Amazons Kindle Paperwhite – Licht und Schatten

Seit einigen Monaten nutze ich nun ein Kindle Paperwhite. Es ist der erste e-Ink-Reader, den ich nutze. Ich lese damit sehr bequem. Vorallem sein geringes Gewicht im Vergleich zum iPad fällt sehr positiv ins Gewicht (oder auch nicht 😉 ).

Ausleuchtungsprobleme

Durch sein beleuchtetes Display ist man beim Lesen unabhängig von Fremdbeleuchtung. Allerdings gilt auch hier wieder: Wo viel Licht ist, ist auch (viel) Schatten. So ist die Ausleuchtung am unteren Rand nicht sehr gleichmäßig. Im unteren Viertel fällt dies auch bei der hellsten Stufe auf. Vorallem dann im unteren Achtel ist es vor allem bei etwas geringerer Beleuchtung manchmal störend. So ist der Hinweis von Amazon, dass man in der Regel in dunklen Räumen auch die Helligkeit des Kindle runterdrehen sollte, nicht immer die beste Wahl.

In meinen Augen wäre es fast besser gewesen, wenn man das letzte Achtel des Displays verdeckt hätte und nicht zur Anzeige des Textes genutzt hätte.

Zum anderen lässt sich die Hintergrundbeleuchtung auch nicht komplett abschalten, was sicherlich der Akkulaufzeit nicht förderlich ist. Allerdings komme ich mit einer Akkuladung über die Woche bei normaler Nutzung morgens und abends im Zug und abendlichen Lesens.

Displaywechsel

Als es in den letzten Tagen draußen schön warm war, fiel mir ein weiterer Effekt auf. Man kann den Kindle so einstellen, dass beim Seitenwechsel das gesamte Display zunächst invertiert wird und dann die Seite dargestellt wird. Dies dient dazu, jede Darstellung ohne „Restbilder“ zu erzeugen. Die andere Variante ist, dieses Invertieren nur alle 5(?) Seitenwechsel durchzuführen. Dabei kann es schon mal zu Artefakten kommen, die teilweise auf nicht ganz gefüllten Seiten so aussehen, wie die durchscheinende Schrift bei normalen Seiten, vor allem bei Tagesszeitungen. Dieser Effekt ist bei e-Ink Displays systembedingt.

Als ich nun mit meinem Kindle in der Sonne saß, fiel mir auf, dass er trotz anders lautender Einstellung bei jedem Seitenwechsel invertierte, was etwas irritierend war. Hierbei handelt es sich laut Amazon-Support nicht um einen Bug sondern um ein Feature, um eine gute Darstellung zu garantieren.

Fazit

Das Lesen auf dem  Kindle Paperwhite macht Spaß, auch wenn er nicht das perfekte Display hat, wie mir die einschlägige Berichterstattung glauben machen wollte.

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