Google Authenticator auch auf mehr als einem Gerät installieren. Allerdings ist der Weg meines Erachtens echt bescheiden: Man muss beim Einrichten des Google Authenticator alle Geräte den Code scannen lassen. Später lässt sich kein Gerät mehr hinzufügen.

Hat man die 2-Faktor-Authentisierung aktiviert, geht’s dran, die diversen Geräte zu konfigurieren. So muss man sich dann auf jedem Gerät, in jedem Browser neu einloggen.

Auch Google Drive, die Synchonisierung von Chrome und diverse Apps müssen angefasst werden.

Google Drive startet man am besten neu. Beim Chrome meldet man sich am besten ab und dann erneut an. Bei Ingress auf iOS deinstalliert man am besten die App und installiert neu, um sich dann neu anzumelden…. intuitiv ist anders.

Moto G: Einmal mehr fast wie abgebrannt

Es war in letzter Zeit ja recht ruhig um mein Moto G geworden. Die SD-Karten Problematik hatte sich erledigt, die Akku-Laufzeit war ziemlich bescheiden; ich kam gerade so über den Tag. Daher wagte ich auch nicht das Upgrade auf Lollipop 5.1. Ansonsten klappte das meiste eigentlich, wie ich es von einem 200€-Handy erwarten konnte.

Doch dann war es mal wieder so weit: Es wurde ungewöhnlich. Ich stellte morgens fest, dass der Akku-Verbrauch wieder extrem hoch war. Doch diesmal waren es nicht die Google Play Services. Diesmal war es das Android System selbst. Im weiteren Verlauf des Tages stellte ich fest, dass ich mich auch in kein WLAN mehr einbuchen konnte.

Bevor ich nun das gesamte Gerät zurücksetze, dachte ich, dass ich vielleicht die Cache-Partition lösche. Aber dabei gab’s nur ’ne Fehlermeldung.

Also musste ich das Gerät zurücksetzen — komplett!

Vor einiger Zeit führte ich auch bei meinem Google-Account die 2-Faktor-Authentisierung ein. Dazu nutzte ich dann das Moto G, um die passenden Codes zu erzeugen.

Immerhin habe ich daran gedacht, dies auf mein iPad zu transferieren.

Danach habe ich das gesamte Gerät zurückgesetzt und zunächst nur die wichtigsten Apps installiert — und vor allem eingerichtet.
Das fühlt sich an wie einmal abgebrannt.

Das verrückte daran ist allerdings, dass der Akku nun länger zu halten scheint. Vielleicht liegt’s daran, dass ich zunächst die Ortungsdienste bzw. den Standort nicht für Google bzw. Google Apps freigab. Ich konnte so immerhin noch Ingress spielen. Soll aber der Chrome den Standort ermitteln können, muss man das freigeben. Dennoch ist die Laufzeit gefühlt besser geworden.

Moto G mit SD-Karte class 4

Bisher wurde die langsame  SD-Karte der class 4 nicht direkt deaktiviert. Allerdings beobachte ich, das der Aufruf der Übersicht der Apps teilweise mehrere Sekunden dauert. Auch das Beenden des Chrome und der damit verbundene Aufruf des Home-Screens dauert teilweise bis zu 5 Sekunden.

Ich bin mir nicht sicher, ob das am zu geringen Hauptspeicher des Moto G liegt oder an der SD-Karte.

Aber die langsame SD-Karte bereit auch noch weitere Probleme. So tritt es regelmäßig auf, dass beim Verschieben von Apps auf oder von der SD-Karte dieser Vorgang zu hängen scheint. Ein Herunterfahren des Gerätes ist dann auch nicht mehr möglich. Man muss das Gerät hart ausschalten. Das bedeutet aber, dass man mit Datenverlust zu rechnen hat.

Zur Zeit habe ich die SD-Karte deaktiviert, um zu testen, ob dann die oben beschriebenen Hänger auch noch auftreten.

Insgesamt bin ich noch unentschlossen, ob ich das Gerät zurückgebe. Zum einen ist der Preis von 200 Euro natürlich ungschlagbar. Auf der anderen Seite sind 8 GB Speicher extrem wenig — vor allem, wenn man von 32 GB bei iPhone kommt. Auch der Akku ist im Vergleich zum 3 Jahre alten iPhone 4S eher ein Rückschritt.

Doch was gibt es an Alternativen? Das Nexus 5 kostet in der 16 GB 320 Euro, bei 32 GB 380 Euro. Der Akku scheint aber wohl noch bescheidener zu sein. Das iPhone 5S kostet mit 16 GB 600 Euro, ist aber vom Display doch zusätzlich ein Eck kleiner.

Auch das neue Moto G deaktiviert die SD-Karte willkürlich

Das neue Moto G wurde heute auf einmal extrem langsam. Die Bedienung war ziemlich zäh (es fühlte sich fast wie ein iPad 2 mit iOS 7 an 🙂 ). Mir schwante schon, was nun kommen sollte. Und siehe da, auch das neue Gerät deaktivierte die SD-Karte.

Nach dem Ausschalten, Ziehen und neu Einstecken der SD-Karte war diese kurz sichtbar. Innerhalb weniger Minuten wurde sie aber erneut deaktiviert. Sämtliche darauf gespeicherten Apps verschwanden wieder vom Homescreen.

Nun habe ich einen letzten Versuch gestartet: Ich verwende eine Class 4 SD-Karte statt der Class 10 Karten, die ich bisher versucht habe — mal schauen, ob das etwas hilft. Das Verschieben der Apps auf die SD-Karte dauert aber auf jeden Fall deutlich länger.

Der entscheidende Unterschied zwischen Android und iOS

Der Austausch meines Moto G zeigte mir den größten Unterschied zwischen Apples iOS und Android.

Ein iPhone-Tausch läuft in etwa so ab:

  1. Schließe das iPhone an einen Rechner mit iTunes an.
  2. Wähle verschlüsselte Backups aus, damit auch WLAN-Passworte etc. mit gesichert werden.
  3. Mache eine Vollsicherung des iPhones.
  4. Schließe das neue iPhone an.
  5. Wähle wiederherstellen aus.
  6. Warte eine Zeit lang.
  7. Fertig.

Beim Tausch des Moto G bin ich so vorgegangen. Es mag sein, dass das nicht der empfohlene Weg ist. Aber einen kanonischen Weg habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

  1. Alle Fotos auf die SD-Karte spielen. Es mag sein, dass man das auch über Google und die cloud machen kann. Ich wollte aber nicht alles ins Netz spielen. Beim Verschieben wurde die SD-Karte wieder deaktiviert. Danach waren nur noch halb so viele Fotos da. Der Rest war weg!
  2. Alle Apps auf die SD-Karte spielen. Ich dachte, dann spare ich mir nachher das Installieren.
  3. SD-Karte ins neue Handy stecken.
  4. Neues Handy einschalten. Es startet ein komischer Migrations-Assistent, den ich irgendwann mittendrin abgebrochen habe.
  5. Google-Konto angeben. Plötzlich werden alle möglichen Apps auf das Gerät geladen. Aber nicht alle!
  6. Ein Teil der Fotos hat’s tatsächlich aufs neue Handy geschafft.
  7. Jede einzelne App muss dann wieder auf den Desktop gezogen werden. Dann muss sie angeklickt und eingerichtet werden — wie war noch der Zugang dafür und hierfür?
  8. Andere Geräte-Einstellungen müssen manuell nachgezogen werden.
  9. Ungewollte Apps müssen deaktiviert werden.

Das ist in meinen Augen echt Mist!  Apple zeigt, was alles möglich ist. Klar, auch da habe ich teilweise schlechte Erfahrungen gemacht. Meistens funktioniert’s aber ohne Probleme. Und vor allen: Es ist überhaupt ein Weg der Migration, sowie von Backup und Restore eines gesamten Systems vorgesehen!

Das Drama um die SD-Karte beim Moto G geht weiter

Auch gestern wurde die SD-Karte in meinem Moto G wieder plötzlich ausgeworfen, wie das schon mehrfach der Fall war. Diesmal war es aber eine andere Karte. Ich hatte sie ja am Samstag getauscht. Daraufhin googelte ich ein wenig und fand zum einen den Hinweis im Forum von Motorola, dass es anscheinend mit schnellen SD-Karten Probleme gibt. Dort heißt es zu UHS-1 cards: „The card will work, but the Moto G 4G/LTE will not support UHS-1 speeds.“

Auf Facebook gibt sich Motorola sehr zugeknöpft. Antworten auf die Probleme gibt’s nicht öffentlich. Ein abschreckendes Beispiel!

Mit diesem Wissen nahm ich Kontakt zu Amazon auf, schilderte mein Problem und fragte, ob sie den Rat hätten. Die Antwort kam ziemlich prompt. Ich solle doch mein Gerät einschicken, ich erhielte ein Austauschgerät.

Heute musste ich feststellen, dass dieses Gerät bereits unterwegs war und heute ankam. Ich glaube allerdings nicht, dass es an dem einzelnen Gerät liegt, sondern dass es eher ein Serienfehler ist. Evtl. ist’s auch ein grundsätzliches Android Problem. Das ungewollte Deaktivieren der SD-Karte tritt wohl auch bei anderen Herstellern auf.

Da saß ich nun. Mir blieb nun nichts anderes übrig, als das neue Gerät einzurichten.

Motorola Moto G LTE und die SD-Karte

Nachdem ich beim ersten Mal es direkt mit bekommen habe, wie die SD-Karte im Moto G nicht mehr erkannt wurde, so passierte dies doch ein paar Mal. Einmal fiel es überhaupt nicht auf. Sämtliche App-Icons waren noch vorhanden. Allerdings gab es bei den App-Einstellungen nicht mehr den Reiter Auf SD-Karte:

Apps auf SD-Karte verschieben
Apps auf SD-Karte verschieben

Beim nächsten Mal war das Telefon auf aus. Normales Einschalten brachte keinen Erfolg. Per Power- und Volume Down-Taste konnte ich das Gerät wiederbeleben.
Die SD-Karte musste ich danach frisch formatieren, da es Lesefehler gab.

Nun habe ich die Kingston-Karte gegen eine von PNY ausgetauscht.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Problem an der Karte liegt oder daran, dass die Karte im Moto G nicht einrastet. Man schiebt die Karte einfach rein. Durch Ziehen wird sie wieder entfernt. Das geht ziemlich stramm. Dass die Karte dann unabsichtlich herausrutscht, ist unwahrscheinlich aber sicher nicht unmöglich…