Umstellung von Google-Analytics

Ich habe zum Wochenende wie unter http://www.google.com/analytics/GATCmigrationguide.pdf beschrieben den Google-Analytics Code von urchin.js auf ga.js umgestellt. Die Zählung klappt damit nach wie vor, obwohl es vereinzelt früher Probleme gegeben hatte.

Mit dem neuen Skript soll es erweiterte Statistiken geben, die ich mir aber noch nicht näher angesehen habe. Der alte Code wird wohl auch nicht mehr weiter entwickelt.

Auf der Suche nach einem debugbaren Apache

Seit einiger Zeit beobachte ich Abstürze meines Apache 1.3.39 in Zusammenhang mit mod_perl. Man findet im error_log Zeilen der Art

child pid 4603 exit signal Segmentation fault (11)

Um nun die Ursache zu finden, lag mein erster Versuch darin, sowohl den Apache als auch mod_perl so zu kompilieren, dass die Debug-Informationen enthalten sind. Denn so kommt man mit dem gdb bzw. dem grafischen Frontend ddd evtl. weiter.

Für mod_perl ruft man dazu das Kommando perl Makefile.PL zusaätzlich mit dem Parameter PERL_DEBUG=1 auf. Damit wird der Parameter -g mit durchgereicht. Möchte man auch zusätzlich den Parameter -ggdb setzen, so ändert man vorher das Skript Makefile.PL entsprechend ab. Man suche nach $PERL_EXTRA_CFLAGS und setze dort zusätzlich den Parameter mit ein.

Für den Apache rufe man das configure-Skript zusätzlich mit dem Parameter –without-execstrip auf und setze die die CFLAGS="-g -ggdb".

 

Schnelle Reaktion bei der T-Com.

Am Montag meldete ich morgens das plötzliche Abfallen der SNR bei wachsenden CRC-Fehler. Bereits am selben Nachmittag wurde diesmal nicht die Leitung getauscht. Vielmehr wurde eine defekte Baugruppe getauscht. Seitdem liegt die SNR bei konstant 10,5 dB. Das nenne ich doch mal schnelle Reaktion!

Interessant ist jedoch, dass nach der Umstellung die Latenz konstant leicht höher ist als vorher.

Latenz

Guide+ Plus: Vogelgrippe für digitale Videorekorder?

Anfang des Monats meldeten viele Nutzer von gewissen Sony Videoreordern (vor allem die Typen HX725/825/925) , dass sich der Electronic Program Guide (EPG) Guide+ Plus nicht mehr aktualisierte. Diese Verhalten trat wohl nur im analogen Kabelnetz auf. Hier betraf es aber mehr oder weniger alle Kabelnetzbetreiber. Weder der Betreiber Gemstar noch Eurosport als Träger des Signals noch die Kabelbetreiber hatten angeblich etwas geändert. Und dass alle Sony Recorder auf einen Schlag das Zeitliche segneten, ist auch unwahrscheinlich.

Auf jeden Fall war der Spuk nach zwei Wochen vorbei — zumindest für die Besitzer der Sony Recorder. Danach betraf es die Panasonic Recorder, hier vor allem die Recorder der Serien DMR-EH56 und DMR-EH65. Die Panasonic Recorder haben gegenüber den Sony Recorder wohl den Nachteil, dass Sie den Guide+ Plus Dienst nur über ihren eingebauten analogen Tuner empfangen können und nicht über einen externen Digitalreceiver. Dafür kann man sie jederzeit die Daten einlesen lassen. Das dauert dann zwei Stunden, brachte aber leider keinen Erfolg. Erst das festen Einstellen von Eurosport als Empfangskanal und die nächtliche Laden der Daten brachte auch hier die Daten zurück.

Über die Ursache dieses Effektes kann man nur die Schultern zucken ….

Ein neuer DSL-Kunde in der Straße?

Betrachtet man die Signal to Noise-Ratio (SNR) meines DSL-Anschlusses, liegt der Verdacht nahe, dass es bei uns in der Straße am Donnerstag einen neuen DSL-Kunden gegeben hat:

SNR

Es stellt sich nur die Frage, ob ich die nächste Störungsmeldung erst im neuen Jahr absetzen muss oder ob die Vertriebsabteilung der T-Com noch mehr Neukunden gefangen hat….

Diagonale Störstreifen oder mögliche Aussetzer im digitalen Empfang

Ich habe ein wenig gegoogelt nach der Ursache meiner diagonalen Störstreifen im Fernsehbild, wenn ich den analogen Kabelanschluss nutze. Es liegt wohl an den Verstärkereinstellungen. Ich habe daraufhin die Verstärkung und die Entzerrung soweit zurückgenommen, dass das analogen Bild wieder okay ist. Damit zeigt mir mein Digitalreceiver zwar wieder nur 66% an. Aber was soll's. Für 130€ hätte ich zwar mehr erwartet, aber ich habe festgestellt, dass ich nicht allein bin: Es scheint so zu sein, dass man sich mit dem Wechsel auf den digitalen Anschluss vom analogen verabschieden muss.

Mit diesem Wissen würde ich heute bei einem Anruf von Unitymedia ganz anders reagieren: Nie und nimmer würde ich den digitalen Kabelanschluss bestellen. Man kann nun NASN wohl auch über Premiere per Satellit empfangen. Mit all den Problemen und Kosten, die ich mit Unitymedia hatte, wäre eine Satellitenschüssel im Zweifel günstiger gewesen. Zumal man dann nie wieder etwas zahlt, um die freien Programme empfangen zu können.

Unitymedia: Die Offenbarung

Am letzten Mittwoch war es morgens mal wieder soweit, dass ich nur die Meldung bekam, dass das Programm verschlüsselt ist, ich aber kein NASN schauen kann. Also rief ich bei der Hotline an, die auf der Website angegeben ist. Nachdem ich mich durch das Telefonmenü gewählt hatte, erhielt ich die Information, dass ich es doch unter der neuen Nummer 01805 660100 versuchen solle. Nach einer Wiederholung der Nummer wurde die Leitung gekappt. Tolle Sache, schließlich hatte ich schon für diesen Anruf bezahlt. Man hätte ja auch gleich die richtige Nummer auf der Website angeben können….

Na gut. Also die neue Nummer gewählt. 2,85€ später war ich dann etwas schlauer. Dass ich die privaten Kanäle wie Sat.1, ProSieben, RTL etc nicht empfangen kann, liegt daran, dass ich meine Antennendosen eigentlich tauschen müsste. In meinen Dosen säße ein Radioentstörfilter, der die Sonderkanäle, auf denen diese Sender liegen, herausfiltert. Dass die Dosen erst vier Jahre alt sind, ließ er nicht gelten: "Vier Jahre sind viel zu alt!"

Zu meinen zum Teil 30-sekündigen, zum Teil stundenlangen Aussetzern auf NASN wollte er die Signalstärke und Signalqualität wissen, die mir der Receiver anzeigt. Die 90% Signalqualität seien okay, die 58% Signalstärke seien zu schwach. Das müssten mindestens 65-70% sein.

Der Weg vom Anschlussraum ein Stockwerk höher ist viel zu weit. – Ich frage mich, wie es denn überhaupt kürzer sein kann. Auf jeden Fall bräuchte ich da einen Verstärker.

 

Nun denn. Ich bin dann ins Radio- und Fernsehfachgeschäft meines Vertrauens gegangen und habe mein Leid geklagt. Mit 130€ weniger in der Tasche, dafür aber mit einem tollen Signalverstärker, der Signale bis 825 MHz verarbeiten kann und damit laut Hotline auch zukunftssicher ist (wie lange die Zukunft dauert, habe ich bei den Dosen gesehen…), bin ich nach Hause.

Die Dosen solle ich erstmal nicht tauschen, vielleicht tut's ja der Verstärker. Den möge ich so einstellen, dass beide Werte im Receiver satt über 80% liegen. Leider gelingt mir das nicht so recht. Maximal hole ich eine Signalstärke von 77% heraus. Dafür habe ich nun in sehr vielen Programmen diagonale Störstreifen.

Die fehlenden Programme empfange ich aber nach wie vor nicht. Also habe ich alles in den Keller geschleppt, um den Receiver samt Fernseher direkt anschließen zu können. Siehe da, die fehlenden Programme erscheinen plötzlich. Dummerweise ist meine Antennendose im Wohnzimmer super hinter einer Kommode mit allerhand Inhalt gut versteckt, so dass ein Austausch erstmal nicht in Frage kommt.

Dafür, dass digitales Kabelfernsehen angeblich nur durch Anschluss des gesponsorten Receivers möglich ist und außer den 1,41€ mehr im Monat keine Kosten entstehen, fühle ich mich ziemlich verarscht!! 130€ für den Verstärker und der Austausch der Antennendosen waren nicht vorgsehen.

Liebe Unitymedia, so gewinnt man wirklich keine zufriedenen Kunden. Kundenzufriedenheit sieht anders aus. Meine Kündigung ist nicht mehr weit weg!