Google Currents nun auch in Deutschland verfügbar

Seit ein paar Wochen ist Google Currents auch in Deutschland u.a. für dasiPad und iPhone  aber auch für Android-Geräte verfügbar. Hierbei handelt es sich um so etwas ähnliches wie Flipboard.

Man abonniert hier Inhalte, die Currents dann in Magazin-Form darstellt. Bei Flipboard kann man neben RSS-Feeds auch Twitter und Facebook als Datenquelle angeben. Bei Currents ist dies nur mit RSS-Feeds möglich. Hierbei kann man einen Google-Reader Account als Quelle angeben. Man muss dann aber manuell jeden einzelnen dort aufgeführten Feed hinzufügen.

Aber auch an anderer Stelle erscheint mir das Arbeiten mit Google Currents als etwas schwerfällig. So werden zum Beispiel die auf dem iPad in der Google Currents App gelesenen Artikel nicht als solche wieder zurück zu Google Reader synchronisiert, so dass man diesen Artikel dann an anderer Stelle erneut als ungelesen präsentiert bekommt. Dieses Problem gibt es bei Flipboard nicht. Allerdings muss man hier immerhin den Artikel anklicken. Blättert man einfach durch die Übersichtsseiten, so werden keine Artikel als gelesen markiert. Bei Feeddler Pro, einem kostenpflichtigen und — wie ich finde — ausgezeichnetem RSS-Reader für iOS Geräte kann man Artikel alleine durch das Weg-Scrollen als gelesen markieren – sehr praktisch.

Die Sortierung der RSS-Artikel ist in Currents auch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht chronologisch. Wonach sortiert wird, ist mir noch nicht aufgefallen.

Dafür hat man bei Currents im Gegensatz zu Flipboard die Möglichkeit, Inhalte samt Bildern auf das mobile Gerät zu synchronisieren und diese dann offline zu lesen. (Dies ist übrigens mit Feeddler Pro auch möglich.)

Ich komme im Moment mit der Kombination Feeddler Pro als RSS-Reader und Zite als Quelle für neue Inhalte, die außerdem ausgezeichnet präsentiert werden, viel besser klar als mit dem noch recht spartanisch erscheinenden Currents.

Auf jeden Fall stellen aber RSS-Feeds nicht die Hauptquelle für Inhalte in Google Currents dar. Vielmehr zielt dies darauf ab, dass „Inhalteanbieter“ diese explizit für Google Currents anbieten. Im deutschsprachigen Angebot habe ich allerdings noch nichts spannendes gefunden. Zu neu scheint das in Deutschland zu sein.

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