Evernote: Eine Alternative zum physischen Notizbuch?

Ich habe mir die Tage nun bei Evernote einen Account eingerichtet, um zu testen, ob dieser Dienst eine Alternative zu meinem „echten“ Notizbuch sein kann. In seiner Grundform ist dieser Dienst kostenlos. Gelegenheit also, ihn zu testen.

Man kann Evernote über verschiedene Wege bedienen: Zum einen bietet sich das Webinterface an. Für Windows und Mac OS X gibt es native Programme, wobei ich zunächst aus Rücksichtnahme auf die Stabilität meines Windows Rechners auf die Installation dort verzichtet habe. Das Mac Programm macht auf den ersten Blick einen recht guten Eindruck.

Es gibt ebenso kostenlose Apps für iPhone und iPad.

Was kann man mit Evernote abbilden?

Zunächst einmal lassen sich Notizen in verschiedenen Notizbüchern ablegen. Notizen stellen dabei Texte dar, die man per WebGui oder nativen Client auch formatieren kann (zu den Ausnahmen komme ich gleich). Ebenso lassen sich Bilder und PDFs ablegen. Auch Audio-Files kann man ablegen und mit Hinweisen versehen. Webseiten lassen sich ebenfalls als URL oder als Textauszug ablegen. Dazu gibt es für die gängigen Browser Add-ons, um dies per Mausklick zu tun.

Jede Notiz lässt sich mit Schlagworten versehen, über die man sie später leichter auffinden kann.

Aufgabe: Todo-Listen

Wie ich bereits schon früher schrieb, habe ich in meinen Notizbuch auch Todo-Listen, die ich gerne abbilden möchte. Auch dies ist mit Evernote möglich. Evernote bietet dazu an, Checkboxen in die Notizen einzubinden. Ein Beschreibung dessen findet man im Artikel To Do-Liste mit Evernote erstellen im webwork-tools.de Blog. Dort wird auch beschrieben, wie man nach offenen und erledigten Aufgaben suchen kann.

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Auf dem iPad lassen sich diese Todo-Listen leider nicht pflegen. Versucht man sie zu bearbeiten, so wird man gefragt, ob man etwas anhängen möchte oder ob man das Rich-Text-Format auflösen möchte. Im zweiten Fall sieht die Todo-Liste so aus, wie man es in folgendem Screenshot sehen kann.

Das ist natürlich nicht das, was ich haben wollte.

Problemfall iPad bzw. iOS

Insgesamt stellen die iOS Geräte die Schwachstelle von Evernote dar. Im Forum von Evernote wird das Problem mit den Todo-Listen auf dem iPad seit einiger Zeit diskutiert. Allerdings werden von offizieller Evernote-Seite aus keine Hoffnungen auf eine Lösung gemacht.

Ebenso eingeschränkt ist die Zusammenarbeit mit dem Safari auf dem iPad. Kann man wie oben beschrieben auf PC und Mac ein Plug-in installieren, um die gerade aufgerufene Seite bei Evernote abzulegen, kann man beim iOS-Safari keine Add-ons installieren. Ob es möglich ist, durch ein „geschicktes“, Javascript-gespicktes Bookmark diese Funktion nachzurüsten, wie dies zum Beispiel bei Instapaper möglich ist, weiß ich bisher noch nicht.

Fazit

Bei all diesen kleinen Einschränkungen stellt sich dann die Frage nach dem Einsatz. Soll man Evernote als weiteren Cloud-Dienst nutzen? Um interessante Webseiten zu sichern, nutze ich mittlerweile zwei Dienste: Vor einiger Zeit habe ich bereits del.icio.us den Rücken gekehrt und verwende seitdem Google Bookmarks. Aus iOS Apps heraus speichere ich Seiten auch gerne beim bereits oben erwähnten Dienst Instapaper. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen habe ich über die passenden Apps die Möglichkeit, die gespeicherten Seiten auch offline auf meinem mobilen Gerät parat zu haben. Zum anderen wird aber Instapaper von diversen Apps wie Twitter-Client und RSS-Reader unterstützt. Ebenso kann ich vom mobilen Safari Seiten dort direkt ablegen.

Um PDFs abzulegen, nutze ich bereits auch schon verschiedene Wege: Zum einen Dropbox. Hier lagern allerdings keine „sensitiven“ Dateien. Der GoodReader bietet zudem noch die Möglichkeit, Dateien per sftp von eigenen Servern zu laden.

Wie man sieht, die Konkurrenz für Evernote ist groß. Gewichtige Alleinstellungsmerkmale — um mal den deutschen Begirff für USP zu verwenden — habe ich bisher noch nicht finden können.

Probleme beim Zugriff auf GoogleMail per iOS

Gestern Abend stellte ich fest, dass ich von meinen iOS Geräten iPad und iPhone nicht auf mein GoogleMail Konto zugreifen konnte. Immer wieder erhielt ich die Fehlermeldung „Der Benutzername oder das Passwort für Google Mail ist nicht korrekt„. Der Zugriff über das Webinterface klappte problemlos auch von den iOS Geräten.

Als erstes hatte ich als Ursache das iOS Update auf iOS 4.3.4, das ich tagsüber auf beiden Geräten eingespielt hatte, im Verdacht. Bei genauem Hinsehen erkannte ich aber, dass ich zumindest auf dem iPhone noch eine Mail nach dem Update erhalten hatte.

Nachdem verschiedenes rumprobieren nicht zum Erfolgt führten, habe ich die Sache erstmal auf sich beruhen lassen. Vielleicht löst es sich über Nacht — hat es leider nicht. Heute Morgen gab’s noch immer die Fehlermeldung.

Im Zug stellte ich dann aber fest, dass es auf einmal funktioniert. Sollte der Zugriff über WLAN das Problem sein? Im Büro habe ich daher sofort den Zugriff über WLAN gecheckt — keine Probleme. Na gut, vielleicht saß einfach ein Bit quer. Kann ja mal passieren.

Heute Abend zu Hause musste ich dann feststellen, dass es hier mir dem WLAN nicht funktioniert. Per UMTS hatte ich keine Probleme. Klar, solche Fehler erfinde ich ja auch nur zu Hause. Also gut. Ich habe den WLAN Router durchgestartet – ohne Erfolg. Dann den Router, der die DSL-Einwahl vornimmt durchgestartet – ohne Erfolg. Das Modem durchgestartet – ohne Erfolg.

Gut, wir müssen stärkere Geschütze auffahren. Ich brauche einen IMAP-Client auf dem Notebook. Per Thunderbird musste ich dann feststellen, dass auch per Thunderbird der IMAP-Zugriff nicht funktioniert. Sollte die Telekom hier den IMAP-Port sperren? Zumindest konnte ich per Telnet den Rechner imap.googlemail.com auf Port 993 erreichen.

Per Growl warf mir Thunderbird aber immer noch eine Hinweisseite aus, die ich dann nach mehrfachen forcieren des Fehlers endlich zusammen bekam und mir anschaute. Dort heißt es weiter unten:

Falls das Problem weiterhin auftritt, gehen Sie wie folgt vor:

  • Löschen Sie das CAPTCHA.
  • Wenn Sie ein Google Apps-Nutzer sind, rufen Sie https://www.google.com/a/Ihre_domain.com/UnlockCaptcha auf, um das CAPTCHA zu löschen. Ersetzen Sie „Ihre_domain.com“ durch Ihren Domain-Namen.
Und siehe da. „Löscht“ man (oder meint Google „löst“ man) das Captcha unter https://www.google.com/accounts/DisplayUnlockCaptcha, so hatte ich per Thunderbird und per iOS wieder Zugriff.
Was hinter dieser Geschichte steht, weiß ich nicht. Warum das Problem nur von meinem DSL-Zugang zu Hause auftritt, ist mir ebenso schleierhaft. Hauptsache, es geht nun wieder…..

Pirates für das iPad: Ein Kindheitstraum ist wieder erwacht

Wieviel Zeit habe ich in meiner Jugend damit verbracht, durch die Karibik zu segeln und holländische und spanische Schiffe aufzubringen und die Städte anzugreifen? Diese Zeiten verbrachte ich damals an meinem Atari 520 STM. Diese Zeiten schienen für immer beendet zu sein. Doch nun leben sie wieder auf: Sid Meiers’s Pirates ist auf dem iPad erhältlich. Für sagenhafte 2,99 Euro kann man es zur Zeit herunterladen. Ich nehme an, dass dies nur ein Einführungspreis sein wird. Ich würde auf jeden Fall noch mehr dafür bezahlen.

Die Umsetzung auf dem iPad büßt nichts von ihrem Charme von vor 25 Jahren ein. Die Steuerung wie damals simpel und effizient. Man segelt durch die Karibik, kann Seeschlachten führen, Fechtkämpfe bestehen und neuerdings, muss man auch noch tanzen, um den Töchtern der Gouverneure zu gefallen. An dieser Stelle ist der Ton unabdingbar, da man im richtigen Moment in sich zusammenziehende Kreise tippen muss. Diese laufen synchron zur Musik. Wer nur ein wenig Taktgefühl hat, wird dies meistern. Ohne Ton hingegen ist es fast unmöglich. Wohl dem, der seine Kopfhörer dabei hat und das Spiel im Zug spielen kann.

Für mich verfliegt die Zeit beim Spielen. Sie wird nur dadurch kurz gestoppt, dass irgendeine andere App mir eine Push-Meldung anzeigen will oder eben dadurch, dass mir das iPad sagt, dass es langsam wieder an die Steckdose will.

 

Mir fallen nun noch zwei Wünsche ein, die ich gerne auf dem iPad an Spielen hätte: Aus eben jener Zeit Red Storm Rising. Eine für die meisten wahrscheinlich tot langweilige U-Boot Simulation. Sie kam damals ebenfalls aus dem Hause Microprose. Mich hat sie aber ebenso gefesselt wie Pirates.

Zum anderen stelle ich mir Age of Empires toll vor. Auf dem Nintendo DS haben mich die beiden Teile (Age of Kings und Age of Mythologies) bereits fasziniert.

Der erste Monat mit dem iPad 2

Ich nutze nun seit einem Monat das iPad 2. Zeit einmal einen kurzen Erfahrungsbericht zu schreiben.

Wofür nutzte ich hauptsächlich das iPad? Ich denke, die meiste Zeit nutzte ich Twitter. Twitter hat bei mir seit einiger Zeit den RSS-Reader als News-Aggregator abgelöst. Mehr oder weniger alle News-Webseiten posten ihre Meldungen zu Twitter. Liest man ein paar Tage nicht, so macht das nichts. Bei RSS-Feeds findet man dann 500 neue Meldungen. Man muss sie zwar nicht alle lesen. Ich klicke dann aber lieber alle weg.

Trotzdem habe ich mir mit Feedler Pro einen kostenpflichtigen RSS-Reader gekauft. Das besondere daran ist, dass ich ihn sowohl auf dem iPad wie auch auf dem iPhone nutzen kann. Er nutzt als Grundlage meinen Google-Account und synchronisiert darüber die bereits gelesenen Artikel. Diese Funktion vermisse ich leider bei Twitter schmerzlich.

Zum Archivieren und Merken von Webseiten, auf die ich per Twitter oder RSS gestoßen bin, nehme ich Instapaper. Diese App gibt es leider nicht mehr kostenlos. Man kann sie aber ebenfalls auf dem iPhone und dem iPad nutzen.

Das iPad bietet sich an, Zeitungen und Zeitschriften darauf zu lesen. Meine Erfahrungen dazu stelle ich in einem eigenen Artikel über E-Paper auf dem iPad zusammen.

Da ich mit dem iPad auch mein klassisches Papier-Notizbuch ablösen will, habe ich mir verschiedene Aufgaben-Verwaltungs-Apps angeschaut.

Den GoodReader nutze ich, um verschiedene Dokumente auf meinem iPad aktuell zu halten. Hierbei handelt es sich vorallem um Dokumentationen.

Die Cloud

Bei all diesen Apps fällt aber sehr schnell auf, dass man sich entscheiden muss, ob man der „Cloud“ vertrauen will oder nicht. Im ersten Fall ist es recht einfach. Man kann seine Daten von überall pflegen und hat auf dem iPad schnell per WLAN die aktuelle Version vorliegen. Möchte man der Cloud bzw. den Dienstleistern, die dahinter stehen, hingegen nicht vertrauen, so ist man darauf angewiesen, die Daten per Kabel vom PC zu übertragen. Dies ist dann eher mühsam und setzt voraus, dass man seinen Rechner ebenfalls immer zur Hand hat.

Auch bei anderen Apps wie Newsreadern zum Beispiel fällt auf, dass sehr viele nicht bedenken, dass ein iPad auch mal offline benutzt werden kann. Viele Apps sind dann einfach nutzlos, wenn sie Inhalte nicht herunterladen und offline zur Verfüng stellen können.

Das tägliche Arbeiten

Das iPad führte dazu, dass ich meine WLAN-Installation umstellen musste, da das iPad — vorallem wenn man es im Querformat hält — einen schlechteren Empfang als ein Notebook oder auch das iPhone zu haben scheint. Daher habe ich den Standort des WLAN-Routers näher ans Sofa gestellt — dem Haupt-Nutzungsort des iPads.

Nutzt man das iPad abends auf dem Sofa, so fällt auf, dass der einzige „echte“ Knopf, der Homebutton, unbeleuchtet ist. Insbesondere im Querformat sucht man ihn einmal links und einmal rechts.

 

Aufgaben-Verwaltungs-Apps auf dem iPad

Ich möchte versuchen, mit dem iPad mein Notizbuch abzulösen. Darin notiere ich mir in Besprechungen anfallenden Aufgaben. Als Vorbereitung für Besprechungen notiere ich mir Themen, die ich ansprechen möchte. Dazu notiere ich mir dann, was wir dazu beschlossen haben oder eben wie oben angesprochen daraus resultierende Aufgaben. Themen bzw. Aufgaben markiere ich nach Erledigung.

Dies möchte ich nun gerne mit dem iPad ebenfalls abbilden können.

Organize HD

Dazu habe ich mir zum einen die App Organize HD angeschaut. Sie ist kostenlos erhältlich. Man kann darin Ordner angelegen und darin seine Aufgaben ablegen. Dies ist für mich von Vorteil, da ich so zu den unterschiedlichen Terminen meine Aufgaben zuordnen kann. Hat man eine Aufgabe als erledigt markiert, ist diese Zuordnung allerdings nicht mehr gegeben.

Vom Hersteller ist ebenfalls eine Mac- und eine Windows-Version erhältlich. Beide Versionen sind als „free preview“ gekennzeichnet, so dass davon auszugehen ist, dass diese Versionen später nicht mehr kostenlos angeboten werden werden. Mit diesen Desktop Versionen soll es möglich sein, Aufgaben vom Rechner zum iPad und iPhone und zurück zu synchronisieren. Dies habe ich noch nicht umgesetzt, da dazu sowohl PC wie auch iPad im selben WLAN eingebucht sein müssen. Dies ist an meinem Arbeitsplatz allerdings nur mit tricksen zu erzielen. Hier spielt also wieder das Thema Cloud eine Rolle.

 

iMExchange2

Als Alternative habe ich iMExchange2 installiert. Hierbei handelt es sich um eine App, mit der man auf die Notizen und Aufgaben seines Exchange-Postfaches zugreifen kann. Damit hat man den großen Vorteil, dass man vom PC aus Aufgaben erstellen und abhaken kann.

Allerdings fällt hier das Gruppieren deutlich schwerer. Man kann zwar Kategorien erstellen. Man kann aber nicht danach gruppieren.

Ich musste auch bereits einmal diese App komplett deinstallieren und neu installieren, da sie der Meinung war, keine Verbindung mehr zum Exchange-Server zu haben. Am Exchange-Server konnte es aber nicht liegen, da die iPhone Version sehr wohl Zugriff hatte. Seitdem klappt aber alles wunderbar.

E-Paper auf dem iPad

 

Fachzeitschriften

 

Als c’t-Plus bzw. iX-Plus Abonnent kann ich die iPad-Versionen der beiden Zeitschriften c’t und iX aus dem Heise Verlag kostenlos herunterladen. Die Apps sind jeweils kostenlos erhältlich. Nicht-Abonnenten können dann einzelne Ausgaben per in-app-purchase kaufen. Nach Eingabe von Benutzername und Passwort, die sich Plus-Abonnenten einmal auf der Website vergeben, kann man sämtliche verfügbaren ausgaben herunterladen. Hervorzuheben ist dabei, dass diese Registrierung nur einmal vorzunehmen ist und dann offenbar für alle abonnierten Zeitschriften aus dem Verlag gilt.

Das Laden der Ausgaben geht relativ schnell. Man kann wählen, ob man nur einzelne Seiten laden will oder gleich die gesamte Ausgabe. Ich lade immer gleich die gesamte Ausgabe herunter, so dass sie mir dann auch offline (zum Beispiel im Zug) zur Verfügung steht.

Die c’t erhalte ich als Abonnent bereits samstags, wenn gleich das Heft erst montags erscheint. Auch die iPad Ausgabe ist samstags erhältlich.

Bei der iX gibt es allerdings einen Tag Versatz. Als Abonnent erhalte ich sie mittwochs. Donnerstags erscheint die Print-Ausgabe am Kiosk ebenso wie die iPad Version.

Das Format ist wohl ein pdf-Format. So sieht die iPad Version genauso aus, wie Print-Ausgabe. Sämtliche Print-Anzeigen sind in der iPad Version enthalten. Verlinkungen (zum Beispiel auf die Kurz-Links am Ende von Artikeln) sind leider nicht vorhanden. Am Seitenfuss wird der gleiche Hinweistext eingeblendet wie in aus dem Online-Archiv  herunter geladene Artikel. Dabei wird der Name und Wohnort des Abonnenten eingesetzt, womit die Weitergabe der pdfs verhindert werden soll.

Zum Lesen der Artikel kann man per Tippen auf die Seite diese in drei Stufen zoomen. Per Geste kann man dann die Seite sogar noch weiter vergrößern. Das tue ich auch regelmäßig, da ich gestehen muss, dass die Schrift teilweise doch etwas matschig aussieht. Mir ist nicht ganz klar, ob dies an den  pdfs liegt oder ob dem iPad doch ein Retina-Display gut gestanden hätte.

 

Tageszeitungen

Neben den oben beschriebenen Fachzeitschriften habe ich mir auch ein paar Tageszeitungen angeschaut.

Als erstes habe ich mir hier die Frankfurter Rundschau angeschaut. Dies ist eine extra für das iPad erstellte Version. Die Artikel sind angereichert mit zusätzlichen Bildern und teilweise auch Videos. Kommt man vom Print her, so muss man erstmal lernen, wie man diese Version lesen muss. Anfangs hatte ich immer noch das Gefühl, dass mir vielleicht etwas entgangen ist. Beim Print weiß man, wenn man die Ausgabe von vorne bis hinten durchgeblättert hat, dass man alles mal gesehen hat. Dies ist in der iPad Version erstmal nicht der Fall. Nach ein paar Mal hat man es aber schnell raus, wie es geht.

Der Umfang der iPad Ausgabe ist leider geringer als die Print-Version. So fehlt doch vor allem der Lokalteil, den ich im Print immer als erstes lese (sofern ich denn mal eine gedruckte Zeitung lese). Was in der großen weiten Welt passiert, bekommt man auch so mit. Was allerdings im eigenen Ort oder im Nachbarort passiert, geht doch ab und an an mir vorbei.

Es gibt keine Probephase. Die Ausgaben sind mit 0,79 Euro aber sehr günstig.

 

Die iPad Version der FAZ ist vom Umfang mit der Print-Ausgabe identisch. Man sieht genau die Ansicht des Prints. Tippt man auf einen Artikel, erhält man eine extra aufbereitete Leseversion, in die sich aber ab und an noch Formatierungszeichen einschleichen, die vom Reader nicht erkannt und entsprechend nicht umgesetzt werden. Vor allem bei Interviews ist dies manchmal etwas störend. Diese Fehler werden aber sicherlich in einer der nächsten Versionen korrigiert werden.

Man die FAZ 14 Tage lang kostenlos testen.

 

 

Die Welt HD ist eine extra für das iPad erstellte Version, die mit sehr vielen extra Inhalten aufwartet. Man kann die Ausgabe herunterladen, um sie offline zu lesen. Allerdings werden Grafiken, Bilder und Videos nicht eingebettet, so dass sie offline fehlen.

Es ist auch nicht möglich, sich ältere Ausgaben noch mal anzuschauen, was ich sehr bedauere. Es steht dafür eine Bookmark-Funktion für Artikel zur Verfügung.

Die Artikel verlinken häufig auf Inhalte der Online-Ausgabe. Insgesamt macht sie den Eindruck, als würden ausgewählte Online-Artikel hier als iPad Version wiederverwendet.

Man kann die App vier Wochen lang kostenlos testen.

Welche Probleme entstehen beim Wechsel auf Mac OS X Lion?

Nun ist seit gestern Mac OS X Lion oder wie es ja offiziell heißt OS X Lion erschienen. Sofort stellt sich dem Nutzer natürlich die Frage, ob er denn gleicht wechseln soll.

Da ich eher abwarten werde, lese ich sehr intensiv die ersten Erfahrungsberichte, die ich hier kurz zusammenfassen will. (Update: Auch Mac & I stellt Erfahrungen zentral zusammen.

  • Den ersten Hinweis, der mich ein wenig schrecken ließ, war ein Bericht zu den Akkulaufzeiten unter Lion im Vergleich zu Snow Leopard. So sieht es für aktuelle Geräte mit Lion besser aus. Auf älteren Geräten scheint hingegen die Laufzeit im Akkubetrieb deutlich abzunehmen. Diese Beobachtung findet man auch an anderen Stellen im Netz.
  • Die Firma Macromates, die den erfolgreichen Editior TextMate herstellt, hat bereits erste Einschränkungen unter Lion dokumentiert. Darunter fallen Dinge, wie dass sich beim erneuten Öffnen des Programms nicht automatisch alle vorher geladenen Dateien erneut laden. Diese Funktion ist in Lion neu eingeführt worden, muss aber von der jeweiligen Applikation unterstützt werden. Damit wird man leben können, ändert sich doch nichts im Vergleich zu Snow Leopard. Stärker dürfte hingegen wiegen, dass ⌃⇥ (control-tab) nun nicht mehr zwischen Editior-Fenster und Sidebar wechselt.
  • Verschiedene Hersteller von Musiker-Software warnen im Moment auch noch vor dem Einsatz ihrer Software unter Lion.
  • In den Suchanfragen, die auf meine Site führen, fand ich gestern noch folgende Suchwort-Kombination: „netbeans mac lion problem“. Das lässt mich auch hier noch auf Probleme schließen, was mich allerdings etwas überrascht, da es sich bei Netbeans doch um eine Java-Anwendung handelt. Update: Ich habe selbst ein wenig gegoogelt. Demnach scheint das Problem zu sein, dass Java selbst nicht mit Lion mitkommt. Näheres und zu Problemen mit git und php findet man hier.
  • Golem.de stellt auch einige Programme vor, die mit Lion nicht (richtig) funktionieren. Dazu schreibt Golem Wir hatten Probleme mit Hardware Growler, einer Erweiterung von Growl, dem iStumbler sowie einem UMTS-Stick und dessen Anwendung. Hier helfen vermutlich nur Updates der Programmentwickler. Ich denke, das ist aber auch nicht anders zu erwarten. Schließlich handelt es sich bei Lion ja um eine neue Version des Betriebssystems.
  • Spannend wird es noch werden, wenn man auf den VPN Client SecureRemote von Checkpoint angewiesen ist. Ersten Forumsberichten zufolge, funktioniert dieser nicht unter Lion. Auf der offiziellen Download-Seite findet man auch nur eine Version für Snow Leopard.

Großstörung des Netzes von T-Mobile im Rhein-Main Gebiet

Heute scheint es eine Großstörung im Rhein-Main Gebiet im Netz von T-Mobile bzw. der Deutschen Telekom (weiß der Geier, wie die zur Zeit richtig firmieren ;-)) zu geben:

Seit Stunden ist es nicht möglich (von kurzen Unterbrechungen abgesehen), eine UMTS/3G-Verbindung aufzubauen. So etwas kann ja mal passieren. Allerding habe ich hier die gleiche Meinung wie bei der Bahn: Bitte liebe Konzerne, sagt doch was Sache ist!

Auf der Webseite von T-Mobile findet man zur Suchanfrage „Störungen im mobilfunknetz“ folgende Antwort

?Wer gibt mir Auskunft über eventuelle Störungen im Mobilfunknetz der Telekom?

Für die Beantwortung dieser und anderer Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter vom Kundenservice gern zur Verfügung und das rund um die Uhr

Klasse — wie wäre es, wenn man einfach sagt: Okay, wir haben ein Problem, wir arbeiten dran. Das an einer leicht zu findenden Stelle und ich hätte mir das Ausschalten und stundenlange rumexperiementieren am iPhone gespart. Wäre ja nicht das erste Mal, dass das iPhone seine 3G-Verbindung verliert.

Glücklicherweise habe ich dann aber auf Twitter bei @Telekom_hilft den passenden Tweet gefunden

@Towanga Sehr gut beobachtet, momentan zickt UMTS in Ihrer Gegend ein wenig, unsere besten Leute arbeiten bereits an der Behebung. ^wi

 

Pokemon-Verteilung: Schnuthelm und Laukaps

Noch bis zum 27.08.2011 werden bei Toys ‚R‘ Us, GameStop und Karstadt zwei Pokemon im Level 50 verteilt: Zum einen ein Laukaps und zum anderen ein Schnuthelm.

Ich musste heute im GameStop im Nordwestzentrum den Verkäufer ansprechen, dass er seinen „Verteiler-Nintendo“ einschaltet. Damit war es dann möglich per Geheimgeschehen beide Pokemon zu empfangen. Beim zweiten musste man dann teilweise mehrere Versuche starten, da teilweise das erste Pokemon noch mal angeboten wurde.