Optimierung der Ladezeiten mit Hilfe von Googles Page Speed Online

Ich habe mir mal meine Website vorgenommen und sie Googles Page Speed Online zum Analysieren gegeben. Hauptpunkte zum Optimieren war die Verwendung von serverseitiger Komprimierung und Cachebarkeit.

Ersteres konnte ich mit Hilfe des Apache-Moduls mod_gzip umsetzen. Da ich historisch bedingt noch den Apache 1.3 einsetze, musste ich ein wenig suchen, bis ich die passende Version fand.

Die Cachebarkeit bin ich dann mit dem Modul mod_expire angegangen.

Somit blieb als nächstes die Hinweise mittlerer Priorität: Die Minimierung der zu ladenden Grafiken durch die Verwendung von CSS-Sprites. Um das bestehende WordPress-Theme nun umzustellen, nutze ich den Dienst Sprite me. Dieser erstellt aus einer bestehenden Website ein Grafikdatei und liefert die passenden Änderungen für die CSS-Dateien mit.

So habe ich es nun geschafft, dass Googles Page Speed mir nur noch Vorschläge niedriger Priorität vorschlägt. Die Gesamtbewertung meiner Homepage ist nun auf 94 von 100 Punkten geklettert.

Google Analytics und der deutsche Datenschutz

Seit ein paar Tagen wird Google Analytics nicht mehr grundsätzlich datenschutztechnisch in Deutschland verteufelt. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte beschreibt, unter welchen Bedingungen der Einsatz von Google Analytics in Deutschland rechtens ist.

Die einzelnen Punkte sind hier kurz zusammengefasst:

  • Dem Nutzer muss die Möglichkeit zum Widerspruch gegeben werden. Dies geschieht dadurch, dass auf die Browser Plug-ins hingewiesen wird, die das Abrufen von Google Analytics Zählpixel verhindern.
  • Daneben muss der Nutzer natürlich weiterhin über den Einsatz von Google Analytics in den Datenschutz-Bestimmungen unterrichtet werden.
  • Der Einbau des Codes von Google Analytics muss so geschehen, dass das letzte Oktett der IP-Adresse genullt wird. Dies wird durch den Einsatz der Funktion _anonymizeIp erreicht.
  • Zu guter letzt muss der Betreiber einen Vertrags zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google abschließen. Dazu bietet Google ein pdf mit dem vorbereiteten Vertrag an.

Auftragsdatenverarbeitung

An diesem letzten Punkt beginnen sich dann auch die Geister zu scheiden. Zum einen ist nicht so recht klar, warum man mit der Google Germany GmbH diesen Vertrag abschließt, „die dieses Unterschriftsverfahren für die Google Inc. durchführt“ und nicht direkt mit Google Inc. selbst.

Zum anderen stellt sich natürlich die Frage, warum denn dieser Vertrag überhaupt notwendig ist. So ist er nur dann nötig, wenn „personenbezogene Daten im Auftrag durch andere Stellen erhoben werden“ (§ 11 Bundesdatenschutzgesetz) . Durch die Anonymisierung der IP-Adresse sollte dies also gar nicht nötig sein.

Anonymisierung

Auf der anderen Seite ist die Anonymisierung aber sowieso Augenwischerei. Selbst wenn in den Parametern, die dem Aufruf des Google Analytics Zählpixels mitgegeben werden, die IP-Adresse verstümmelt wird, so kann die IP-Adresse des Nutzers von Google ganz einfach aus der aufgebauten TCP/IP Verbindung ermittelt werden.

Wenn ich also an Google nichts übermitteln will, so darf ich es erst gar nicht tun. Die oben beschriebenen Plug-ins scheinen allerdings nicht das Laden selbst zu verhindern. Bei installiertem Plug-in wird die Datei ga.js noch immer von Google abgerufen.

Datenübermittlung verhindern

Will man es richtig machen, so benötigt man ein Plug-in wie zum Beispiel noscript für Firefox. Es geht aber auch einfacher. Verfügt man über die richtigen Rechte, so kann man einfach die Zeile

127.0.0.2 www.google-analytics.com

in die Datei /etc/hosts eintragen. Dann laufen alle Requests an Google Analytics in Leere.

 

Fazit

Alle dies macht mich nachdenklich. Warum wird ein solcher Aufwand getrieben? Die Lösung, die dabei herausgekommen ist, ist meiner Ansicht nach nicht neu. Das einzig neue ist daran ist das mehrseitige  PDF, dass man an Google schicken muss, um es irgendwann gegengezeichnet zu erhalten. Ändert dies irgendetwas daran, was Google mit den Daten macht? Hat irgendein Anwender nun im Griff, was Google mit den Daten seiner Nutzer macht?

Ich bezweifle, dass dies auf diesem Wege überhaupt machbar ist. In dem Moment, in dem ich auf irgendeine Webseite surfe, werden gewisse Daten übermittelt. Wenn ich das nicht will, muss ich selbst dafür sorge tragen, dass dies nicht geschieht. Entweder durch Verwendung von Blockern, die auf meinem Rechner direkt angreifen. Oder aber durch Anonymisierungs-Dienste wie zum Beispiel TOR.

Im Straßenverkehr ist es ähnlich: Wenn ich nicht von Autos überfahren werden will, sollte ich es vermeiden, zu Fuß über die Autobahn zu gehen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich bin kein Jurist. Die Anmerkungen oben zu den rechtlichen Dingen stellen meine private, laienhafte Meinung dar und sollen nicht als Rechtsberatung verstanden werden.

Austauschreceiver: TECHNOTREND TT-MICRO C264

Nachdem ich ja Probleme mit meinem Technotrend TT-Micro C254 hatte und ich Kontakt zu Unitymedia aufgenommen hatte, stand am Donnerstag Nachmittag völlig unerwartet ein Spediteur vor der Tür, der diesen abholen und einen neuen Receiver liefern sollte. Dies wurde seitens Unitymedias leider nicht angekündigt. Allein die Speditionsfirma hatte am Abend zuvor um 23:07 Uhr eine Mail geschickt, dass eine Lieferung unterwegs sein.

Nun gut, den Receiver habe ich nun getauscht. Es handelt sich um den äußerlich sehr ähnlichen Receiver TechnoTrend TT-micro C264. Ich vermute mal, dass es sich hierbei um das Nachfolge Modell handelt.

Lassen wir uns überraschen, wie sich dieses schlagen wird.

Unitymedia Receiver friert immer ein – TechnoTrend TT-micro C254

Im Frühjahr segnete mein Digital-Receiver  von Samsung, der  mir von Unitymedia gestellt wurde, das Zeitliche. Innerhalb weniger Tage erhielt ich von Unitymedia ein Austausch-Gerät. Doch diesmal stammt es von TechnoTrend. Doch dieses Gerät friert regelmäßig ein. Es reagiert nicht mehr auf die Fernsteuerung. War es eingeschaltet, so sieht man nur ein Standbild. Es hilft dann nur noch, den Netzstecker ziehen.

Mein erster Lösungsansatz war ein mögliches Firmware-Update. Doch leider musste ich feststellen, dass die Firmware mit Version 6.51 die aktuelle ist. Googlet man ein wenig, stellt man fest, dass ich nicht der einzige mit diesen Problemen bin.

Daher habe ich am Mittwoch zu Unitymedia Kontakt aufgenommen. Da ich beim ersten Versuch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhielt (vielleicht hatte ich mich auch bei der E-Mail Adresse vertippt), habe ich dies am Freitag Morgen nochmals per E-Mail wiederholt. Ich bin mal gespannt, wie das ausgeht.

Pokemon Day: Good bye, Pokemon

Am gestrigen Samstag sollte in Frankfurt am Main der Pokemon Day 2011 in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr stattfinden. Dort sollte auch ein Zoroark verteilt werden, das die Attacke Standpauke beherrscht.

Also habe auch ich mich auf den Weg gemacht, um mir dieses Pokemon abzuholen. Doch leider fühle ich mich von Nintendo richtig gehend verarscht! Ich kam gegen 17:20 Uhr bei besagter McDonald’s Filiale an und fragte mich durch, wo denn die Verteilung stattfindet. Irgendwann erfuhr ich dann, dass „die Dame mit dem Gerät gerade verschwunden sei, da der Akku zur Neige ging – sicher kommt sie gleich wieder“. Nun gut, nach 10 Minuten des Wartens fand ich die Dame dann auf dem Geländer — aber ohne Gerät.

Auf meine Frage, wo denn die Verteilung stattfinde, meinte sie nur, dass das jetzt vorbei sei. Ich meinte, dass es doch noch eine halbe Stunde bis 18:00 Uhr sei. Ne,  Pech gehabt – außerdem sei das Wetter ja nicht sehr schön. Klar, im September kann es mal nieseln, Zuckerpüppchen!

Außerdem meinte die offensichtlich sehr kompetente Dame, dass ich ja mit den Leute dort hinten tauschen könne. Sie hätten ja gerade von ihr das Pokemon erhalten. Kopf schüttelnd erklärte ich ihr, dass dort wohl keiner das tun werde, schließlich handele es sich um ein besonderes Pokemon.

Wie dem auch sei, auf dem Heimweg wurde mir dann klar, dass ich mich wohl jetzt zum letzten Mal mit Pokemon befasst haben werde. All die Zeit, die ich damit verbrachte hatte, alle möglichen Pokemon zu fangen und zu trainieren, erschien mir wirklich verschwendet. Ich habe das Gefühl, Nintendo fixt die Kunden an, verscheißert sie dann aber von vorne bis hinten.

In diesem Sinne: Teleport nach Hause und aus.