Mit iOS 6 hat Apple so richtig daneben gegriffen

Mit iOS 6 hat sich Apple so einige Eier gelegt. Die Offensichtlichen sind u.a. der Wegfall der YouTube App. Dies kann man aber noch verschmerzen. Die nächste Stufe ist dann die Umstellung der Karten-App, weg von Google-Maps hin zur eigenen App. Dafür hat Apple sich sogar entschuldigt.

Doch auch das ist relativ harmlos. Weit gewichtiger finde ich, dass mittlerweile davor gewarnt wird, iOS in Zusammenhang mit einem Exchange-Server einzusetzen. Damit wird die meines Erachtens nach die Grundfunktion (zum Telefonieren wird das iPhone eh nicht genutzt) schlechthin von iOS-Geräten doch komplett ausgeschaltet.

Mindestens ebenso schwer wiegend kann für einige sein, dass ihr VPN nach dem Upgrade auf iOS 6 nicht mehr funktioniert (z.B. hier).

Da man bei Apple ein Upgrade leider nicht einfach zurückdrehen kann (weder bei Apps noch beim iOS selbst), sind das fatale Probleme, vor die ein Nutzer gestellt wird.

Dies zeigt meiner Ansicht nach deutlich, dass iOS-Geräte keine Business-Geräte sind. Denn selbst wenn eine zentrale IT-Abteilung vorab das Upgrade durchführt, lassen sich nicht alle Probleme sofort erkennen. Gibt man dann das Upgrade frei, ist es eine Einbahnstraße.

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