Tom Clancy: Gegen alle Feinde

Gegen alle Feinde ist der Titel des neuen Romans von Tom Clancy. Er spielt wieder im „Jack-Ryan-Universum“, wenngleich hier komplett neue Charaktere auftreten.

Der Held dieses Romans ist Max Moore, ein ehemaliger SEAL, der nun für die CIA arbeitet. Der Roman beginnt zuächst im mittleren Osten, wo Max Moore gegen Al-Kaida den Kampf gegen den Terrorismus ausficht.

Er wird davon allerdings abgezogen und soll nun ein mexikanisches Drogenkartell bekämpfen, das mit afghanischen Terroristen zusammenarbeitet und deren Opium verkaufen soll.

Dies wird in aller Länge dargestellt. Unabhängig davon gibt es aber weiterhin einen Handlungsstrang terroristischer Natur, der aber zunächst nicht mit dem anderen zusammenpasst.

Erst ganz zum Schluss laufen diese beiden Stränge zusammen, wenn es (Achtung Spoiler:) um die Fortsetzung des 11. September geht.

Auch diesmal spielen abstürzende Flugzeuge eine Rolle — diesmal aber eher in der Gestalt „effektiver Bekämpfung von Fluglärm“. Man kann sich nur wünschen, dass Tom Clancy diesmal nicht wieder in die Zukunft blicken kann.

Insgesamt besteht ein Ungleichgewicht der beiden Handlungsstränge. Irgendwie passt das nicht zusammen. Hat man alle anderen Jack-Ryan-Romane gelesen, so wird man auch diesen lesen. Werbung für Tom Clancy Romane ist er aber nicht.

Ein Vergleich von Google Analytics und Piwik auf dem iPhone/iPad

Vergleicht man die beiden Webanalytics Tools Piwik und den Platzhirsch Google Analytics, so kommt man meiner Meinung nach zu dem Ergebnis, dass Google Analytics an Auswertungsmöglichkeiten Piwik (noch) weit voraus ist.

Doch wie sieht dies aus, wenn man auf die verfügbaren iOS-Apps schaut, mit denen man „mal auf die Schnelle von unterwegs“ die Zugriffe checken kann.

Hier hat Piwik mit der kostenlosen App Piwik mobile meiner Ansicht nach die Nase weit vorne. Ich habe mir für Google Analytics die App Quicklytics gekauft. Doch ich muss sagen, dass sie auf dem iPhone praktisch nicht zu verwenden ist. Zu wenig Abfragemöglichkeiten stehen hier zur Verfügung. Auf dem iPad sieht es etwas besser aus. Hier sind beide Varianten ebenbürtig. Dafür ist Piwik mobile aber kostenlos.

Was passiert eigentlich bei Gran Turismo 5, wenn einem das Benzin ausgeht?

Diese Frage wollte ich mir heute beantworten.

Bekanntlich muss man ja bei Gran Turismo 5 bei längeren Rennen die Reifen wechseln und nachtanken. Bei mir waren bei den B-Spec Rennen in der Regel die Reifen zuerst am Ende, so dass ich dann einfach gleich mitgetankt habe.

Doch heute spielte ich zum Spaß das Langstreckenrennen Indy 500, also 200 Runden auf dem Kurs von Indianapolis an. Ich wählte als Fahrzeug den Formula GT. Damit kann auf weichen Reifen Vollgas geben und muss dann nur noch lenken. Bremsen oder vom Gas Gehen ist nicht nötig. Vorher sollte man am Getriebe etwas schrauben, dass man nicht in den Drehzahlbegrenzer läuft.

Nach ungefähr 30 Runden ist es dann soweit: Der Sprit ist alle. Zunächst ist die Tankanzeige rot. Doch dann ist der Tank leer — die Geschwindigkeit fällt ab, fängt sich dann aber immerhin bei 80 km/h, so dass man damit zurück in die Box kommt. Allerdings kommt einem das selbst auf diesem kurzen Kurs, bei dem man eine normale Runde in unter 40 Sekunden schafft, extrem lang vor. Auch der Tankvorgang dauert ewig. Mir ging der Sprit kurz nach dem Überfahren der Ziellinie aus, so dass ich wirklich eine ganze Runde dahin kriechen musste. So wurden aus 5 Runden Vorsprung wieder ein Rennen auf Augenhöhe.

Nicht auszudenken, wenn einem das auf der Nordschleife passiert…

Erste Erfahrungen mit RubyMotion

RubyMotion ist ein kommerzielles Produkt, mit dem es möglich ist, native iOS Anwendungen in Ruby zu schreiben. Zur Zeit gibt es RubyMotion zu einem Einführungspreis. Inklusive MwSt. kostet es zur Zeit ca. 150 Euro.

Die Leute von Pragmatic Programmers haben ein kostenloses Video veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie man seine ersten Schritte mit RubyMotion tun kann.

Das besondere an RubyMotion ist, dass man im Gegensatz zu Projekten wie  Rhodes, wo ebenfalls in Ruby programmiert wird, vollen Zugriff auf die gesamte iOS API hat.

Ich habe mir also die Tage RubyMotion gekauft. Dabei stolperte ich gleich über die unterschiedlichsten Dinge:

Mac OS X Version: RubyMotion unterstützt Mac OS X ab Version 10.6 Snow Leopard. Allerdings wird 10.7 Lion empfohlen. Da ich noch auf Snow Leopard war, dachte ich, dass es ja eigentlich funktionieren müsste. Das tut es auch. Allerdings stößt man gleich auf die nächste Einschränkung.

XCode Version: Die letzte für Snow Leopard verfügbare XCode Version ist XCode 4.2. Damit lassen sich allerdings keine Apps mehr für iOS 5.1 und höher entwickeln. XCode 4.3.2 ist im App-Store nur noch für Mac OS X 10.7 Lion verfügbar.

Nun gut. Erste Versuche kann man sicherlich mit Snow Leopard auch machen. Allerdings stellte ich sehr schnell fest, dass es doch zu haken scheint. So passierte mir mehrfach folgendes:

Ich starte im Terminal das rake Kommando an, um die App zu bauen und den iPhone-Simulator zu starten. Bricht man dann via ctrl-c das rake Komando ab, so scheint das Terminal eingefroren zu sein. Vielmehr muss man den iPhone-Simulator zunächst beenden.

Also war nun der Punkt gekommen, trotz der möglichen Probleme unter Lion auf Lion zu wechseln. Doch davon will ich an anderer Stelle berichten.

Richard Montanari: Septagon

Septagon war der erste Roman, den ich von Richard Montanari gelesen habe. Es handelt sich dabei um einen Krimi rund um das Ermittlerduo Kevin Byrne und Jessica Balzano, die wohl auch in anderen Romanen von Montanari mitspielen. Hier wird einmal mehr das Klischee des typischen Cops übernommen: Die Frau ist die Tochter eines alten Hasen, der Mann mit kaputter Ehe.  Beide zweifeln am Sinn ihres Berufes, bringen aber zum Schluss doch jeden Täter zur Strecke.

Im Fall dreht es sich um eine Reihe von Morden an Ausreißerinnen in Philadelphia. Jeder Mord hat irgendetwas mit einem Zaubertrick zu tun – am Anfang wirkt alles es verworren und unzusammenhängend.

Dennoch macht das Lesen Spaß, wenngleich man anfangs nicht sonderlich gefesselt wird. Im Laufe des Buches wird dann so manches klarer. Allerdings wird es auch etwas „phantastischer“.

Das Buch ist sicherlich keines, was man unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen muss. Als Zeitvertreib liest es sich aber recht schön.

Work-around für Bug in Feeddler Pro

Solange der Fehler im Feeddler Pro, der das Anzeigen von einigen Artikeln von Feeds verhindert, nicht behoben ist und von Apple nicht freigebeben wurde, bietet sich als Alternative immerhin noch die freie Variante von Feeddler an. Damit lassen sich zum Beispiel zwar keine Artikel offline synchronisieren. Zum Lesen der abonnierten Feeds reicht’s aber alle Mal.

Feeddler Pro kurzfristig nicht im (deutschen) App-Store verfügbar

Heute kam ein Update des Feeddler Pro, einem eigentlich sehr guten RSS-Reader für iPad und iPhone. Doch leider brachte die Version v1.12 eine Menge ärgerlicher Bugs mit: Nutzer berichten von Abstürzen beim App-Start. Außerdem werden die abonnierten Feeds, die bei Google Reader in Ordner sortiert wurden, teilweise nicht angezeigt, obwohl die darin enthaltenen ungelesenen Artikel als solche gezählt werden.

Der Hersteller scheint daraufhin die bezahlte Variante aus dem (deutschen) App-Store genommen zu haben. iTunes bringt zur Zeit nämlich die folgende Fehlermeldung:

Der von Ihnen angeforderte Artikel ist zur Zeit nicht im deutschen Store erhältlich.

Hier rächt sich nun das Konzept von Apple mit der Freigabe eines jeden Updates: Der Hersteller kann nicht so einfach wieder auf die funktionierende Vorgänger-Version v1.11 zurückschalten. Es heißt nun ca. 14 Tage warten, bis der Review-Prozess von Apple angeschlossen ist.

Durch das Herausnehmen der App aus dem App-Store nimmt der Hersteller seinen Nutzern die Möglichkeit, (schlechte) Bewertungen und Rezensionen abgeben zu können.