Nele Neuhaus: Mordsfreunde

Schaut man sich morgens im Zug auf der Fahrt nach Frankfurt um, so sind die Romane von Nele Neuhaus immer irgendwo zu finden. Also habe auch ich mich mal darauf eingelassen.

Allerdings bin ich mit dem zweiten Teil eingespiegen: Mordsfreunde. Mein erste Eindruck war – Was ein Chaos! Zig Verdächtige, jeder stand in Verbindung mit jedem. Ich hatte das Gefühl, dass jeden Moment Oberinspektor Derrik vorbeikommt und einen ganz anderen Akteur als Täter entlarft. Die Handlungsweise erinnert doch sehr stark an die klassischen Freitags-ZDF-Krimis oder den Tatort im Ersten.

Erzählerisch ist das Buch ganz nett geschrieben, wenngleich der Versuch, ab und an etwas Frankfurter Mundart in den Roman zu bringen, lächerlich ausschaut. Es ist auch nicht konsequent. Ich habe den Eindruck, es wurde versucht, hier noch eine Priese „Lokalkolorit“ unterzubringen – ohne sonstigen Sinn und Zweck.

Das Buch war eine nette Unterhaltung – mehr aber auch nicht.

 

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