Nele Neuhaus: Eine unbeliebte Frau

Nachdem ich ja bereits den zweiten Teil gelesen hatte, schob ich dann den Beginn der Bodenstein/Kirchhoff-Serie von Nele Neuhaus nach. Ich kann allerdings nicht viel mehr als zum ersten Teil sagen. Er liest sich ganz nett, ist aber nichts besonderes.

Sicherlich ist es überraschend, wer zum Schluss als Täter präsentiert wird. Aber daraufhin ist das Buch ja angelegt: Bringe zunächst zig Verdächtige, um dann jemand anderes als Täter aus dem Hut zu zaubern.

Wie dem auch sei – der dritte Band liegt hier und wartet auf die nächsten Bahnfahrten …

Nele Neuhaus: Mordsfreunde

Schaut man sich morgens im Zug auf der Fahrt nach Frankfurt um, so sind die Romane von Nele Neuhaus immer irgendwo zu finden. Also habe auch ich mich mal darauf eingelassen.

Allerdings bin ich mit dem zweiten Teil eingespiegen: Mordsfreunde. Mein erste Eindruck war – Was ein Chaos! Zig Verdächtige, jeder stand in Verbindung mit jedem. Ich hatte das Gefühl, dass jeden Moment Oberinspektor Derrik vorbeikommt und einen ganz anderen Akteur als Täter entlarft. Die Handlungsweise erinnert doch sehr stark an die klassischen Freitags-ZDF-Krimis oder den Tatort im Ersten.

Erzählerisch ist das Buch ganz nett geschrieben, wenngleich der Versuch, ab und an etwas Frankfurter Mundart in den Roman zu bringen, lächerlich ausschaut. Es ist auch nicht konsequent. Ich habe den Eindruck, es wurde versucht, hier noch eine Priese „Lokalkolorit“ unterzubringen – ohne sonstigen Sinn und Zweck.

Das Buch war eine nette Unterhaltung – mehr aber auch nicht.

 

Douglas Preston: Der Codex

Der Codex von Douglas Preston habe ich mir im Urlaub noch gekauft, da mein Vorrat an Büchern zu schnell verbraucht war.

Laut Klappentext sollte es sich dabei um einen Thriller handeln, in dem drei Brüder zusammen auf der Suche nach ihrem Erbe sind und dabei u.a. gegen einen Pharmakonzern antreten müssen.

Soweit so gut. Doch leider entpuppte das Buch sich als Abenteuer Roman a la Indiana Jones. Wochenlang kämpfen sich die drei durch den mittelamerikanischen Dschungel und treffen dort natürlich auf die unterschiedlichsten wilden Tiere und Krankheiten.

Zum Schluss finden sie eine versunkene Stadt.

Das ganze ist sehr langatmig. Ich hatte mir etwas ganz anderes darunter vorgestellt. Im Endeffekt war es ein echter Flop. Ich musste mich zusammenreißen, um das Buch wenigstens zu Ende zu lesen.

TextMate 2 auf Github

Das ist eine Hammermeldung, die ich gerade im Blog von MacroMates gelesen habe: TextMate 2 ist OpenSource und auf Github verfügbar.

TextMate ist ein recht individueller Editor, der bisher nur für den Mac verfügbar ist. Dort ist er bei Entwicklern sehr beliebt, da er sich mit sogenannten Bundles an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Vielleicht führt die Freigabe ja dazu, dass er auch unter Linux und Windows verfügbar wird.

Interessant am Artikel von Allen Odgaard, dem Schöpfer von TextMate ist die Kritik, die er an Apple äußert. Er schreibt

The choice of license is GPL 3. This is partly to avoid a closed source fork and partly because the hacker in me wants all software to be free (as in speech), so in a time where our platform vendor is taking steps to limit our freedom, this is my small attempt of countering such trend.

 

Spannung auf Pokemon Weiß und Schwarz 2 steigt

Eigentlich hatte ich ja dem Pokemon-Virus abgeschworen. Doch nachdem ich nun bei Amazon als Empfehlung Pokemon Schwarz 2 angeboten bekam, beginnt so langsam wieder ein Feuer in mir zu schwelen. Am 12.Oktober 2012 erscheinen Pokemon Schwarz 2 und Pokemon Weiß 2 offiziell in Deutschland! Es ist bereits möglich, beide Editionen bei Amazon vorzubestellen, um sie dann pünktlich (oder gar einen Tag früher) in den Händen zu halten.

Es wird wohl auf der Karte von Pokemon Schwarz bzw. Weiß gespielt. Allerdings gibt es leichte Veränderungen, eine neue Handlung und neue Formen von bekannten Pokemon (z.B. Kyurem).

Es gibt wohl Features, die nur auf den Nintendo 3DS nutzbar sind. Beim Pokemon Traumradar handelt es sich um ein extra Download-Spiel für den 3DS, in dem man exklusiv bestimmte Formen fangen kann.

Noch kämpfe ich mit mir, ob ich wieder mit Pokemon anfangen soll. Viel lieber hätte ich mal eine neue Version der Age of Empire-Serie. Aber da es dort mau aussieht, wird’s vermutlich doch wieder Pokemon werden.

User-Tracking bei T-Entertain

Interessant zum Thema T-Entertain ist noch, dass die Deutsche Telekom das Nutzerverhalten bei T-Entertain tracken will. Das pikante an der Geschichte ist meiner Ansicht nach, dass die Telekom hier die Zustimmung der Nutzer erstmal voraussetzt. Wenn man das nicht möchte, muss man selbst aktiv werden. Man benötigt dazu die PIN, die die Telekom einem irgendwann mal zugeschickt hat und die ich seinerzeit bewusst nicht geöffnet habe. Da ich keine kostenpflichtigen Angebote nutzen will und der Sicherheit der Telekom nicht traue, wollte ich den Umschlag originalverschlossen aufbewahren, um im Falle eines Falles nachweisen zu können, dass ich das nicht gekauft habe.

Nun aber brauchte ich diese PIN. Um nicht kramen zu müssen, habe ich sie über den Receiver neugesetzt und dem User-Tracking anschließend widersprochen.

Das Vorgehen der T-Com hinterlässt aber bei mir ein „Geschmäckle“.