RubyMotion

RubyMotion ist ein kommerzielles Produkt, mit dem es möglich ist, native iOS Anwendungen in Ruby zu schreiben. Zur Zeit gibt es RubyMotion zu einem Einführungspreis. Inklusive MwSt. kostet es zur Zeit ca. 150 Euro.

Die Leute von Pragmatic Programmers haben ein kostenloses Video veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie man seine ersten Schritte mit RubyMotion tun kann.

Das besondere an RubyMotion ist, dass man im Gegensatz zu Projekten wie  Rhodes, wo ebenfalls in Ruby programmiert wird, vollen Zugriff auf die gesamte iOS API hat.

Ich habe mir also die Tage RubyMotion gekauft. Dabei stolperte ich gleich über die unterschiedlichsten Dinge:

Mac OS X Version: RubyMotion unterstützt Mac OS X ab Version 10.6 Snow Leopard. Allerdings wird 10.7 Lion empfohlen. Da ich noch auf Snow Leopard war, dachte ich, dass es ja eigentlich funktionieren müsste. Das tut es auch. Allerdings stößt man gleich auf die nächste Einschränkung.

XCode Version: Die letzte für Snow Leopard verfügbare XCode Version ist XCode 4.2. Damit lassen sich allerdings keine Apps mehr für iOS 5.1 und höher entwickeln. XCode 4.3.2 ist im App-Store nur noch für Mac OS X 10.7 Lion verfügbar.

Nun gut. Erste Versuche kann man sicherlich mit Snow Leopard auch machen. Allerdings stellte ich sehr schnell fest, dass es doch zu haken scheint. So passierte mir mehrfach folgendes:

Ich starte im Terminal das rake Kommando an, um die App zu bauen und den iPhone-Simulator zu starten. Bricht man dann via ctrl-c das rake Komando ab, so scheint das Terminal eingefroren zu sein. Vielmehr muss man den iPhone-Simulator zunächst beenden.

Also war nun der Punkt gekommen, trotz der möglichen Probleme unter Lion auf Lion zu wechseln. Doch davon will ich an anderer Stelle berichten.

Richard Montanari: Septagon

Septagon war der erste Roman, den ich von Richard Montanari gelesen habe. Es handelt sich dabei um einen Krimi rund um das Ermittlerduo Kevin Byrne und Jessica Balzano, die wohl auch in anderen Romanen von Montanari mitspielen. Hier wird einmal mehr das Klischee des typischen Cops übernommen: Die Frau ist die Tochter eines alten Hasen, der Mann mit kaputter Ehe.  Beide zweifeln am Sinn ihres Berufes, bringen aber zum Schluss doch jeden Täter zur Strecke.

Im Fall dreht es sich um eine Reihe von Morden an Ausreißerinnen in Philadelphia. Jeder Mord hat irgendetwas mit einem Zaubertrick zu tun – am Anfang wirkt alles es verworren und unzusammenhängend.

Dennoch macht das Lesen Spaß, wenngleich man anfangs nicht sonderlich gefesselt wird. Im Laufe des Buches wird dann so manches klarer. Allerdings wird es auch etwas “phantastischer”.

Das Buch ist sicherlich keines, was man unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen muss. Als Zeitvertreib liest es sich aber recht schön.

Feeddler

Nachdem am Samstag ein Update von Feeddler Pro das Programm stark in seiner Nutzbarkeit eingeschränkt hat, kam bereits heute Morgen ein weiteres Update, das die beschriebenen Fehler behoben hat. Wer hätte gedacht, dass ein Review-Prozess bei Apple so schnell sein kann?

Feeddler

Solange der Fehler im Feeddler Pro, der das Anzeigen von einigen Artikeln von Feeds verhindert, nicht behoben ist und von Apple nicht freigebeben wurde, bietet sich als Alternative immerhin noch die freie Variante von Feeddler an. Damit lassen sich zum Beispiel zwar keine Artikel offline synchronisieren. Zum Lesen der abonnierten Feeds reicht’s aber alle Mal.

Feeddler

Heute kam ein Update des Feeddler Pro, einem eigentlich sehr guten RSS-Reader für iPad und iPhone. Doch leider brachte die Version v1.12 eine Menge ärgerlicher Bugs mit: Nutzer berichten von Abstürzen beim App-Start. Außerdem werden die abonnierten Feeds, die bei Google Reader in Ordner sortiert wurden, teilweise nicht angezeigt, obwohl die darin enthaltenen ungelesenen Artikel als solche gezählt werden.

Der Hersteller scheint daraufhin die bezahlte Variante aus dem (deutschen) App-Store genommen zu haben. iTunes bringt zur Zeit nämlich die folgende Fehlermeldung:

Der von Ihnen angeforderte Artikel ist zur Zeit nicht im deutschen Store erhältlich.

Hier rächt sich nun das Konzept von Apple mit der Freigabe eines jeden Updates: Der Hersteller kann nicht so einfach wieder auf die funktionierende Vorgänger-Version v1.11 zurückschalten. Es heißt nun ca. 14 Tage warten, bis der Review-Prozess von Apple angeschlossen ist.

Durch das Herausnehmen der App aus dem App-Store nimmt der Hersteller seinen Nutzern die Möglichkeit, (schlechte) Bewertungen und Rezensionen abgeben zu können.

Ich finde die US-Variante der englischen Tastatur-Belegung für Programmierer sehr praktisch. So findet man sämtliche Klammern (runde, geschweifte, eckige und spitze Klammern) immer direkt oder höchstens per Shift-Taste “versteckt”.  Im deutschen Tastatur-Layout sieht dies leider anders aus. Da benötigt man entweder die AltGr-Taste oder aber auf dem Mac die Alt-Taste. Beim Mac sind die Klammern noch nicht mal entsprechend beschriftet.

Doch der große Nachteil sind die Umlaute. Auf dem Mac sind die Umlaute und das ß immerhin via Alt-u und dem jeweiligen Vokal bzw. Alt-s zu erreichen. Unter Windows sieht dies anders aus. Hier kann man entweder mit Deadkeys der US-Intl. Variante arbeiten. Das ist allerdings unschön, wenn man einfach nur eine normales Anführungszeichen schreiben will. Dazu muss man dann immer noch die Leertaste hinterher schieben.

Dafür habe ich nun eine Lösung gefunden: den Microsoft Keyboard Layout Creator. Mit diesem Tool von Microsoft kann man sich sein eigenes Tastaturlayout erstellen. Ich habe mir dazu als Vorlage das US-Layout genommen und dann auf AltGr-Vokal die jeweiligen Umlaute gelegt. Für die Großbuchstaben ist jeweils noch die Shift-Taste nötig. Die Ausgabe dieses Tools ist dann eine setup-Datei samt verschiedener dll-Dateien. Nach der Installation steht in Windows das neue Tastaturlayout zur Verfügung.

Da ich nun ja die Daten meiner Wetterstation PCE FWS 20 auslese, konnte ich für heute Nacht einen seltsamen Effekt feststellen:

Betrachtet man die Kurven für Temperatur, Windstärke und -richtung, so sieht man in der Zeit von 3:30 Uhr bis 5:30 Uhr ein plötzliches Ansteigen der Temperatur, einen Anstieg in der Windstärke und einen Wechsel der Windrichtung von West auf Nord-Ost.

Wetterdaten 29. April 2012

Interessanterweise ist dieser Effekt auf Stationen in der Umgebung nicht festzustellen:
In Karben:

Station in Karben

Oder in Maintal:

Station in Maintal

Es scheint sich also entweder um eine kurzfristige Fehlmessung meiner Station zu handeln oder aber um einen sehr lokal begrenzten Effekt.

P.S.: An diesem zerschossenen Layout ist mal wieder dieser Dre***-Sch***-TinyMCE-ich-mache-aus-dem-eingegebenen-HTML-Code-das-was-ich-meine-Editor schuld. :-(

Gran Turismo 5

Eigentlich wollte ich mir ja den Formula Gran Turismo beim Gebrauchtwagenhändler von Gran Turismo 5 erspielen. Dazu wollte ich den Trick anwenden, dass man einfach durch fünf Lizenzprüfungen klickt — also nicht fährt sondern immer gleich zur nächsten hüpft. Dadurch wird das Angebot des Gebrauchtwagenhändlers einmal ausgetauscht.

Doch leider war dies ein Satz mit x. Den Formula Gran Turismo habe ich so nicht erhalten. Ich habe ihn mir nun online gekauft.

Aber ich bin so dazu gekommen, die eine oder andere Prüfung der Spezial Lizenz zu fahren. Und auf einmal war das Ziel klar:

Das muss man doch alles in Gold schaffen können!!

Ziel ist es jeweils, das Rennen zu gewinnen. Dabei darf man nicht von der Strecke kommen oder zu hart gegen die Bande fahren. Auch Feindberührungen sollten möglichst sanft sein.

In der Tat habe ich dieses Ziel nun geschafft:

 

 

 

 

 

Als schwierigster Brocken erwies sich dabei die vierte Prüfung: Tokyo, Route 246. Es war mir sogar schon mal gelungen, in der letzten Doppel-Rechts-Kurve die Führung zu übernehmen. Es kam also nur noch die Zielgerade mit ihrer leichten rechts-links S-Kurve. Dabei bin ich dann gegen die Wand gefahren und wurde disqualifiziert.

Zu guter letzt habe ich aber auch diese Prüfung geschafft:

 

Google Currents

Nachdem ich mich zunächst ein wenig mit Google Currents als Anwender befasst habe, steht nun natürlich auch an, herauszufinden, wie man für Currents Inhalte bereitstellt.

Google bietet hierfür den Currents Producer an. Es handelt sich dabei um eine Webanwendung, die nur im Chrome läuft und natürlich einen Google Account voraussetzt.

Mit ihm hat man die Möglichkeit, Inhalte, die zum Beispiel als RSS-Feed, als HTML-Seite/Google Doc oder als YouTube Channel vorliegen, für Google Currents zusammenzufassen und anzubieten. Es ist auch möglich, epub-Inhalte hier einzustellen.

Im Anschluss kann man noch ein wenig am Layout mit Farben und Grafiken drehen, sowie auch das Layout selbst auswählen oder gar selbst gestalten. Ein schöne Darstellung der einzelnen Schritte findet man in diesem Video von WordPress Training Videos


Ist alles zur eigenen Zufriedenheit zusammengeklickt, so geht es ans Testen. Neben der Voransicht im Browser selbst, wird dem eigenen Google Currents Account der eigene Inhalt eingeblendet, so dass man auf dem eigenen Gerät sich die eigenen Inhalte anschauen kann

Das Veröffentlichen geht für Normalsterbliche erstmal nur über einen Link. Bei mir lautet er https://www.google.com/producer/editions/CAowsOHjAQ/jerrywho. Diesen können interessierte Leser dann im eigenen Currents Account einbinden.

Hat man 200 Abonennten zusammen, so erscheint das eigene Angebot auch bei Suchen in Currents selbst. Bis dahin werde ich erstmal mit dem von Google bereitgestellten Banner arbeiten ;-)

Google Currents

Seit ein paar Wochen ist Google Currents auch in Deutschland u.a. für dasiPad und iPhone  aber auch für Android-Geräte verfügbar. Hierbei handelt es sich um so etwas ähnliches wie Flipboard.

Man abonniert hier Inhalte, die Currents dann in Magazin-Form darstellt. Bei Flipboard kann man neben RSS-Feeds auch Twitter und Facebook als Datenquelle angeben. Bei Currents ist dies nur mit RSS-Feeds möglich. Hierbei kann man einen Google-Reader Account als Quelle angeben. Man muss dann aber manuell jeden einzelnen dort aufgeführten Feed hinzufügen.

Aber auch an anderer Stelle erscheint mir das Arbeiten mit Google Currents als etwas schwerfällig. So werden zum Beispiel die auf dem iPad in der Google Currents App gelesenen Artikel nicht als solche wieder zurück zu Google Reader synchronisiert, so dass man diesen Artikel dann an anderer Stelle erneut als ungelesen präsentiert bekommt. Dieses Problem gibt es bei Flipboard nicht. Allerdings muss man hier immerhin den Artikel anklicken. Blättert man einfach durch die Übersichtsseiten, so werden keine Artikel als gelesen markiert. Bei Feeddler Pro, einem kostenpflichtigen und — wie ich finde — ausgezeichnetem RSS-Reader für iOS Geräte kann man Artikel alleine durch das Weg-Scrollen als gelesen markieren – sehr praktisch.

Die Sortierung der RSS-Artikel ist in Currents auch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht chronologisch. Wonach sortiert wird, ist mir noch nicht aufgefallen.

Dafür hat man bei Currents im Gegensatz zu Flipboard die Möglichkeit, Inhalte samt Bildern auf das mobile Gerät zu synchronisieren und diese dann offline zu lesen. (Dies ist übrigens mit Feeddler Pro auch möglich.)

Ich komme im Moment mit der Kombination Feeddler Pro als RSS-Reader und Zite als Quelle für neue Inhalte, die außerdem ausgezeichnet präsentiert werden, viel besser klar als mit dem noch recht spartanisch erscheinenden Currents.

Auf jeden Fall stellen aber RSS-Feeds nicht die Hauptquelle für Inhalte in Google Currents dar. Vielmehr zielt dies darauf ab, dass “Inhalteanbieter” diese explizit für Google Currents anbieten. Im deutschsprachigen Angebot habe ich allerdings noch nichts spannendes gefunden. Zu neu scheint das in Deutschland zu sein.

© 2012 JerryWho Suffusion theme by Sayontan Sinha