Die Apocalypsis-Trilogie von Mario Giordano

Soll man die Apocalypsis-Trilogie von Mario Giordano in einem Wort beschreiben, so fällt mir als erstes verwirrend ein. Vor allem der letzte Band wird dadurch verwirrend, dass er gleichzeitig in zwei Parallelwelten spielt. Da muss man ziemlich aufpassen, wer da gerade wer ist. Aber auch in den ersten beiden Bänden wird durch die beiden Zwillinge Peter Adam und seinem Bruder Nikolas gehörig für Verwirrung gesorgt, insbesondere dadurch, dass die Personen, den Körper wechseln können ….

Aber nun gut. Der erste Band liest sich noch einigermaßen gut. Wie der Titel schon nahe legt, droht einmal mehr der Weltuntergung bzw. zunächst der Untergang der katholischen Kirche. Das Buch hat zwar einen eingermaßen guten Schluss, doch lässt dieser ein paar Fragen übrig, die dann direkt zum zweiten Band weiterleiten. Da man eigentlich nie so recht weiß, auf welcher Seite die einzelnen Personen stehen, liest sich das alles recht schwer. Jedesmal, wenn man das Buch für einige Zeit bei Seite gelegt hatte, muss man sich erst wieder reindenken und überlegen, was denn so alles geschehen war.

Alles in allem würde ich sagen, hätte ich in der Zeit auch andere Bücher lesen können, die sicherlich unterhaltsamer gewesen wären. Ich musste mich doch teilweise etwas quälen — und bin das eine oder andere Mal sogar über dem Buch eingeschlafen.

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