Pirates für das iPad: Ein Kindheitstraum ist wieder erwacht

Wieviel Zeit habe ich in meiner Jugend damit verbracht, durch die Karibik zu segeln und holländische und spanische Schiffe aufzubringen und die Städte anzugreifen? Diese Zeiten verbrachte ich damals an meinem Atari 520 STM. Diese Zeiten schienen für immer beendet zu sein. Doch nun leben sie wieder auf: Sid Meiers’s Pirates ist auf dem iPad erhältlich. Für sagenhafte 2,99 Euro kann man es zur Zeit herunterladen. Ich nehme an, dass dies nur ein Einführungspreis sein wird. Ich würde auf jeden Fall noch mehr dafür bezahlen.

Die Umsetzung auf dem iPad büßt nichts von ihrem Charme von vor 25 Jahren ein. Die Steuerung wie damals simpel und effizient. Man segelt durch die Karibik, kann Seeschlachten führen, Fechtkämpfe bestehen und neuerdings, muss man auch noch tanzen, um den Töchtern der Gouverneure zu gefallen. An dieser Stelle ist der Ton unabdingbar, da man im richtigen Moment in sich zusammenziehende Kreise tippen muss. Diese laufen synchron zur Musik. Wer nur ein wenig Taktgefühl hat, wird dies meistern. Ohne Ton hingegen ist es fast unmöglich. Wohl dem, der seine Kopfhörer dabei hat und das Spiel im Zug spielen kann.

Für mich verfliegt die Zeit beim Spielen. Sie wird nur dadurch kurz gestoppt, dass irgendeine andere App mir eine Push-Meldung anzeigen will oder eben dadurch, dass mir das iPad sagt, dass es langsam wieder an die Steckdose will.

 

Mir fallen nun noch zwei Wünsche ein, die ich gerne auf dem iPad an Spielen hätte: Aus eben jener Zeit Red Storm Rising. Eine für die meisten wahrscheinlich tot langweilige U-Boot Simulation. Sie kam damals ebenfalls aus dem Hause Microprose. Mich hat sie aber ebenso gefesselt wie Pirates.

Zum anderen stelle ich mir Age of Empires toll vor. Auf dem Nintendo DS haben mich die beiden Teile (Age of Kings und Age of Mythologies) bereits fasziniert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *