Nun XINGe ich auch….

Nachdem mich ein Bekannter eingeladen hat, hat die Neugierde dann doch gesiegt: Ich habe mich bei XING angemeldet und nach einigen Bekannten gesucht. Das Ergebnis war eher ernüchternd. Kaum jemanden habe ich gefunden. Und die, die ich gefunden habe, waren nicht sonderlich aktiv. Nun gut, ich habe nun eine Testphase des Premium-Zugangs. Satte 5,95€ soll ich später dafür im Monat zahlen… Wenn ich's in den Gully werfen würde, würde ich es wenigstens plumsen hören. Ich habe nämlich absolut keinen Nutzen bis jetzt gesehen. Man wird von irgendwelchen Beratern (egal ob Personal- oder Finanzberater) besucht (besser gesucht) und angesprochen. Wer das für's Ego braucht, meinetwegen – die Anrufe per Telefon reichen aber doch eigentlich auch 😉

Dann stellte sich mir aber die Frage, wie ich aus dem Laden wieder rauskomme. Einen "Kündigen-Button" habe ich vergebens gesucht. Es ist ja auch völlig absurd, ihn unter dem Bereich Mitgliedschaft zu suchen, oder? Es ging aber nicht nur mir so: Eine kurze Suche bei Google erbrachte die Lösung: How to Xing-out. In einem Kommentar dort wird der passende Link https://www.xing.com/app/user?op=cancel genannt. Gut zu wissen.

Wenn das Update den Rechner lahm legt…

Bereits vor einem halben Jahr hatte ich bei meinem Windows XP Home den Effekt beobachtet, dass der Rechner mit 100% CPU-Auslastung sich nur noch mit sich selbstt beschäftigte, nachdem das AutoUpdate angestoßen haben. Ein Prozess mit Namen svchost blockierte dann den Rechner…

Nun hat Mircosoft einen Patch herausgegeben, der dieses Problem beheben soll. heise.de schreibt dazu einen Artikel. Man kann nur hoffen, dass man nichtvor einem Henne-Ei-Problem steht. Bei mir hattesich das Problem seinerzeit von alleine erledigt – Windows eben.

Der Wahrheitsgehalt von Verkaufsanrufen Teil II

Kaum war das Gespräch mit der T-Com beendet, bimmelte das Telefon schon wieder. Wieder mit unterdrückter Rufnummer. Ich dachte schon: "Was will er denn nun noch?"

Nein diesmal war es Iesy, die mir einen digitalen Kabelanschluss vertickern wollten. Ich dachte bei mir, na mal schauen, was sie alles auffährt. Ich fragte auch mal nach Internet via Kabel. Ich musste ihr meine gesamten Adressdaten nochmal nennen, damit sie danach schauen kann. Das erinnerte mich an die Microsoft-Reklame (oder war es SAP — vermutlich beide 😉

Okay, also kein Internet via Kabel. – Wie sieht es denn mit dem Anschluss des Video-Recorders aus? Kann ich nachwievor analog aufnehmen, auch wenn ich jetzt digitales Kabel habe? Nein, das geht nicht. Komisch, ich dachte schon ……

Der Wahrheitsgehalt von Verkaufsanrufen

Eben hatte ich mal wieder eine Erfahrung der anderen Art: Das Telefon klingelt, und ein Mensch der Telekom ist dran. Er meinte, er hätte sich mal meinen DSL und ISDN Anschluss angesehen. Da dachte ich schon: "Mensch, haben die gemerkt, dass meine Leitung die letzten Tage lausige Werte hat?"

Weit gefehlt. Er wollte mir einen DSL 16000 Anschluss verkaufen. (Ich weiss, ich glaube auch noch an das Gute im Menschen …) Als ich ihm erklärte, die T-Com könne ja noch nicht einmal meinen T-DSL 6000 Anschluss für mehr als ein halbes Jahr stabil halten, meinte er, ich könne ja aber jetzt sparen. Die 16000er Variante wäre für mich günstiger. Mir lag auf der Zunge zu fragen, wie denn mehr Leistung günstiger sein könne. Ich entschied mich dann aber anders und erklärte ihm, dass es mir beim 16000er aber passieren könne, dass ich effektiv nur 6 MBit/s hätte.

Das wollte er so nicht gelten lassen. Ich hätte dann auf jeden Fall 16 MBit/s. Ich fragte, ob er mir das schriftlich garantiere. Da wurde er hellhörig. "Na gut, es könnten statt 16.000 auch mal 15.995 sein."

Liest man hingegen in den AGBs nach, so steht dort:

"Bandbreitenkorridor T-DSL 16000 Kombi
T-DSL 16000 Kombi wird mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines Bandbreitenkorridors von 6.304 kbit/s bis
zu 16.000 kbit/s für den Downstream und von 576 kbit/s bis zu 1.024 kbit/s für den Upstream bereitgestellt.
Mit jeder Aktivierung (einschalten) des DSL-Modems wird die für den jeweiligen Anschluss maximal mögliche
Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb des Bandbreitenkorridors automatisch hergestellt.
"

Wenn ich Pech habe, falle ich also fast auf den heutigen Stand zurück. Nur kann ich mich jetzt darüber beschweren, wenn die Leitung nicht das hält.

Dafür ist es aber günster. Ist schon klar. Ganz perplex war der Verkäufer, als ich ihm erklärte, ich wäre sogar bereit, mehr für meinen DSL-Anschluss zu zahlen, wenn ich denn dann keinen Ärger damit hätte. Ergebnis dieser "Geiz ist geil"-Mentalität sei schließlich, dass im Support gespart werde und das Geld in unsinnige Marketing-Aktionen gesteckt werde. Ob er verstanden hat, dass ich gerade mit einer solchen "Aktion" telefoniert habe, sei einmal dahin gestellt….

Die HorstBox – doch kein Aprilscherz

Als ich in der April-Ausgabe der iX etwas über die "HorstBox" gelesen habe, habe ich schallend über den vermeintlichen Aprilscherz gelacht. Nun musste ich erkennen, dass es die HostBox tatsächlich gibt.Sie ist die Antwort von D-Link auf die FritzBox von AVM. Der Name Horst stammt wohl vom Produktentwickler, der mit Vornamen Horst heißt.

Dann dürfte es bis zur ersten KevinBox noch ca. 10 bis 15 Jahr dauern …