E-Paper auf dem iPad

 

Fachzeitschriften

 

Als c’t-Plus bzw. iX-Plus Abonnent kann ich die iPad-Versionen der beiden Zeitschriften c’t und iX aus dem Heise Verlag kostenlos herunterladen. Die Apps sind jeweils kostenlos erhältlich. Nicht-Abonnenten können dann einzelne Ausgaben per in-app-purchase kaufen. Nach Eingabe von Benutzername und Passwort, die sich Plus-Abonnenten einmal auf der Website vergeben, kann man sämtliche verfügbaren ausgaben herunterladen. Hervorzuheben ist dabei, dass diese Registrierung nur einmal vorzunehmen ist und dann offenbar für alle abonnierten Zeitschriften aus dem Verlag gilt.

Das Laden der Ausgaben geht relativ schnell. Man kann wählen, ob man nur einzelne Seiten laden will oder gleich die gesamte Ausgabe. Ich lade immer gleich die gesamte Ausgabe herunter, so dass sie mir dann auch offline (zum Beispiel im Zug) zur Verfügung steht.

Die c’t erhalte ich als Abonnent bereits samstags, wenn gleich das Heft erst montags erscheint. Auch die iPad Ausgabe ist samstags erhältlich.

Bei der iX gibt es allerdings einen Tag Versatz. Als Abonnent erhalte ich sie mittwochs. Donnerstags erscheint die Print-Ausgabe am Kiosk ebenso wie die iPad Version.

Das Format ist wohl ein pdf-Format. So sieht die iPad Version genauso aus, wie Print-Ausgabe. Sämtliche Print-Anzeigen sind in der iPad Version enthalten. Verlinkungen (zum Beispiel auf die Kurz-Links am Ende von Artikeln) sind leider nicht vorhanden. Am Seitenfuss wird der gleiche Hinweistext eingeblendet wie in aus dem Online-Archiv  herunter geladene Artikel. Dabei wird der Name und Wohnort des Abonnenten eingesetzt, womit die Weitergabe der pdfs verhindert werden soll.

Zum Lesen der Artikel kann man per Tippen auf die Seite diese in drei Stufen zoomen. Per Geste kann man dann die Seite sogar noch weiter vergrößern. Das tue ich auch regelmäßig, da ich gestehen muss, dass die Schrift teilweise doch etwas matschig aussieht. Mir ist nicht ganz klar, ob dies an den  pdfs liegt oder ob dem iPad doch ein Retina-Display gut gestanden hätte.

 

Tageszeitungen

Neben den oben beschriebenen Fachzeitschriften habe ich mir auch ein paar Tageszeitungen angeschaut.

Als erstes habe ich mir hier die Frankfurter Rundschau angeschaut. Dies ist eine extra für das iPad erstellte Version. Die Artikel sind angereichert mit zusätzlichen Bildern und teilweise auch Videos. Kommt man vom Print her, so muss man erstmal lernen, wie man diese Version lesen muss. Anfangs hatte ich immer noch das Gefühl, dass mir vielleicht etwas entgangen ist. Beim Print weiß man, wenn man die Ausgabe von vorne bis hinten durchgeblättert hat, dass man alles mal gesehen hat. Dies ist in der iPad Version erstmal nicht der Fall. Nach ein paar Mal hat man es aber schnell raus, wie es geht.

Der Umfang der iPad Ausgabe ist leider geringer als die Print-Version. So fehlt doch vor allem der Lokalteil, den ich im Print immer als erstes lese (sofern ich denn mal eine gedruckte Zeitung lese). Was in der großen weiten Welt passiert, bekommt man auch so mit. Was allerdings im eigenen Ort oder im Nachbarort passiert, geht doch ab und an an mir vorbei.

Es gibt keine Probephase. Die Ausgaben sind mit 0,79 Euro aber sehr günstig.

 

Die iPad Version der FAZ ist vom Umfang mit der Print-Ausgabe identisch. Man sieht genau die Ansicht des Prints. Tippt man auf einen Artikel, erhält man eine extra aufbereitete Leseversion, in die sich aber ab und an noch Formatierungszeichen einschleichen, die vom Reader nicht erkannt und entsprechend nicht umgesetzt werden. Vor allem bei Interviews ist dies manchmal etwas störend. Diese Fehler werden aber sicherlich in einer der nächsten Versionen korrigiert werden.

Man die FAZ 14 Tage lang kostenlos testen.

 

 

Die Welt HD ist eine extra für das iPad erstellte Version, die mit sehr vielen extra Inhalten aufwartet. Man kann die Ausgabe herunterladen, um sie offline zu lesen. Allerdings werden Grafiken, Bilder und Videos nicht eingebettet, so dass sie offline fehlen.

Es ist auch nicht möglich, sich ältere Ausgaben noch mal anzuschauen, was ich sehr bedauere. Es steht dafür eine Bookmark-Funktion für Artikel zur Verfügung.

Die Artikel verlinken häufig auf Inhalte der Online-Ausgabe. Insgesamt macht sie den Eindruck, als würden ausgewählte Online-Artikel hier als iPad Version wiederverwendet.

Man kann die App vier Wochen lang kostenlos testen.

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