Tom Clancy: Gegen alle Feinde

Gegen alle Feinde ist der Titel des neuen Romans von Tom Clancy. Er spielt wieder im „Jack-Ryan-Universum“, wenngleich hier komplett neue Charaktere auftreten.

Der Held dieses Romans ist Max Moore, ein ehemaliger SEAL, der nun für die CIA arbeitet. Der Roman beginnt zuächst im mittleren Osten, wo Max Moore gegen Al-Kaida den Kampf gegen den Terrorismus ausficht.

Er wird davon allerdings abgezogen und soll nun ein mexikanisches Drogenkartell bekämpfen, das mit afghanischen Terroristen zusammenarbeitet und deren Opium verkaufen soll.

Dies wird in aller Länge dargestellt. Unabhängig davon gibt es aber weiterhin einen Handlungsstrang terroristischer Natur, der aber zunächst nicht mit dem anderen zusammenpasst.

Erst ganz zum Schluss laufen diese beiden Stränge zusammen, wenn es (Achtung Spoiler:) um die Fortsetzung des 11. September geht.

Auch diesmal spielen abstürzende Flugzeuge eine Rolle — diesmal aber eher in der Gestalt „effektiver Bekämpfung von Fluglärm“. Man kann sich nur wünschen, dass Tom Clancy diesmal nicht wieder in die Zukunft blicken kann.

Insgesamt besteht ein Ungleichgewicht der beiden Handlungsstränge. Irgendwie passt das nicht zusammen. Hat man alle anderen Jack-Ryan-Romane gelesen, so wird man auch diesen lesen. Werbung für Tom Clancy Romane ist er aber nicht.

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