Thomas A. Limoncelli: „Zeitmanagement für Systemadministratoren“

Ich habe in den letzten Tagen das Buch "Zeitmanagement für Systemadministratoren" von Thomas A. Limoncelli gelesen. Ich fand es sehr interessant und amüsant geschrieben. Zunächst rechtfertigt er, dass er ein Buch extra für Systemadministratoren geschrieben hat. Er tut dies damit, dass er aufzeigt, dass wir (ich zähle mich auch zum Teil zu dieser Spezies 😉 anders sind als andere. (Fragen Sie mal jemand, der nichts mit IT am Hut hat und er wird Ihnen das sofort bestätigen.) Limoncelli tut dies zum Beispiel dadurch, dass nur kurz fragt, wie bzw. wo man einen Sys-Admin nach Feierabend antreffen wird. Die Antwort lautet natürlich: Vor seinem Laptop, um irgendetwas Neues auszuprobieren. Wenn das funktioniert, wird er es in den nächsten Tagen in seinem Job verwenden. — Wo er recht hat, hat er recht. Ein Gehirnchirurg wird nichts zu Hause an seiner Katze ausprobieren … 😉 Der Sys-Admin hat also sein Hobby zum Beruf gemacht.

Dann arbeitet er die unterschiedlichen Probleme heraus, mit den sich ein Sys-Admin rumschlagen muss: Dauernde Unterbrechungen, unterschiedliche Vorstellungen bei Kunde und Sys-Admin über den zeitlichen Aufwand, nicht kalkulierbare Notfälle etc.

Daraufhin beschreibt er sein "Zyklus-Verfahren" zur Aufgaben-Einteilung und Verfahren zur Prioritäten-Verteilung bei Aufgaben. Ich war zunächst skeptisch, in wie weit sich dieses Verfahren mit Outlook und Blackberry umsetzen kann. Dies war aber der Anlass sich noch intensiver damit auseinander zu setzen. (Aha, dreimal dürfen Sie raten, wann ich dies getan habe. 🙂 Ich denke aber, dass ich auf dem Weg bin, dieses Verfahren mit Outlook umsetzen zu können.

Zum Schluss macht er auch noch Vorschläge, was man mit der gewonnenen Zeit machen soll. Man soll nicht mehr als 40 Stunden für die Firma arbeiten und ihr nicht mehr Loyalität entgegen bringen, als sie einem selbst entgegen bringt. Vielmehr hat auch die Familie ein Anrecht auf hinreichende Beachtung.

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