Firefox 1.5 läuft aus.

Da der Support für Firefox 1.5 ausläuft, habe ich dann doch mal den Schritt zur Version 2.0.0.3 gewagt. Ich war überrascht, dass bei mir bis auf den SessionSaver, der ja in der 2.0er Version nicht mehr nötig ist, alle Plug-ins übernommen werden konnten!

So dachte ich — den Sessionsaver muss man erst aktivieren: Per about:config setzt man den Parameter browser.startup.page auf 3. Intuitiv ist das nicht.

Die Tabbrowser Preferences führten gar dazu, dass auf der Reiterkarte Tabs in den Einstellungen es Fehlermeldungen gab.

Mal schauen, mit welchen Überraschungen ich noch so konfrontiert werde.

BlackBerry 8800 – Ein erster Erfahrungsbericht.

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Blackberry gewechselt. Statt des Blackberry 7290 nutze ich nun einen Blackberry 8800. Was als erstes auffällt: Das Gerät sieht geil aus. Es ist deutlich flacher, und besitzt nicht mehr die typische Blackberry Form. Auch in der T-Mobile Edition ist es nun schwarz und nicht mehr Metallic-blau. Das Craddle ist nun eine Ledertasche, die durch einen Magnetverschluss in der Lasche zu schließen ist. Das stimmt mich etwas skeptisch, wie sich das mit den Magnetstreifen in ec-Karten verträgt, die vielleicht in derselben Tasche getragen werden.

Das Gerät verfügt über einen GPS-Empfänger. Die vorinstallierte Software zeigt recht unkompliziert den aktuellen Standort an. Eine Straßensuche kann man aber getrost vergessen, da sie so gut wie nie etwas findet. Als Navigationsprogramm habe ich mir zunächst das bis Ende des Jahres kostenlose Nav4All installiert. Es macht einen recht guten Eindruck. Mangels Halterung im Auto hatte ich den Blackberry in die Hemdtasche gesteckt. Der GPS-Empfang ist so noch gegeben. Man kann dann allerdings nicht mehr aufs Display schauen. Das Gerät lotst einen dann per Richtungsangaben und entsprechenden Pfeilen auf dem Display. Hat man sich erst einmal an ein TomTom gewöhnt, so merkt man, was man daran hat. Trotzdem führte mich auch der Blackberry sicher nach Hause.

Der Blackberry 8800 soll sich auch als Mediaplayer, insbesondere als MP3-Player nutzen lassen: Nunja: T-Mobile lieftert nur ein Headset für ein Ohr mit. Als ich meine MP3-Player Ohrhörer anschließen wollte, scheiterte das am 2,5 mm Klinkenstecker Anschluss des Blackberries. MP3-Player haben in der Regel einen 3,5 mm Klinkenstecker Anschluss. Auch ein neu gekaufter 2,5 mm Ohrhörer nutzte nichts, da so nur der rechte Ohrhörer mit einem Signal versorgt wird. Im Blackberry-Shop wird zwar ein Stereo-Headset angeboten. Ich fürchte aber, dass dies einfach nur auf beide Ohrhörer dasselbe Signal legt. Knapp 25,00€ zzgl. knapp 11,00€ Versandkosten finde ich schon recht happig.

Nun gut, so muss ich die 2GB MicroSD-Karte, die ich dem Blackberry spendiert habe, halt als normalen USB-Stick nutzen. Dabei gilt zu beachten, dass man die Daten auf dem Blackberry erst dann sieht, wenn man ihn vom PC getrennt hat…

Doch nun zu den Kernkompetenzen des Blackberries: Im Vergleich zum 7290 ist die Tastatur kleiner. Die Tasten liegen enger zusammen. Man trifft sie zwar noch recht gut. Ein "Zwei-Daumen-Schreiben" ist noch möglich. Der 7290 liegt aber deutlich in Sachen Eingabe vorne. Statt des Rades und der Escape-Taste an der Seite besitzt der 8800 nun zwei Tasten plus Trackball, der auch klickbar ist. Das erfordert zunächst eine Umgewöhnung, da die zusätzliche Taste das Menü aufruft. Dafür gibt es nun noch zwei extra Tasten für die Telefonbenutzung: Eine grüne zum Abheben und eine rote zum Auflegen.

Der Vibrationsalarm fällt deutlich schwächer aus. Ich habe ihn in der Jackentasche bis jetzt nur übergangen. Bemerkt habe ich ihn noch nicht!

Dafür ist das Gerät an sich deutlich schneller. Nicht nur durch die Unterstützung von EDGE statt des normalen GPRS. Auch der gesamte Seitenaufbau im Browser ist deutlich schneller.

Ein Versuch die KlickTel-Software zu nutzen, liefert leider immer eine Fehlermeldung. Das Gerät ist wohl noch zu neu….

Probleme mit DSL-Anschlüssen – ein c’t Bericht

In der aktuellen c't 8/07 gibt es einen Artikel, der beschreibt, wie die T-Com und wie ihre Mitbewerber DSL-Leitungen schalten. Die T-Com gibt die Datenrate fest vor, die meisten der Mitbewerber lassen das DSL-Modem und den DSLAM die Rate aber aushandeln.

Ebenso wird beschrieben, das die zunehmende Verbreitung von DSL die bereits vorhandenen Anschlüsse stört. Das kommt mir irgendwie bekannt vor :-(. Weiter heisst es aber, dass dies in der Praxis aufgrund der vorhandenen Reserve wohl kaum zu beobachten wäre. Da kann ich aber anderes berichten….

Auch das übliche Vorgehen, den Kunden im Störungsfalle einfach auf ein anderes Adernpaar zu legen, findet sich in dem Artikel wieder.