Erste Erkenntnisse

Ich habe heute erste Schritte zur Anaylse unternommen:

Zunächt habe ich wie vom Provider vorgeschlagen den swap-Speicher komplett deaktiviert. Ich dachte mir aber schon, dass dies keine gute Idee sein kann. Der Apache konnte dann erwartungsgemäß keine Child-Prozesse mehr forken.

Also habe ich mich daran gemacht, den Apache und PHP selbst zu kompilieren. Erstes lief straigt forward durch. Bei PHP musste ich dann aber schon anfangen zu tricksen. Ich merkte schon, dass das Compilieren recht lange dauerte. Ein kurzer Blick ins laufende

vmstat 1

zeigte auch gleich, wohin der Hase läuft. Auch hier war der Kernel mächtig am Swappen. Es kam sogar soweit, dass der Vorgang abbrach, weil der virtuelle Speicher ausging.

Nun gut. Ich habe also erstmal ein zusätzliches Swap-File angelegt. Das ist zwar nicht performant. Davon war ich aber sowieso schon meilenweit entfernt. Nach gefühlten Ewigkeiten war PHP dann doch glücklich compiliert. Voller Hoffnung startete ich diesen Apache. Doch leider zeigte sich hier das gleiche Schreckensbild.

Ein paar kurze Versuche mit simpleren php-Skripten ließen ein etwas besseres Bild. Die Frage ist daher, ob vielleicht WordPress nicht ein Hauptgrund ist. Da aber ja auch das Compilieren von PHP zunächst auf die Bretter ging, denke ich, dass einfach der Hauptspeicher von 128MB für diesen virtuellen Server zu klein. Das Verrückte ist, dass auf meinem alten virtuellen Server diese 128MB völlig ausreichen sind. Vermutlich ist der Wechsel von 32-Bit auf 64-Bit, die leider nicht vorher zu erkennen waren, der Grund für diesen Speicherhunger.

Als Notmaßnahme habe ich nun erstmal die Anzahl der Apache Prozesse auf 2 (in Worten zwei) zurückgeschraubt!

Mal schauen, was aus meiner Support Anfrage wird. Ich sehe zwei Alternativen. Entweder ich gehe zurück auf den alten Server. Dort habe ich zumindest schon die aktuellen Orte der Debian-Quellen eingetragen. Oder aber ich stelle um auf mehr Hauptspeicher. Mit nur 128MB ist aber dieser Server aus meiner Sicht nicht zu gebrauchen.

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