Google DNS-Server – Ein Schelm wer Böses dabei denkt

Google tritt an, um das Internet (hier vor allem das WWW) schneller zu machen. Dazu stellt Google zwei DNS-Server bereit: Unter den IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 stehen die beiden Server zur Verfügung. Hier hat Google eine gute Wahl getroffen. Diese Adressen lassen sich gut merken.

Google beschreibt auch ausführlich, wie die einzelnen Betriebssystem zu konfigurieren sind.

Google versucht die Namensauflösung dadurch schneller zu gestalten, dass Einträge kurz vor Ablauf ihrer Gültigkeit neu geholt werden, so dass sie dann wieder aus dem lokalen Cache des Nameservers beantwortet werden können.

Auch versucht Google, Spoofing dadurch zu erschweren, dass die Anfragen zufällig in Groß- und Kleinbuchstaben gestellt werden.

Was aber bleibt, ist die Frage nach dem, warum Google diesen Service anbietet. Im englischen Sprachraum kennt man den Spruch There ain't no such thing as a free lunch. Auf deutsch könnte man ihn sinngemäß so übersetzen: Nichts ist umsonst, nur der Tod, und der kostet das Leben.

Auf die Google Nameserver übertragen heißt das, dass man Google sehr wohl für die Nutzung ihrer Nameserver bezahlt. Google erhält nämlich dadurch nicht nur Kenntnis über unsere Suchanfragen sondern auch noch über jede einzelne Domain, die wir besuchen. Was man damit anfangen kann? Nun, lassen wir die Phantasie von Google mal spielen …

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