Telekom Entertain und die Haken und Ösen

Nach nun einem halben Jahr mit T-Entertain ist es Zeit mal wieder zu rekapitulieren, was die Vor- und was die Nachteile des IPTV-Angebotes der Deutschen Telekom sind.

Zuächst ist zu sagen, dass es deutlich wartungsintensiver ist als ein einfacher Kabelanschluss von UnityMedia. Letzterer funktioniert eigentlich relativ problemlos. Gut, ich hatte hier auch so meine Probleme mit dem Digital-Receiver. Diese gehören aber der Vergangenheit an (knock on wood!).

Bei T-Entertain sieht es aber anders aus. Zuviele Komponenten sind anscheinend nicht auf den problemlosen Dauerbetrieb ausgelegt. So setze ich den WLAN-Router SpeedPort W 723 V ein (keine Ahnung, ob Modell A oder B). Dieser hat regelmäßig Probleme mit seinem DNS-Server. Ca. alle 14 Tage muss ich das Gerät durchstarten, da zwar eine Verbindung zum Internet da ist, aber der eingebaute DNS-Forwarder einfach nicht mehr funktioniert. Ein Workaraound wäre hier sicherlich, die IP-Adressen der Nameserver fest bei den Clients einzustellen. Aber bei diversen mobilen Geräten ist das natürlich nicht wirklich sinnvoll. Genau dafür hat man ja eigentlich DHCP.

Interessant ist auch, dass der Media-Receiver zur Wiedergabe der aufgenommenen Sendungen eine Verbindung ins Internet benötigt!

Der Mediareceiver selbst hat auch so seine Probleme. Ohne dass man es mitbekommt, hängt er sich auf. Eine Wiedergabe ist dann erst nach einem Reset möglich, der durchaus auch mal 15-20 Minuten dauern kann. Auch eine programmierte Aufnahme ist dann natürlich nicht mehr möglich, was ganz besonders ärgerlich ist. So bietet es sich auch hier an, das Gerät regelmäßig zu resetten. Reboot tut immer gut!

Sollten die Geräte an sich keine Probleme machen, so sind Serienaufnahmen ein weiterer Fallstrick. Aus unerfindlichen Gründen werden teilweise Serienaufnahmen nicht immer wie geplant ausgeführt. Irgendetwas scheint „die Serie aufzulösen“. Ich bin allerdings noch nicht dahinter gekommen, was die genaue Ursache ist. Folglich sollte man immer kontrollieren, ob die nächste Aufnahme auch wirklich programmiert ist.

Positiv ist aber, dass man auch Aufnahmen aus der Ferne via iPhone und iPad programmieren kann. Es gibt die passende App dazu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *