iBooks oder Kindle: Was ist der besser E-Book Reader?

Nachdem ich in letzter Zeit vor allem mit dem Kindle gelesen haben, habe ich die Tage dann doch wieder zum iPad und zum iPhone gegriffen, um zu lesen. Ich hatte nämlich noch von einer alten 12 Tage – 12 Geschenke Aktion von Apple das Buch Die Pfeiler der Macht von Ken Follet zu lesen.

Nun zeigte sich sehr rasch, womit man bzw. ich besser lese: Draußen im Sonnenlicht kann man das iPad vergessen. Die Umgebung ist zu hell, im spiegelnden Display kann man sich betrachten, aber nicht lesen. Außerdem ist es schwerer als ein Kindle.

Aber auch die Lese-Apps unterscheiden sich. So funktionierte die Synchronisation der aktuellen Leseposition beim Kindle und den Kindle-Apps auf iPad und iPhone immer problemlos. Bei iBooks hingegen musste ich mehrfach suchen, bis ich die aktuelle Seite fand. Das ist natürlich sehr ärgerlich, zumal die Seitennummerierung beim iPad natürlich eine andere als auf dem iPhone ist.

Der Kindle hat zusätzlich den Vorteil, dass man nicht abgelengt wird: Keine Mail, die oben kurz aufpoppt, nicht mal eben schnell was im Internet nachschauen etc.

Zum Lesen ist also meines Erachtens der Kindle die bessere Umgebung.

Ingress: Fazit nach einer guten Woche

Seit einer guten Woche spiele ich nun Ingress. Am Sonntag bin ich auf Level 5 aufgestiegen. Bis dahin lief alles recht gut. Ich konnte an mehreren Tagen erfolgreich Portale ausbauen, verlinken und dann vor allem Felder erstellen. Doch mittlerweile wird es etwas zäh. Die Frage ist, was denn nun der wahre Sinn des Spiels ist. Das Erstellen von MU, als durch Felder abgedeckte Flächen kann es eigentlich nicht sein. Denn am Montag machte ich die Erfahrung, dass ich auf dem Heimweg Felder erstellte, die anscheinend ein Mitspieler der Resistance gerade wieder eingerissen hat.

Demnach kann der Sinn nun nur noch darin bestehen, den eigenen Level nach oben zu treiben. Das wird nun aber recht schwierig bzw. zeitaufwändig.

Das erinnert mich ein wenig an die Zeiten, als ich ogame spielte. Damals war mein Ziel auch, einen Todesstern bauen zu können und zwei Sprungtore zu haben. Danach verlor das Spiel seinen Reiz. Alerdings hatte man dabei sich im Spiel etwas aufgebaut. Bei Ingress ist nichts von dauer.

Aber nun gut. Mal schauen, wie lange ich mich mit Ingress noch beschäftigen werde.

Ingress für iOS

Seit Montag ist Ingress nun glücklich auch für iPhone und iPad erhältlich. Es handelt sich dabei um ein augmented reality-Spiel, das die Google-Tochter Niantic entwickelt hat. In der vorletzten c’t gab es bereits einen Artikel dazu. Zu beachten ist, dass das Spiel anscheinend erst ab iOS 7 läuft, obwohl es für iOS 5 freigegeben ist.

Ziel des Spiels ist es, Portale einzunehmen. Diese Portale sind gewisse Bauwerke oder sonstige Landmarken, aus denen sogenannte „exotische Materie (XM)“ entspringt. Diese Portale lassen sich mit anderen Portalen der eigenen Fraktion verbinden. Drei solch verbundene Portale decken dann eine Fläche ab. Über die Größe der Fläche wird dann der Punktestand der beiden Fraktionen (Enlightenment oder Resistance) ermittelt.

Dabei wird man als Einzelspiele auf lange (oder auch sehr schnell auf kurze) Sicht nicht Erfolg haben. Team-Play ist angesagt!

Nachdem ich am Montag meine ersten Portale einehmen konnte, habe ich heute davon profitiert, dass ein höherer Spieler diverse Portale der gegnerischen Fraktion zerstört hat, so dass ich diese einnehmen konnte bzw. leveln und verlinken konnte.

Hier ein paar Screenshots:

Ingress -- Büdesheim 14.7.2014
Ingress — Büdesheim 14.7.2014
Ingress -- Büdesheim 16.7.2014
Ingress — Büdesheim 16.7.2014