Wider das böse Image von Logfiles

Zur Zeit macht die Runde, dass Brigitte Zypries ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder bis zu 6 Monate Haft drohen, sollten bei den Webangeboten von Bundesbehörden, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, weiterhin IP-Adressen von Nutzungsvorgängen nach Beendigung des Nutzungsvorgangs aufbewahrt werden.

Wenn die aktuelle Rechtslage ein solches Vorgehen ermöglicht, sei dies zunächst zur Kenntnis genommen. Es stellt sich mir aber die Frage, welche Alternative ein Administrator hat, um bei Problemen oder Angriffen (die natürlich sehr schnell zu einem Problem werden können 😉 reagieren zu können, wenn denn in den Logfiles keine IP-Adressen gespeichert werden dürfen. Sicherlich kann man im Logfile die IP-Adresse anonymisieren. Aber was dann? Man stellt fest, dass immer von derselben Quelle aus ein Skript Amok läuft. Dagegen tun, kann man aber nichts, weil man nicht mehr feststellen kann, welche IP sich dahinter verbirgt.

Bei einem Auftritt wie diesem privaten Blog ist das unerheblich. Wenn es nicht läuft, läuft es nicht. Daher gehe ich der Diskussion durch Löschen der Logs aus dem Weg …

HarperCollins stellt Bücher frei ins Netz – aber in lausiger Qualität

Wie golem.de berichtet, stellt HarperCollins Bücher frei ins Netz. Allerdings frage ich mich, für wen das gedacht ist. Lesen kann man das nicht gescheit, da es recht klein ist und sich nicht vergrößern lässt.

Für mich wird das Buch erst dann Konkurrenz bekommen, wenn es E-Book Reader, die man gescheit lesen kann und die nicht zu sperrig sind. Alles was es zur Zeit gibt, ist doch keine Alterative …