Der erste Monat mit dem iPad 2

Ich nutze nun seit einem Monat das iPad 2. Zeit einmal einen kurzen Erfahrungsbericht zu schreiben.

Wofür nutzte ich hauptsächlich das iPad? Ich denke, die meiste Zeit nutzte ich Twitter. Twitter hat bei mir seit einiger Zeit den RSS-Reader als News-Aggregator abgelöst. Mehr oder weniger alle News-Webseiten posten ihre Meldungen zu Twitter. Liest man ein paar Tage nicht, so macht das nichts. Bei RSS-Feeds findet man dann 500 neue Meldungen. Man muss sie zwar nicht alle lesen. Ich klicke dann aber lieber alle weg.

Trotzdem habe ich mir mit Feedler Pro einen kostenpflichtigen RSS-Reader gekauft. Das besondere daran ist, dass ich ihn sowohl auf dem iPad wie auch auf dem iPhone nutzen kann. Er nutzt als Grundlage meinen Google-Account und synchronisiert darüber die bereits gelesenen Artikel. Diese Funktion vermisse ich leider bei Twitter schmerzlich.

Zum Archivieren und Merken von Webseiten, auf die ich per Twitter oder RSS gestoßen bin, nehme ich Instapaper. Diese App gibt es leider nicht mehr kostenlos. Man kann sie aber ebenfalls auf dem iPhone und dem iPad nutzen.

Das iPad bietet sich an, Zeitungen und Zeitschriften darauf zu lesen. Meine Erfahrungen dazu stelle ich in einem eigenen Artikel über E-Paper auf dem iPad zusammen.

Da ich mit dem iPad auch mein klassisches Papier-Notizbuch ablösen will, habe ich mir verschiedene Aufgaben-Verwaltungs-Apps angeschaut.

Den GoodReader nutze ich, um verschiedene Dokumente auf meinem iPad aktuell zu halten. Hierbei handelt es sich vorallem um Dokumentationen.

Die Cloud

Bei all diesen Apps fällt aber sehr schnell auf, dass man sich entscheiden muss, ob man der „Cloud“ vertrauen will oder nicht. Im ersten Fall ist es recht einfach. Man kann seine Daten von überall pflegen und hat auf dem iPad schnell per WLAN die aktuelle Version vorliegen. Möchte man der Cloud bzw. den Dienstleistern, die dahinter stehen, hingegen nicht vertrauen, so ist man darauf angewiesen, die Daten per Kabel vom PC zu übertragen. Dies ist dann eher mühsam und setzt voraus, dass man seinen Rechner ebenfalls immer zur Hand hat.

Auch bei anderen Apps wie Newsreadern zum Beispiel fällt auf, dass sehr viele nicht bedenken, dass ein iPad auch mal offline benutzt werden kann. Viele Apps sind dann einfach nutzlos, wenn sie Inhalte nicht herunterladen und offline zur Verfüng stellen können.

Das tägliche Arbeiten

Das iPad führte dazu, dass ich meine WLAN-Installation umstellen musste, da das iPad — vorallem wenn man es im Querformat hält — einen schlechteren Empfang als ein Notebook oder auch das iPhone zu haben scheint. Daher habe ich den Standort des WLAN-Routers näher ans Sofa gestellt — dem Haupt-Nutzungsort des iPads.

Nutzt man das iPad abends auf dem Sofa, so fällt auf, dass der einzige „echte“ Knopf, der Homebutton, unbeleuchtet ist. Insbesondere im Querformat sucht man ihn einmal links und einmal rechts.

 

2 thoughts on “Der erste Monat mit dem iPad 2”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *