Kleine Anmerkung zum PSN-Hack

Auf golem.de musste ich doch eben lesen, was verschiedene Firmen und Institutionen doch so alles zum Hack des Playstation-Networks (PSN) sagen.

Unter anderem soll Kaspersky Labs geschrieben haben „Ignorieren Sie E-Mails, in denen Sie zu einer Herausgabe Ihrer persönlichen Daten aufgefordert werden – auch, wenn Ihnen der Absender auf den ersten Blick vertrauenerweckend erscheint. Seriöse Anbieter wie Sony fragen niemals nach vertraulichen Informationen.“

Wie habe ich den letzten Satz denn zu verstehen? „Seriöse Anbieter wie Sony fragen niemals nach vertraulichen Informationen.“ Gebe ich denn einfach so bei der Anmeldung zum PSN meine Adresse und Geburtsdatum etc an, um einfach nur online spielen zu können? An der Stelle hat Sony mich doch dazu gezwungen: Wenn ich online spielen will, muss ich diese Informationen rausgeben. Ob ich will oder nicht. Liegt hier nicht das eigentliche Problem?

Ich denke, Peter Schaar bringt es sehr schön auf den Punkt: „Datensparsamkeit und Datensicherheit sind zentrale Grundvoraussetzungen, um solch einen Daten-Gau zu verhindern“

Die Datensparsamkeit ist aber nicht nur ein Punkt, der Nuzter betrifft. Auch die Firmen sollten ihre Pflichtfelder dort mal überdenken.

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