Erfahrungen mit der Amazon Kindle-App auf iPhone und iPad

Wie bereits angekündigt möchte ich kurz über meine Erfahrungen mit der Kindle-App von Amazon auf dem iPhone und dem iPad berichten.

Zunächst zum Kauf eines Buches

Da Apple es untersagt, Bücher oder ähnliches in Apps zu verkaufen, wenn diese nicht auch im App-Store angeboten werden, kann man in der Kindle-App selbst keine Bücher kaufen. Man kann dies aber vom iOS Gerät selbst erledigen. Man geht dazu mit dem Browser auf die Seite von Amazon und kauft dort die Kindle-Version eines Buches. Man registriert sein Gerät ebenfalls bei Amazon, so dass nach dem Kauf eines Buches dieses direkt in der App geöffnet werden kann.

Das Lesen

Ich habe bisher nur ein Buch in der Kindle-App gelesen. Dies ist aber in meinen Augen mit einigen setzerischen Fehlern versehen. So werden immer mal wieder Worte durch Leerzeichen auseinandergerissen. Diese Fehler scheinen nicht beim Umbruch auf dem Gerät selbst zu entstehen, da sie nämlich sowohl auf dem iPad wie auch auf dem iPhone in identischer Weise auftreten. Die Häufigkeit, in der diese Fehler auftreten, ist für meinen Geschmack zu hoch.

Der Umbruch selbst ist sehr rudimentär. So wird das Buch im Flattersatz dargestellt. Ebenso sind Schusterjungen und Hurenkinder an der Tagesordung. Vergleicht man dies mit iBooks, so wird dort der Text wenigstens im Blocksatz dargestellt.

In iBooks erhählt man neben der Angabe der aktuellen Seite zusätzlich noch die Info, wieviele Seiten noch im aktuellen Kapitel verbleiben. Dies fand ich sehr nützlich und habe es bei der Kindle-App vermisst.

Die Synchronisation funktioniert automatisch zwischen den einzelnen Geräten, solange sie online sind. Beim Öffnen des Buches auf einem anderen Gerät, wird man gefragt, ob man zu der zuletzt auf Gerät xy gelesenen Seite springen möchte. Bei iBooks habe ich dies immer durch ein manuell gesetztes Lesezeichen gelöst.

Die Lesbarkeit der Schrift ist auf dem iPad okay, auf dem iPhone 4S sehr gut. Da darf man sich wirklich auf das Retina-Display auf dem iPad freuen.

Fazit

iBooks und Kindle geben sich in meinen Augen nicht viel. Mit dem Kindle dürfte man flexibler sein, da es iBooks eben nur in der Apple-Welt gibt.

Jo Nesbø: Leopard

Bei den Kindle-Gratis Tagen hatte ich mir unter anderem den Roman Leopard von Jo Nesbø heruntergeladen. In den letzten Tagen habe ich diesen Roman dann auf dem iPad und dem iPhone in der jeweiligen Kindle-App gelesen. Hier an dieser Stelle soll es zunächst inhaltlich um den Roman gehen. An anderer Stelle werde ich über das eBook und die Kindle-App selbst schreiben.

„Leopard“ war der erste Roman, den ich von Jo Nesbø gelesen haben. Es war aber nicht der erste skandinavische Krimi. So habe ich bereits die Stieg Larsson-Trilogie (Verblendung, Verdammnis und Vergebung) gelesen, die bekannterweise in Schweden spielen. In Dänemark hingegen spielen die Romane rund um Carl Mørck (Schändung, Erbarmen und Erlösung) von Jussi Adler-Olsen. Leopard spielt nun in Norwegen.

All diesen skandinavischen Krimis gemein ist die doch teilweise recht brutale Schilderung von Gewaltverbrechen, die teilweise regelrechte Foltergeschichten sind. Mir kommt vor, dass die Autoren hier sehr darauf setzen, dass beim Leser eine Art Voyeurismus entfacht wird, um sie an das Buch zu binden. Ich empfinde diese Stellen eher als abstoßend.

In „Leopard“ werden zu Beginn gleich zwei Frauen auf eine solche folternde Art ermordet.

Spannend ist dann aber die Geschichte wie diese Morde aufgeklärt werden. Auch in Jo Nesbøs Roman wird rund um den Hauptermittler Harry Hole eine Geschichte erzählt, die von Liebesgeschichte bis Familiendrama reicht. Zu dem kommt noch ein Kampf zweier Ermittlungsbehörden hinzu, die um die Vormachtstellung in der Aufklärung von Kapitalverbrechen kämpfen. Ebenso wie in Adler-Olsens Romanen ist der Hauptdarsteller eher als Verlierer zu sehen – sowohl auf der Karriere-Seite wie auch im familiären Bereich.

Im Laufe des Romans geschehen weitere Morde, die scheinbar einfach nicht zu den anderen passen. Nesbø schafft es, den Leser immer wieder mit Theorien zu überraschen und diese dann sehr schnell wieder ad absurdum zu führen.

Leider schießt er dabei manchmal über das Ziel hinaus. Man erhält manchmal den Eindruck, als wäre Harry Hole eine Art James Bond, da er in verschiedenen Erdteilen ermittelt und die eine oder andere Naturkatastrophe bewältigen muss. Dies hätte man alles etwas einfacher halten sollen, um nicht die Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Ansonsten ist zu sagen, dass sich sehr häufig auf einen alten Fall von Harry Hole bezogen wird: Der Schneemann. Ich hoffe mal, dass man diesen Roman noch mit Spannung lesen kann, auch wenn man vorher „Leopard“ gelesen hat.

Als Fazit lässt sich sagen, dass „Leopard“ ein spannender Roman ist, der aber manchmal etwas phantastisch und brutal ist.

Natürliche Zuchtbarriere

Leider musste ich nun feststellen, dass es eine ganz natürliche Zuchtbarriere gibt, an die ich zunächst gar nicht gedacht habe: Ich muss die Fische aus meinem Gesellschaftsbecken irgendwie in das Zuchtbecken bringen. Doch leider sind meine Fische so clever, dass sie sich umgehend in den Pflanzen verstecken, wenn ich auch nur mit dem Kescher in die Nähe des Wassers komme. Auch ein Locken mit Futter konnte sie nicht davon überzeugen, ins freie Wasser zu kommen 🙁

Da ich nicht riskieren will, dass ich meine gesamte Pflanzenpracht dadurch ruiniere, dass ich mit dem Kescher durchs Auquarium pflüge, werde ich dieses Projekt doch veraussichtlich sein lassen ….

Firefox ESR – eine weitere Browserversion, die es zu unterstützen gilt

Das Mozilla-Projekt hat sich dazu entschlossen, nun auch eine Version von Firefox länger als die in letzter Zeit üblichen 6 Wochen zu unterstützen. Diese Version soll Firefox ESR (Firefox Exntende Support Release) heißen. Diese Versionen sollen dann 15 Monate mit Bugfixes versorgt werden. Einmal im Jahr wird es eine neue Version geben. Es wird also eine Überschneidung von 3 Monaten geben, in denen man die Umstellung auf die neue Version durchführen kann.

Diese Firefox ESR richtet sich vor allem an Unternehmen, die ihre Software via Software-Verteilung auf die einzelnen Desktop-Rechner bringen. Diese hätten in der Vergangenheit alle 6 Wochen eine neue Verteilung bauen müssen, was im Endeffekt dazu führte, dass sie sich von Firefox abwanden, seit das Mozialla-Projekt sich entschloss, alle 6 Wochen eine neue Version zu veröffentlichen.

Die Idee einer Long-Term-Service Version ist nicht neu. So gibt es bei der Linux-Distribution Ubuntu auch eine LTS-Version. Allerdings sehe ich das bei Linux-Distributionen mit anderen Augen. Spannend wird es nämlich bei Firefox werden, wie die Entwickler von Add-ons damit umgehen werden. Werden Sie ihre Add-on immer für die jeweils aktuelle Version von Firefox und die ESR-Version bereit stellen?

Ebenso bedeutet das für Webentwickler, dass sie nun wieder einen Browser mehr haben, den es zu unterstützen gilt. Zwar sind die Unterschiede beim Firefox in der Regel nicht so gravierend wie beim IE6, IE7, IE8 und IE9. Aber ich konnte schon das eine oder andere Rendern feststellen.

Erwartet wird die erste ESR-Version für Ende Januar 2012.

Ein Versuch in der Salmlerzucht

Nachdem meine Blauen Kolumbianer in letzter Zeit gut gewachsen sind, habe ich mich entschlossen einen Versuch zu wagen, für Nachwuchs zu sorgen. Ich habe heute das Wasser in meinem bisher noch unbenutzten Quarantänebecken gewechselt und bringe es nun auf Temperatur, um in den nächsten Tagen ein paar (ein Paar wird schwierig, weil man wohl bei den Blauen Kolumbianern Männlein und Weiblein nur schwerlich unterscheiden kann) dort zu platzieren.

Ich werde es einfach dem Schicksal überlassen, ob’s klappt oder nicht. Man liest ja die verschiedensten Tricks, die Fische zum laichen zu bewegen. Vielleicht klappt’s ja 😉

WLAN Synchronisation von iOS Geräten

Mit iOS 5 ist die Möglichkeit geschaffen worden, die mobilen Geräte via WLAN mit iTunes synchonisieren zu können.

Ich muss sagen, dass ich davon bisher nicht sonderlich überzeugt bin. In meiner Konstellation (ein iPad 2 und ein iPhone 4S in Kombination mit einem Windows Notebook) ist diese Art der Synchronisation sehr fehleranfällig (sprich, es kommt häufig zu Abbrüchen) und ist extrem langsam. Da ist es bedeutend sicherer und schneller, das Kabel anzuschließen und die Daten übers Kabel zu übertragen.

Außerdem lassen sich nun sogar Firmeware Updates via WLAN installieren. Dies konnte ich noch nicht testen, da ich von iOS 4 direkt auf iOS 5.0.1 gegangen bin und somit noch kein Update eines iOS 5 Gerätes durchgeführt habe. Nach den obigen Erfahrungen aber, werde ich das vermutlich auch nicht durchspielen wollen.