Douglas E. Richards: Game Changer

Game Changer von Douglas E. Richards beginnt als klassischer Politthriller. Der US-Präsident scheint hinter seiner Fassade des noblen Politmenschen eine gewalttätige Ader zu haben und auch vor Mord nicht zurückzuschrecken.
Seine Taten vertuscht er durch eine Vergessensdroge.
Doch bei seiner letzten Tat geht etwas schief. Ein Zeuge, dummerweise sein Body Guard beim Secret Service, erinnert sich doch an die Tat und plant, den Präsidenten umzubringen.
Das Attentat misslingt, und der Secret Service Beamte ist auf der Flucht, um die Welt von der eigentlich Schuld des Präsidenten zu überzeugen.

Soweit der Anfang, der auch bei jedem anderen Autor so zu finden sein kann.
Doch plötzlich dreht sich die Story. Ein ominöser Hintermann mit russischem Namen taucht auf, der es auf den Attentäter abgesehen hat.

In einem anderen Handlungsstrang geht es um eine brühmte Neurowissenschaftlerin, die über das sogenannte Matrix-Learning doziert. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit — bekannt aus den Matrix-Filmen — in kurzer Zeit sich Wissen anzueignen.

Plötzlich werden diese beiden Handlungsstränge verknüpft. Zudem taucht ein Mossad-Agent auf. Islamistischer Terror spielt eine Rolle. Und auf einmal ist das Buch ein Science-Fiction-Thriller, der in der nahen Zukunft spielt.

Sehr lesenswert. Ich konnte das Buch kostenlos als englische Ausgabe bei Amazon für den Kindle kaufen. Die Zeit zum Lesen war gut investiert. Ich bin auf Split Second desselben Autors gespannt, das ich ebenfalls kostenlos erhalten habe.

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