Gestern habe ich die letzten Seiten von Jeffery Deavers Teufelsspiel gelesen. Dieses Buch handelt erneut von dem querschnittsgelähmten Lincoln Rhyme, der als Berater der Polizei die Spuren untersucht und auch die Fälle selbst mit seiner Kollegin Amelia Sachs löst.

Das Buch passt gut in die Reihe der anderen Lincoln Rhyme Bücher, die ich bisher gelesen habe. Die Wiederholung der Listen, die Rhyme anlegt, um die Fakten festzuhalten, nervt beizeiten, ist aber sinnvoll, wenn man selbst mitraten will. Auch diesmal nimmt die Handlung in den letzten Kapiteln immer wieder eine neue Wendung. Solche Überraschungen hätte selbst Frederik Forsyth, der Meister des Schluss-Gags nicht besser hinkriegen können.

Fazit: Ein sehr lesenswertes und kurzweiliges Buch.

Damit auch in dieser Kategorie doch jetzt was zu finden, kommt hier gleich der erste Artikel.

Vor einiger Zeit habe ich mich glücklich durch Frank Schätzings Roman Limit gekämpft. Ich dachte vom Klappentext, dass das sicherlich eine sehr interessante Geschichte werden könnte. Sie spielt in der nahen Zukunft, es gebt um eine Reise zum Mond, und dann soll es noch ein Thriller sein.

Allerdings ist dieses Buch eine ziemliche Schwarte. Anfangs gibt es zwei bzw. drei Handlungsstränge, von denen man überhaupt nicht weiß, wie sie jemals zusammen kommen sollen. So zieht sich das durch mindestens drei Viertel des Buches. Dann kommt in der Tat Spannung auf, die aber immer wieder künstlich in die Länge gezogen wird.

Zu guter letzt tippt man doch dann recht schnell auf die Lösung des ganzen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass es auf jeden Fall eine gute Unterhaltung war. So manche Bahnfahrt wurde damit erträglich gemacht.

Von Schätzing habe ich bisher nur noch Lautlos gelesen, das mir eigentlich besser gefallen hat. Ich weiß immer noch nicht, ob ich mich irgendwann an den Schwarm  machen soll…

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