Tom Clancy: Command Authority

Dieser letzte Roman von Tom Clancy spielt ein weiteres Mal um die beiden Jack Ryans. Jack Ryan Sr. ist weiterhin US-Präsident, sein Sohn Jack Ryan Jr. arbeitet nach seinem Ausscheiden aus dem Campus in London bei einer Firma, bei der er die Enteignung westlicher Firmen in Russland untersuchen soll.

Grundproblem des Buches ist das Machtstreben des russichen Präsidenten, der zum einen im Baltikum einmarschierte, dort sich aber wegen des beherzten Eingreifens von Jack Ryan Sr. zurückziehen musste. Daher versucht er es nun in der Ukraine.

In diese Geschichte eingebettet ist eine, die 30 Jahre früher spielt: Jack Ryan Sr. ist als Verbindungsmann der CIA beim MI6 in London tätig und gerät dabei Machenschaften in der Schweiz und Berlin auf die Spur, die ihre Wirkung in der Gegenwart noch haben. Die deutsche RAF spielen dabei ebenso wie der KGB und das MfS eine Rolle.

Das Buch ist wieder ziemlich lang. (Ich hab’s auf dem Kindle gelesen, daher weiß ich nicht, wie dick das Buch ist;-)) Es liest sich aber flüssig, und man will es eigentlich nicht aus der Hand legen. Betrachtet man die aktuellen Ereignisse in der Ukraine, ist es wieder erschreckend, wie nahe Tom Clancy mit seinen Romanen an der Realität ist. Das zeigt sich auch daran, dass im Roman Bewegungsprofile von Handies mit denen von bekannten „bösen Buben“ abgeglichen werden, um an weitere beteiligte Personen zu kommen. Erst kürzlich konnte man über dieses Vorgehen durch die NSA in den Snowden-Papieren lesen.

Es bleibt zu hoffen, dass auch nach dem Tode Tom Clancys Mark Greaney die Serie fortführen will und darf und dass weitere spannende Bücher entstehen werden.

 

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