Kindle Paperwhite Akkulaufzeit bis zu acht Wochen ??

Heute fand ich am Bahnhof in Frankfurt eine große Reklame-Tafel, auf der der Kindle Paperwhite von Amazon beworben wird. Unter anderem heißt es dort, der Akku halte bis zu 8 Wochen lang.

Mir stellt sich die Frage, was man dafür machen muss…. Mein erster Gedanke war, dass man das Gerät einfach nicht einschalten darf. Innerhalb von acht Wochen leert die Selbstentladung dann den Akku von alleine. Continue reading Kindle Paperwhite Akkulaufzeit bis zu acht Wochen ??

automatisches Firmware Update beim Kindle Paperwhite

Nachdem ich die Tage festgestellt hatte, dass die Firmware meines Kindle PaperWhite nicht ganz aktuell war, sah ich gestern Abend, dass im System-Menü der Punkt „Kindle aktualisieren“ nicht mehr ausgegraut war. Anscheinend wurde die aktuelle Firmware 5.3.5 bereits heruntergeladen.

Heute morgen war dieser Punkt nun wieder ausgegraut und die aktuelle Version war aktiv. Über Nacht lief anscheinend der Reboot automatisch durch.

Läuft denn heute nichts mehr ohne Reboot zuverlässig?

Mein Kindle Paperwhite ist in den letzten Tagen recht häufig im Einsatz, da ich Dan Browns neuesten Roman Inferno diesmal nicht als normales Buch sondern als E-Book lese. So muss ich im Zug nicht so viel mit rumschleppen.

Doch hatte ich eben einen seltsamen Effekt: Ich wollte weiterlesen und wunderte mich, dass die Beleuchtung nicht an ist. Meinte ich doch, sie vorher komplett hoch gezogen zu haben. Siehe da, sie war eigentlich auch voll aufgedreht. Erst als ich dies im Menü kontrollierte, ging sie auch an. So weit so gut. Doch als ich das Gerät dann ausschalten wollte — bzw. in den Ruhezustand schickte, blieb die Beleuchtung auf voller Kraft an. Auch langes Halten des Schalters half nichts. Das Bild war zwar weg, die Beleuchtung aber an.

In den Menüs fand ich dann den Punkt Neustart. Erst ein Neustart brachte Abhilfe.

Ich googelte dann mal nach diesem Phänomen: Ich bin nicht allein. Anscheinend braucht selbst ein E-Book-Reader ab und an einen Reboot — und eine neue Firmware. Meine Firmware ist mit Version 5.3.4 zur Zeit nicht aktuell. Angeblich wird die Aktualisierung automatisch vorgenommen. Ich werde mal beobachten, wie oft es dafür Updates gibt.

Wie der Super-GAU aussieht, ist aber klar: Man ist im Urlaub und hat den Kindle voll mit Büchern. Dann meint das Gerät, sich verschlucken zu müssen. Ein Reboot und das Gerät ist tot. Murphy lässt grüßen….

Amazons Kindle Paperwhite – Licht und Schatten

Seit einigen Monaten nutze ich nun ein Kindle Paperwhite. Es ist der erste e-Ink-Reader, den ich nutze. Ich lese damit sehr bequem. Vorallem sein geringes Gewicht im Vergleich zum iPad fällt sehr positiv ins Gewicht (oder auch nicht 😉 ).

Ausleuchtungsprobleme

Durch sein beleuchtetes Display ist man beim Lesen unabhängig von Fremdbeleuchtung. Allerdings gilt auch hier wieder: Wo viel Licht ist, ist auch (viel) Schatten. So ist die Ausleuchtung am unteren Rand nicht sehr gleichmäßig. Im unteren Viertel fällt dies auch bei der hellsten Stufe auf. Vorallem dann im unteren Achtel ist es vor allem bei etwas geringerer Beleuchtung manchmal störend. So ist der Hinweis von Amazon, dass man in der Regel in dunklen Räumen auch die Helligkeit des Kindle runterdrehen sollte, nicht immer die beste Wahl.

In meinen Augen wäre es fast besser gewesen, wenn man das letzte Achtel des Displays verdeckt hätte und nicht zur Anzeige des Textes genutzt hätte.

Zum anderen lässt sich die Hintergrundbeleuchtung auch nicht komplett abschalten, was sicherlich der Akkulaufzeit nicht förderlich ist. Allerdings komme ich mit einer Akkuladung über die Woche bei normaler Nutzung morgens und abends im Zug und abendlichen Lesens.

Displaywechsel

Als es in den letzten Tagen draußen schön warm war, fiel mir ein weiterer Effekt auf. Man kann den Kindle so einstellen, dass beim Seitenwechsel das gesamte Display zunächst invertiert wird und dann die Seite dargestellt wird. Dies dient dazu, jede Darstellung ohne „Restbilder“ zu erzeugen. Die andere Variante ist, dieses Invertieren nur alle 5(?) Seitenwechsel durchzuführen. Dabei kann es schon mal zu Artefakten kommen, die teilweise auf nicht ganz gefüllten Seiten so aussehen, wie die durchscheinende Schrift bei normalen Seiten, vor allem bei Tagesszeitungen. Dieser Effekt ist bei e-Ink Displays systembedingt.

Als ich nun mit meinem Kindle in der Sonne saß, fiel mir auf, dass er trotz anders lautender Einstellung bei jedem Seitenwechsel invertierte, was etwas irritierend war. Hierbei handelt es sich laut Amazon-Support nicht um einen Bug sondern um ein Feature, um eine gute Darstellung zu garantieren.

Fazit

Das Lesen auf dem  Kindle Paperwhite macht Spaß, auch wenn er nicht das perfekte Display hat, wie mir die einschlägige Berichterstattung glauben machen wollte.

Ace Patrol von Sid Meier

Der Altmeister der unterhaltsamen Strategiespiele Sid Meier, der schon zu Zeiten des C64 und des Atari ST geniale Spiele wie Pirates!, Silent Service und Civilization mit seinem Label MicroProse veröffentlichte, ist nun auch auf iOS-Geräten mit einem neuen Titel vertreten: Sid Meier’s Ace Patrol.

Dieses Spiel soll von Sid Meier selbst entwickelt worden sein. Ein Grund also, sich das Spiel, das in Deutschland erst heute erschienen ist, mal anzuschauen. Das Spiel selbst ist kostenlos, so dass man es (ein wenig) testen kann —  bevor man es dann per in-app Käufe nachrüstet.

Das Spiel handelt während des ersten Weltkrieges über der deutsch-französischen Front. Als Mitglied der britischen Luftwaffe fliegt man Doppeldecker, um deutsche Flugzeuge, Ballons und Zeppeline abzuschießen. Dabei wird rundenbasierend gespielt. Für jedes eigene Flugzeug, das man steuert, wählt man aus, auf welches Hex-Feld sich das Flugzeug bewegen soll. Dann zieht der Gegner.

Ich habe die ersten Missionen auf dem iPad gespielt. Die Steuerung ist manchmal etwas ungewöhnlich. Insbesondere das Bewegen der Kamera gelingt mir anfangs nicht intuitiv. Auch ist mir noch nicht ganz klar, welche Bedeutungen im Spielverlauf die gesammelten Verbesserungen spielen. Im Laufe des Spiels gibt es aber Hinweise dazu.

Schnell waren die ersten Missionen gespielt, so dass ich mir für 0,89 Euro die erste Erweiterung gekauft habe. Mal schauen, wie weit man damit kommt. Auf jeden kommt man schnell zu dem Punkt, dass verletzte Piloten und defekte Flugzeuge zu dem Hinweis führen „Käufe deaktiviert“, da ich standardmäßig in-app-Käufe blocke. So musste ich bereits Mission einfach so verfallen lassen, da mir kein Pilot mit Flugzeug zur Verfügung stand. (Wieso man nicht mit Flugzeugen verletzter Piloten fliegen kann, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.)

Unklar ist mir auch noch, wann ich welche Manöver fliegen kann. So bleibt es zur Zeit dabei, zu schauen, was der beste Zug jetzt ist, ohne vorherzusagen, ob dies beim nächsten Zug evtl. ein gravierender Nachteil ist.

Das Spiel lässt sich sowohl auf dem iPad wie auch auf dem iPhone spielen. Leider wird der Spielstand nicht zwischen beiden synchronisiert. Ob wenigstens die in-app Käufe auf beiden Seiten zur Verfügung stehen, konnte ich noch nicht testen.

Beim Mehrspieler Modus über Netzwerk erhalte ich auf dem iPhone die Meldung, ich möge doch die neueste Version herunterladen — was ich aber heute tat ….

Fazit

Das Spiel macht Spaß, ist mal was anderes. Allerdings ist es an der einen oder anderen Stelle noch nicht ganz fertig. Außerdem ist die Variante mit dem ewigen Nachkaufen von add-ons sehr nervig.