Photoshop-Kreuzfahrt

Ich blätterte vorhin durch die aktuelle ADAC-Zeitung. Dort fand ich eine mehrseitige Anzeige für u.a. verschiedene Flusskreuzfahrten. Bei genauerem Hinsehen fielen mir diese beiden Kreuzfahren auf:

Zunächst eine Donau-Kreuzfahrt. Auf der übernächsten Seiten wird dann eine Kreuzfahrt in Italien angeboten

Donau-Kreuzfahrt – Anzeige aus ADAC Motorwelt 7/2012
Italien-Kreuzfahrt – Anzeige aus ADAC Motorwelt 7/2012

 

Soweit sogut. Ich habe mir dann die beiden Schiffe mal näher angeschaut, auf denen die jeweilige Kreuzfahrt stattfinden soll.

Auf Donau verkehrt die MS RiverArt. In Italien hingegen ist die MS Belissima unterwegs.

MS River Art
MS Belissima



Offensichtlich handelt es sich hierbei um Schwesterschiffe, unterscheiden sie sich doch nur im Namen und der italienischen Flagge der MS Belissima. Ansonsten sehen sie sich doch sehr ähnlich: Der Hintergrund ist gleich und die Personen auf dem Schiff sind auch gleich. Offensichtlich hat hier mal wieder der Reiseleiter Photoshop zugeschlagen 😉

Project Drawer in TextMate immer zu klein

TextMate hat meiner Ansicht nach ein riesen Manko: Die Spalte, in der man den Verzeichnisbaum einblenden kann, wird sehr schnell zu schmal. Man kann zwar innerhalb dieses Fensters horizontal scrollen. Allerdings kann man diese Spalte nicht vergrößern. Das ist mir absolut unverständlich, da das doch das Natürlichste auf der Welt bei der Bedienung von Fenstern ist.

Glücklicherweise lässt sich aber TextMate sehr gut erweitern. Und glücklicherweise gibt es Jannis Leidel, der mit TheMissingDrawer nicht nur auf den Slogan von MacroMates, dem Macher von TextMate, dem Missing Editor for Mac OS anspielt, sondern eben auch dieses Problem löst.

Ratzfatz ist diese Erweiterung installiert. Und endlich hat man freie Sicht auf seine Dateien.

Telekom Entertain und die Haken und Ösen

Nach nun einem halben Jahr mit T-Entertain ist es Zeit mal wieder zu rekapitulieren, was die Vor- und was die Nachteile des IPTV-Angebotes der Deutschen Telekom sind.

Zuächst ist zu sagen, dass es deutlich wartungsintensiver ist als ein einfacher Kabelanschluss von UnityMedia. Letzterer funktioniert eigentlich relativ problemlos. Gut, ich hatte hier auch so meine Probleme mit dem Digital-Receiver. Diese gehören aber der Vergangenheit an (knock on wood!).

Bei T-Entertain sieht es aber anders aus. Zuviele Komponenten sind anscheinend nicht auf den problemlosen Dauerbetrieb ausgelegt. So setze ich den WLAN-Router SpeedPort W 723 V ein (keine Ahnung, ob Modell A oder B). Dieser hat regelmäßig Probleme mit seinem DNS-Server. Ca. alle 14 Tage muss ich das Gerät durchstarten, da zwar eine Verbindung zum Internet da ist, aber der eingebaute DNS-Forwarder einfach nicht mehr funktioniert. Ein Workaraound wäre hier sicherlich, die IP-Adressen der Nameserver fest bei den Clients einzustellen. Aber bei diversen mobilen Geräten ist das natürlich nicht wirklich sinnvoll. Genau dafür hat man ja eigentlich DHCP.

Interessant ist auch, dass der Media-Receiver zur Wiedergabe der aufgenommenen Sendungen eine Verbindung ins Internet benötigt!

Der Mediareceiver selbst hat auch so seine Probleme. Ohne dass man es mitbekommt, hängt er sich auf. Eine Wiedergabe ist dann erst nach einem Reset möglich, der durchaus auch mal 15-20 Minuten dauern kann. Auch eine programmierte Aufnahme ist dann natürlich nicht mehr möglich, was ganz besonders ärgerlich ist. So bietet es sich auch hier an, das Gerät regelmäßig zu resetten. Reboot tut immer gut!

Sollten die Geräte an sich keine Probleme machen, so sind Serienaufnahmen ein weiterer Fallstrick. Aus unerfindlichen Gründen werden teilweise Serienaufnahmen nicht immer wie geplant ausgeführt. Irgendetwas scheint „die Serie aufzulösen“. Ich bin allerdings noch nicht dahinter gekommen, was die genaue Ursache ist. Folglich sollte man immer kontrollieren, ob die nächste Aufnahme auch wirklich programmiert ist.

Positiv ist aber, dass man auch Aufnahmen aus der Ferne via iPhone und iPad programmieren kann. Es gibt die passende App dazu.

Robert Harris: Ghost

Als drittes Buch las ich im Urlaub Ghost von Robert Harris. Dieses Buch ist ein echter Knaller! Es handelt von einem Ghostwriter, der für den ehemaligen britischen Premierminister die Autobiographie schreiben soll. Sein Vorgänger ist kurz zuvor ums Leben gekommen. Es ist unklar, ob es sich dabei um Selbstmord, einen Unfall oder gar um Mord handelt.

Mit dem Beginn seiner Tätigkeit wird dem ehemaligen Premierminister vorgeworfen, in seiner Amtszeit dafür gesorgt zu haben, dass vier britische Staatsangehörige festgenommen und von der CIA gefoltert wurden. Einer der Gefangenen kam dabei beim Waterboarding ums Leben. Nun ermittelt der internatinale Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gegen den Ex-Premier.

Während seiner Recherchen stößt der Ghostwriter nun auf immer mehr Details aus den Recherchen, die sein Vorgänger unternommen hatte.

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was dazu führt, dass man eben nicht zig Handlungsstränge hat, die man als Leser auseinanderhalten muss.  Man wird durch die Erzählweise richtig gefesselt und kann das Buch nicht mehr beiseite legen.

Zum Schluss gibt es sogar noch einen echten Knaller, der an die vielen Überraschungen in den Enden der Romane von Frederick Forsyth erinnert.

Dieses Buch kann man jedem nur empfehlen! Ein Klasse-Buch!

Anzeige des HTML-Validator in der Statusbar aktivieren

Wie ich eben feststellte, war die Anzeige des Ergebnisses der HTML-Überprüfung durch das Add-on HTML-Validator in der Statusbar verschwunden. In den Eigenschaften des Add-ons war die Anzeige aber aktiviert.

Wie sich nun herausstellte, muss man über Ansicht->Symbolleisten->Anpassen gehen und per Drag and Drop das Element in die Statusbar ziehen.

Statusbar unten im Firefox mit der Ausgabe des Add-ons HTML-Validator

Ob dieses Verhalten erst mit dem Erscheinen von Firefox 14 so ist, ist mir nicht bewusst.

Ist Firefox 14 das Ende der Keyword-Analyse?

Nachdem Firefox 14 erschienen ist, wird es spannend sein zu beobachten, wie sich das auf die Keyword-Analyse auswirkt. Firefox 14 ruft nämlich aus dem Suchfeld Google in der https-verschlüsselten Variante auf. Damit werden von der Trefferliste auf die eigentliche Zielseite keine Referrer mehr übertragen, so dass die Zielseite keine Informationen mehr ermitteln kann, die auf die Herkunftsseite schließen lassen. Der genaue Suchbegriff wie auch die Position auf der Trefferliste bleiben im Dunkeln.

Für bei Google eingeloggte Nutzer erfolgte bereits seit einiger Zeit die Suche standardmäßig verschlüsselt, so dass sich in der Referrer-Analyse von beispielsweise Piwik die Keyword-Angabe „Suchbegriff nicht definiert“ häufte. Piwik geht darauf mittlerweile in seinen FAQs ein.

Über die Google Webmaster-Tools hat man zwar weiterhin die Möglichkeit solche Informationen zu erhalten. Allerdings sind sie dort sehr ungenau, wenn es sich um seltene Ereignisse handelt.

Robert Harris: Angst

Als zweites Buch wählte ich im Urlaub Angst von Robert Harris. Ich kannte bisher nur Enigma von ihm. Diesen Roman hatte ich vor Jahren mal gelesen und fand ihn recht unterhaltsam. Ansonsten kannte ich bisher nur Vaterland als Film.

Angst nun ist ein aktueller Roman. Hierin dreht es sich um einen Physiker oder Mathematiker, der früher für das CERN gearbeitet hatte und sich nun mit einem Kaufmann selbständig gemacht hat. Zusammen führen sie einen Hedgefond und machen damit Millionengewinne. Grundlage des Erfolges ist dabei ein von der Hauptfigur entwickelter Algorithmus, der auf Basis von Angst die entsprechenden Aktienoptionen kauft bzw. verkauft.

Angst ist, so wird im Roman erklärt, eine so starke Emotion, dass sie eben das Handeln beim Handel stark dominiert.

Doch plötzlich wird der Held selbst Ziel einer Verschwörung, die ihn in verschiedener Art und Weise mit seiner eigenen Angst konfrontiert. Interessanterweise beginnt dies sofort im Buch. Die Darstellung der Investmentfirma und die Grundlage deren Erfolges erfolgt erst im Laufe des Romans. So steigt der Thriller direkt mit „Action“ ein und muss nicht erst lang „graue Theorie“ darstellen.

Ich fand dieses Vorgehen recht ungewöhnlich aber erfolgreich. So liest sich das Buch sehr gut, man will es kaum weglegen. Allerdings ist der Schluss in meinen Augen etwas schwach: Zu phantastisch ist die Auflösung. Aber das ist durch das Thema — ein selbstlernender Algorithmus — bedingt.

Erfreulich fand ich, dass es sich bei diesem Roman nicht um die „Schwarten“ handelt, die sonst bei den aktuellen Thriller-Autoren angesagt sind. Der Roman wirkt nicht aufgeblasen und verzettelt sich nicht in irgendwelchen Nebenhandlungen.

David Baldacci: Auf Bewährung

Der erste Teil meiner diesjährigen Urlaubslektüre bestand aus einem weiteren Baldacci-Roman. Auf Bewährung ist dabei unabhängig von anderen Romanen, wenngleich man den Eindruck gewinnt: „Huch, so etwas habe ich doch schon mal gelesen.“ Denn auch diesmal dreht es sich um eine Polizistin, die früher „gelinkt“ wurde und im Gefängnis saß, nun herausgekommen ist und alles daran setzt, wieder die Polizeiuniform tragen zu können.

Ihr zur Seite steht diesmal ein Anwalt, der seine Kollegin tot im Kühlschrank der Kanzlei gefunden hat. Zusammen versuchen die beiden den Mord aufzuklären. Der Anwaltsteil erinnert sehr an John Grisham (wobei ich gestehen muss, noch nie einen Grisham gelesen zu haben. Ich kenne nur den einen oder anderen Film).

Je tiefer die beiden graben, um so mehr stoßen sie auf eine Verschwörung von CIA, NSA, Department of Homeland Security etc.

Zu guter letzt spielt auch noch eine persönliche Fehde mit einer Bundesanwältin eine Rolle.

Alles zusammen ergibt dies einen sicher lesenswerten und auch spannenden Thriller. Es macht Spaß, und es ist gute Unterhaltung. Hat man ihn aber nicht gelesen, so hat man auch nichts verpasst.

Umlaute auf US-Tastatur unter Linux (X11)

Wie ich mir mit den Umlauten unter Windows 7 geholfen habe, hatte ich bereits früher beschrieben. Nun wollte ich selbiges auch unter Linux erreichen, so dass ich sowohl unter Windows 7, Mac OS X wie auch hier Umlaute auf einem US-Tastatur Layout schreiben kann.

Ich nun zunächst eine Lösung unter X11, die sich genauso wie unter Windows anfühlt: sprich mit AltGR+Vokal wird der jeweilige Umlaut erzeugt.

Dazu legt man im Heimatverzeichnis des Nutzers (vermutlich gibt es auch eine zentrale Stelle) die Datei .Xmodmap mit folgendem Inhalt an:

keycode 108 = Mode_switch
keycode  38 = a A adiaeresis Adiaeresis
keycode  30 = u U udiaeresis Udiaeresis
keycode  32 = o O odiaeresis Odiaeresis
keycode  39 = s S ssharp

Um diese Tastaturbelegung sofort zu aktivieren, reicht ein Aufruf von xmodmap ~/.Xmodmap.