Robert Harris: Ghost

Als drittes Buch las ich im Urlaub Ghost von Robert Harris. Dieses Buch ist ein echter Knaller! Es handelt von einem Ghostwriter, der für den ehemaligen britischen Premierminister die Autobiographie schreiben soll. Sein Vorgänger ist kurz zuvor ums Leben gekommen. Es ist unklar, ob es sich dabei um Selbstmord, einen Unfall oder gar um Mord handelt.

Mit dem Beginn seiner Tätigkeit wird dem ehemaligen Premierminister vorgeworfen, in seiner Amtszeit dafür gesorgt zu haben, dass vier britische Staatsangehörige festgenommen und von der CIA gefoltert wurden. Einer der Gefangenen kam dabei beim Waterboarding ums Leben. Nun ermittelt der internatinale Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gegen den Ex-Premier.

Während seiner Recherchen stößt der Ghostwriter nun auf immer mehr Details aus den Recherchen, die sein Vorgänger unternommen hatte.

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was dazu führt, dass man eben nicht zig Handlungsstränge hat, die man als Leser auseinanderhalten muss.  Man wird durch die Erzählweise richtig gefesselt und kann das Buch nicht mehr beiseite legen.

Zum Schluss gibt es sogar noch einen echten Knaller, der an die vielen Überraschungen in den Enden der Romane von Frederick Forsyth erinnert.

Dieses Buch kann man jedem nur empfehlen! Ein Klasse-Buch!

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